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YPOS Inflationscheck November 2023

Nach Lesart des statistischen Bundesamtes sind die vorläufigen Konsumentenpreise in Deutschland im Oktober 2023 um 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die für europäische Vergleichszwecke berechnete Veränderungsrate beträgt 3 Prozent. Damit fällt die Inflation im Oktober deutlich geringer aus als von Volkswirten erwartet.  Für die gesamte Eurozone beträgt der Anstieg der Verbraucherpreise 2,9 Prozent. Die Kerninflationsrate liegt bei 4,2 Prozent. Trotz des Rückgangs der Inflationszahlen liegen die Werte weiterhin deutlich oberhalb der Zielgröße der Europäischen Zentralbank (EZB). Die aus Swaps abgeleiteten Inflationserwartungen liegen bei 2,3 Prozent (zwei Jahre).



Die Zinsen für Rentenpapiere sind als Reaktion auf die Inflationsdaten und die schwachen Konjunkturdaten zuletzt wieder gefallen. Die Renditen deutscher Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit sind seit ihrem diesjährigen Höchststand von etwa 3 Prozent bereits um 40 Basispunkte gesunken. Es ist davon auszugehen, dass die Straffung der Geldpolitik langsam greift und die gewünschten Effekte sichtbar werden. Leider geht mit der rückläufigen Inflation auch eine schwächere Wirtschaftsentwicklung einher.  

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Rechtliche Hinweise 

Kapitalanlagen beinhalten Risiken. Der angelegte Kapitalwert sowie die daraus erzielte Kapitalrendite unterliegen Schwankungen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit stellt keine Garantie für zukünftige Entwicklungen dar. Es gibt keine Garantie dafür, dass Strategien erfolgreich sind.

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