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Liquiditätsplanung & ihre Bedeutung in Hinblick auf die Zinswende

Was ist überhaupt eine Liquiditätsplanung?

Bei der Liquiditätsplanung handelt es sich um ein wesentliches Element der Finanzplanung. Dabei werden alle Zahlungsströme, also Ein- und Ausgaben innerhalb eines bestimmten Planungszeitraums erfasst, sodass die Zahlungsfähigkeit sichergestellt werden kann. Somit ist die Liquiditätsplanung Grundlage für die gesamte Finanzplanung. Wichtig dabei ist, dass der Liquiditätsplan regelmäßig aktualisiert wird - unabhängig, ob es sich um ein Unternehmen oder einen Privatanleger handelt. Die nachfolgende Abbildung soll eine beispielhafte Ein- und Ausgabenrechnung innerhalb der Liquiditätsplanung darstellen:

In Hinblick auf die Ein- und Ausgabenrechnung lässt sich dann eine umfassende Liquiditätsentwicklung abbilden.


Die Balken stellen die freie jährliche Liquidität als Saldo von sämtlichen Einnahmen und Ausgaben dar. Bei den Ausgaben sind dabei die Lebenshaltungskosten, Versicherungsbeiträge, Kreditzinsen und Tilgungen und die Steuern berücksichtigt. Positive Balken bedeuten Überschüsse (die Einnahmen sind höher als die Ausgaben) und es ist zusätzliches Anlagepotenzial vorhanden. Negative Balken bedeuten eine Unterdeckung, d.h. die Ausgaben sind höher als die Einnahmen.


Die jährliche Liquidität geht in der Finanzplanung nicht "verloren", sondern wird auf ein Liquiditätskonto gebucht. Bei jährlichen Überschüssen wächst das Liquiditätskonto entsprechend an. Jährliche Unterdeckungen werden von dem Liquiditätskonto entnommen, sodass das Vermögen auf dem Liquiditätskonto sinkt und ggfls. sogar ins Minus geht. Das Liquiditätskonto wird entsprechend der Planungsannahmen nicht verzinst. Die Höhe des Liquiditätskontos wird auf einer eigenen rechten Achse aufgetragen, damit die jährliche Liquidität auf der linken Achse ebenso gut erkennbar ist.


Auch die daraus resultierende Vermögensentwicklung spielt eine wichtige Rolle innerhalb der Finanzplanung. Sie bildet eine Kombination aus Liquidität und Entwicklung des Nettovermögens.


Liquiditätsplanung macht dank der Zinswende wieder einen Sinn

In letzter Zeit war es für Sie völlig unerheblich, ob Sie Ihre Gelder auf einem Bankkonto parkten oder in kurzlaufende Anleihen bester Bonität investierten - die Renditen waren ähnlich und zumeist negativ. Folglich wurde eine genauere Liquiditätsplanung nicht in Betracht gezogen. Dank der neuen Zinswelt bieten Anleihen inzwischen wieder Investitionsmöglichkeiten. Die Vielfalt ist sogar noch deutlich größer als am Aktienmarkt.


Daher macht es nun wieder Sinn eine Liquiditätsplanung aufzustellen und zwischen den verschiedenen Ebenen der Liquidität zu differenzieren.



Mit dem Ziel einer Vernetzung der gesamten Vermögensstruktur in Hinblick auf ein geeignetes Liquiditätsmanagement, haben Anleihen verschiedene Rollen, die im nächsten Abschnitt näher beleuchtet werden.


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Rechtliche Hinweise


Kapitalanlagen beinhalten Risiken. Der angelegte Kapitalwert sowie die daraus erzielte Kapitalrendite unterliegen Schwankungen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit stellt keine Garantie für zukünftige Entwicklungen dar. Es gibt keine Garantie dafür, dass Strategien erfolgreich sind.

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