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YPOS Markets #27



Die vergangene Woche in Zahlen: 

Es war eine durchmischte Woche an den Kapital- und Finanzmärkten. Am Ende stehen die Aktienmärkte trotzdem im Plus. Während sich MSCI World und MSCI Europe etwas schwerer tun, konnten die Schwellenländer erneut mit einem Plus von 1,6% überzeugen. Anleihen entwickelten sich erneut seitwärts. Nennenswert ist die Performance von Gold. Hier steht nach langer Zeit das erste Mal ein Minus auf Wochen und auch Monatssicht dar. Auch der Euro verlor gegenüber dem Dollar in Folge der Nominierung des neuen Notenbankchefs. 



Das Thema der Woche: 

Gold erfuhr die vergangene Woche eine der volatilsten Handelswochen seit langem. Nach den historischen Kursanstiegen in den vergangenen Jahren, insbesondere seit Amtsantritt des US-Präsidenten Donald Trump, fand am Freitag ein Abverkauf statt. Der Rückgang war zwischenzeitlich bei rund minus 13%. Das waren die heftigsten Tagesverluste seit Jahrzehnten. Beachtenswert war aber auch die Erholung, welche Gold in den letzten Handelstagen erfuhr. Vor allem Privatanleger nutzen die niedrigeren Kurse und stiegen ein, was den Goldkurs erneut über 5000 USD drückte.  

Die Gründe für den Rückgang waren zum einen die Nominierung des neuen FED-Chefs, welcher als eher gemäßigter Kandidat gilt. Dies nahm dem Markt die Sorge vor einer zu politischen Notenbank und dem Verlust der Unabhängigkeit der FED. Dadurch sanken die kurzfristigen Absicherungsbedürfnisse und Gewinnmitnahmen bei Gold folgten. Auch ein Effekt war die Positionierung der Anleger in den letzten Monaten. Edelmetalle waren zuvor stark überkauft und die Nachricht wirkte als Auslöser für einen schnellen Positionsabbau. 

 

 


Ausblick auf die nächste Handelswoche: 

Der Blick richtet sich in der kommenden Woche vor allem auf die laufende Berichtssaison. Die bislang veröffentlichten Unternehmenszahlen liegen überwiegend über den Gewinnerwartungen und wirken damit stabilisierend auf die Märkte. Gleichzeitig bleiben die makroökonomischen Daten richtungsweisend: Inflationsdaten aus der Eurozone, die EZB sowie die US-Arbeitsmarktzahlen dürften maßgeblich die Marktstimmung beeinflussen. Ergänzend behalten Investoren die politischen Entwicklungen im Blick, da geopolitische Ereignisse jederzeit für erhöhte Volatilität sorgen können. 



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Rechtliche Hinweise 


Kapitalanlagen beinhalten Risiken. Der angelegte Kapitalwert sowie die daraus erzielte Kapitalrendite unterliegen Schwankungen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit stellt keine Garantie für zukünftige Entwicklungen dar. Es gibt keine Garantie dafür, dass Strategien erfolgreich sind.



 
 
 

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