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9,88 Prozent in 2 Monaten – Investors Letter Februar 2015 – IAM YPOS-Strategiefonds*

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Marktkommentar Februar

Der alles bestimmende Faktor an den Kapitalmärkten im Februar war die Notenbankpolitik. Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, im großen Stil Anleihen aufzukaufen, beflügelte auch im Februar Aktien und Anleihen gleichermaßen. Der positiven Marktstimmung konnten selbst der Regierungswechsel in Griechenland und der damit verbundene Linksruck nichts anhaben.

Die Renditen am europäischen Anleihemarkt setzten ihren Trend weiter fort und fielen auch im Februar. Besonders konnten italienische und spanische Staatsanleihen profitieren. Die Rendite für deutsche Staatsanleihen fiel für eine Laufzeit von 7 Jahren sogar zeitweise unter die Marke von 0 Prozent und somit in den negativen Bereich.

Der globale Aktienmarkt (MSCI AC World Index), in Euro gerechnet, konnte im Februar 6,32 Prozent zulegen. In der Eurozone profitierten die nationalen Aktienmärkte in Frankreich, Italien und Spanien mit Gewinnen von über 7 Prozent von positiven Wirtschaftsdaten und der expansiven Geldpolitik der EZB. Auch die Aktienmärkte in den wichtigsten Schwellenländern entwickelten sich im vergangenen Monat positiv. Die Aktienmärkte in Brasilien und Mexiko konnten in lokaler Währung um 9,97 und 7,91 Prozent zulegen und lagen damit weit vor den Märkten in Indien und China.

An den Devisenmärkten wurde der Euro weiter verkauft und setzt seine Abwertung gegenüber dem USD daher weiter fort. Auch wenn sich die Geschwindigkeit der Abwertung des Euro verlangsamte, ist dieser Trend weiter voll intakt.

Der Ölpreis konnte sich im Februar von den Verlusten der letzten Monate weiter erholen und handelt derzeit in einer relativ engen Spanne seitwärts.

Performance

Der IAM – YPOS Strategiefonds konnte im Januar und Februar Gewinne von 4,86 und 4,78 Prozent erzielen. Die Wertentwicklung für das laufende Jahr 2015 liegt damit Ende Februar bei 9,88 Prozent. Ein Großteil der Wertentwicklung ist auf die Aktien- und Währungspositionen des IAM – YPOS Strategiefonds zurückzuführen.

Die Anlageklasse Aktien bleibt weiterhin alternativlos und wird somit bis auf Weiteres ein strategisches Übergewicht im Fonds darstellen. Dabei kann die Aktienquote in Phasen der Übertreibung  temporär taktisch reduziert werden, um zu starke Schwankungen, welche den Aktienmarkt charakterisieren, zu vermeiden.

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Stand: 28.02.2015 Quelle: MK Luxinvest S.A.

Positionierung

Die Aktienquote wurden nach der erfreulichen Wertentwicklung vorübergehend taktisch auf 44 Prozent (Stand Ende Januar:  59 Prozent) reduziert. Darüber hinaus wurde durch den Kauf von Optionen eine Teilabsicherung des Fonds vorgenommen. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns der Gespräche zwischen der Eurogruppe und der neuen griechischen Regierung gering war, wurde für den Extremfall vorgesorgt. Die Absicherungsstrategie mittels Optionen war mit geringem Kostenaufwand darstellbar und beeinträchtige die Wertentwicklung des Fonds nur minimal. Die Aktienquote im Fonds wird flexibel gesteuert und bei entsprechenden Opportunitäten wieder erhöht. Im Februar wurde auch eine Anpassung der Währungspositionen durchgeführt. Die Fremdwährungsanteile innerhalb des Fonds wurden leicht reduziert, um entstandene Gewinne zu sichern. Dabei wurde beispielsweise die Position in USD von 49 auf 40 Prozent reduziert. Die Position in Gold bleibt strategisch unverändert (ca. 5 Prozent).

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Quelle: Warburg Invest Luxembourg S.A.  Stand: 01.03,2015

Durch den Einsatz von Derivaten kann das Portfolio über oder unter 100 Prozent investiert sein.

Weltbild

Mit der aktuellen Positionierung ist der IAM – YPOS Strategiefonds mit dem Fokus auf Währungen außerhalb des Euroraums aufgestellt. Die Eurokrise ist noch nicht überstanden und die Geldpolitik in der Eurozone wie auch ein gestiegenes politisches Risiko sollten den Euro weiter belasten. Dennoch ist die Bewertung von Aktien im Vergleich zu Anleihen erheblich attraktiver und daher wird die Aktienquote strategisch  übergewichtet. Gold wird als Diversifikation und Absicherung weiter eine Rolle spielen. Aufgrund der hohen Schuldenstände auf Seiten der Staaten und des privaten Sektors werden die Zinsen auf absehbare Zeit niedrig bleiben müssen. Daher werden Kursschwankungen immer wieder genutzt, um einzelne Positionen im Bereich Anleihen zu erwerben, wenn die Renditen mittelfristig attraktiv erscheinen.

*Der vollständige Name lautet: International Asset Management Fund – YPOS Strategiefonds (WKN: A0YDDE) **Quelle: Reuters Eikon, Der MSCI World Index ist keine offizielle Benchmark sondern wird nur zu Vergleichszwecken dargestellt ***Quelle: MK LUXINVEST S.A

Haftungsausschluss/Disclaimer

Dieses Informationsblatt ist kein Verkaufsprospekt und enthält kein Angebot zum Kauf oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots für das vorgestellte Produkt und darf nicht zum Zwecke eines Angebots oder einer Kaufaufforderung verwendet werden. Alleinige Grundlage für den Anteilserwerb sind die Verkaufsunterlagen zu diesem Fonds (der aktuelle Verkaufsprospekt, die wesentlichen Anlegerinformationen, der aktuelle Rechenschaftsbericht und – falls dieser älter als acht Monate ist – der aktuelle Halbjahresbericht) die bei der Verwaltungsgesellschaft, MK Luxinvest S.A, und bei der Fund Development and Advisory AG sowie der Zahl- und Informationsstelle in Deutschland (HSBC Trinkaus & Burkhardt AG) kostenfrei angefordert werden können. Sitzstaat des Fonds ist Luxemburg. Performance-Ergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Insbesondere, wenn sich die Performance-Ergebnisse auf einen Zeitraum von unter zwölf Monaten beziehen (Angabe von Year-to-date-Performance, Fondsauflage vor weniger als 12 Monaten), sind diese aufgrund des kurzen Vergleichszeitraums kein Indikator für künftige Ergebnisse. Ausgabe- und Rücknahmegebühren werden in den Performancedaten nicht mitberücksichtigt. In die Zukunft gerichtete Voraussagen und Angaben basieren auf Annahmen. Da sämtliche Annahmen und Voraussagen nur die derzeitige Auffassung über künftige Ereignisse wiedergeben, enthalten sie natürlich Risiken und Unsicherheiten. Entsprechend sollte auf sie nicht im Sinn eines Versprechens oder einer Garantie über die zukünftige Performance vertraut werden. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Berechnungs- oder Rechenfehler und Irrtum vorbehalten. Die steuerliche Behandlung des Fonds hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Dieses Dokument ist nur für Informations-zwecke bestimmt und gilt nicht als Angebot für den Kauf oder Verkauf des Fonds. Der Fonds darf weder direkt noch indirekt in den USA vertrieben noch an US-Personen verkauft werden. Bei diesem Investmentfonds müssen Anleger bereit und in der Lage sein, Verluste des eingesetzten Kapitals hinzunehmen. 

YPOS Kapitalmarkt-Dialog – 13. April 18:00 Uhr

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Konjunkturdaten, volkswirtschaftliches Umfeld, Anlageklassen und Portfoliokonstruktion. Der YPOS Kapitalmarkt-Dialog bietet Ihnen monatlich einen Überblick zu den wichtigsten Trends und Hintergründen an den internationalen Kapitalmärkten. Ersparen Sie sich viel Zeit und Lektüre von Wirtschaftsnachrichten und nutzen Sie unsere gesammelten Informationen. Am Ende des Webinars besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.

Die nächste Webkonferenz „YPOS Kapitalmarkt-Dialog“, findet am Montag, den 13. April 2015 um 18.00 Uhr statt. Die Dauer beträgt ca. 60 Minuten.

Die Themen im Überblick:
1. Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen und Konjunktur
2. Renditen und Risiken verschiedener Anlageklassen
3. Markteinschätzung und Anlagepraxis
4. Denkanstöße für die Finanz- und Ruhestandsplanung

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Bitte beachten Sie: Die Teilnehmerzahl für dieses Webinar ist auf 100 Personen begrenzt. Melden Sie sich daher bitte zeitnah an.

Webinar: Themenkonferenz niedrige Zinsen, hohes Fehlerpotential!

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Die aktuelle Zinssituation ist als historisch zu bezeichnen. In dieser interaktiven Onlinekonferenz (erstmalig auch an einem Samstagvormittag!) werden wir Ihnen die aktuelle Situation darstellen, Auswirkungen erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Lösungsmöglichkeiten diskutieren.

Der Vortragsteil ist für ca. 60 Minuten vorgesehen. Während der Konferenz sowie im Anschluss haben Sie jederzeit die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Teilnehmerkreis: Dieses Webinar richtet sich an private Anleger, die ihr Vermögen auf die Herausforderungen des aktuellen Zinsumfelds vorbereiten möchten.

Veranstaltungsdatum:
Samstag, 28.03.2015, 11.00 – 12.00 Uhr Button Text

Inhalte des Webinars
Wissen: Historische und aktuelle Kapitalmarktrenditen im Überblick
Verstehen: Mit den Grundrechenarten die aktuellen und kommenden Probleme selbst nachvollziehen können
Denkanstöße: Beispielhafte Konzepte für laufende Erträge von 4 bis 7 Prozent
Fehler vermeiden: Risiken der aktuell beliebten und propagierten Zinsalternativen
Erfolgreich anlegen: Herleitung einer ganzheitlichen Anlagestrategie

Investors Letter Januar 2015 – IAM YPOS-Strategiefonds*

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Marktkommentar Januar

Im Januar war der DAX einer der größten Gewinner mit einem Plus von 9,1%, aber auch die europäischen Aktienmärkte konnten, gemessen am MSCI Europa, mit 7,2% eine überdurchschnittliche Wertentwicklung erzielen. Erstaunlich hingegen war die Entwicklung der US-Börsen; der S&P Index verlor in US-Dollar 3,1%. Die für die europäischen Börsen positive Entwicklung von Währung und Ölpreis wirkte sich für den amerikanischen Aktienmarkt negativ aus. Entscheidender Faktor für die starke Performance der europäischen Märkte war die Entscheidung der EZB ein Ankaufprogramm für europäische Staatsanleihen zu beschließen.

An den Währungsmärkten sorgte die EZB Entscheidung für eine starke Abwärtsbewegung des Euro gegenüber dem USD und anderen Fremdwährungen. Durch diesen Effekt konnten Anleger im Euroraum Währungsgewinne erzielen, sofern sie in Anlagen investiert waren, die von diesem Effekt profitierten.

An den Anleihemärkten zeigen sich die Folgen der sehr unterschiedlichen Geldpolitik zwischen Europa und den USA.  Ein besonderes Ereignis hatte der Schweizer Aktienmarkt im Januar zu verdauen. Das überraschende Ende der Währungsinterventionen durch die Schweizer Notenbank führte zu einer Aufwertung des Schweizer Frankens um 15,8%. Der Schweizer Aktienmarkt gab daraufhin um -6,7% nach. Für Euroanleger, die im Schweizer Aktienmarkt investiert waren, überwogen daher die Währungsgewinne die Kursverluste deutlich.

Der weltweite Aktienmarkt MSCI World AC Index konnte im Januar aufgrund des hohen Gewichts des US-Aktienmarktes nur eine Wertentwicklung von -1,63 % erreichen. Durch den positiven Währungseffekt konnten der MSCI World AC Index in Euro jedoch eine Wertentwicklung von 5,63 Prozent erzielen.

Performance

Die Aktienquote wurde im Verlauf des Januar 2014 taktisch auf über 70 Prozent angehoben und gegen Ende des Monats wieder auf knapp 60 Prozent reduziert.

Das hohe Gewicht von Fremdwährungen innerhalb des IAM – YPOS Strategiefonds wurde nach der starken Abwertung des Euro gegenüber der US-Währung reduziert, um hier einige der Währungsgewinne zu realisieren.

Der IAM – YPOS Strategiefonds profitierte, wie voranstehend beschrieben, im Januar von dem positiven Währungseffekt als auch von seiner zeitweise hohen Aktienquote, die einen beträchtlichen Beitrag zur Wertentwicklung lieferte.

Am Ende des Monats Januar verzeichnete der IAM – YPOS Strategiefonds eine positive Wertentwicklung von 4,86 Prozent seit Jahresbeginn.

Die Anlageklasse Aktien bleibt weiterhin alternativlos und wird somit bis auf Weiteres ein strategisches Übergewicht im Fonds darstellen. Dabei kann die Aktienquote in Phasen der Übertreibung  temporär taktisch reduziert werden, um zu starke Schwankungen, welche den Aktienmarkt charakterisieren, zu vermeiden.

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Stand: 31.01.2015 Quelle: MK Luxinvest S.A.

Wertentwicklung nach der BVI-Methode (ohne Berücksichtigung von Ausgabeaufschlägen). Historische Wertentwicklungen lassen keine Rückschlüsse auf eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft zu. Diese sind nicht prognostizierbar.

Positionierung

Am Ende des Monats erreichte der IAM YPOS-Strategiefonds eine Performance von -0,91 Prozent. Trotz der positiven Währungseffekte, die dem Fonds halfen, einige Verluste zu kompensieren, belastete der Kurseinbruch am Aktien- und Ölmarkt.

Der IAM YPOS-Strategiefonds ist in einigen Energie- und Rohstoffunternehmen investiert, die besonders hart von den Turbulenzen im Dezember getroffen wurden. Trotz der kurzfristig getrübten Aussichten des Sektors bleiben die Positionen unverändert Bestandteil des Portfolios. Im Basisszenario wird für 2015, Dank eines beherzten Eingreifens der Zentralbanken, eine Beschleunigung der Vermögenspreisinflation erwartet. Durch die gesunkenen Rohstoffpreise sollte die Wirtschaft zusätzlich Rückenwind erhalten.

Auch wenn die Schwankungen an den Weltbörsen zunehmen, ist die relative Attraktivität von Aktien alternativlos. Um die Diversifikation für den Fall des Nichteintretens der Prognosen zu erhöhen, wurde in einem ersten Schritt die Goldquote auf 5,8 Prozent erhöht.

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Quelle: Warburg Invest Luxembourg S.A.  Stand: 03.02,2015

Durch den Einsatz von Derivaten kann das Portfolio über oder unter 100 Prozent investiert sein.

Weltbild

Mit der aktuellen Positionierung ist der IAM – YPOS Strategiefonds mit dem Fokus auf Währungen außerhalb des Euroraums aufgestellt. Die Eurokrise ist noch nicht überstanden und die Geldpolitik in der Eurozone wie auch ein gestiegenes politisches Risiko sollten den Euro weiter belasten. Dennoch ist die Bewertung von Aktien im Vergleich zu Anleihen erheblich attraktiver und daher wird die Aktienquote strategisch  übergewichtet. Gold wird als Diversifikation und Absicherung weiter eine Rolle spielen. Aufgrund der hohen Schuldenstände auf Seiten der Staaten und des privaten Sektors werden die Zinsen auf absehbare Zeit niedrig bleiben müssen. Daher werden Kursschwankungen immer wieder genutzt, um einzelne Positionen im Bereich Anleihen zu erwerben, wenn die Renditen mittelfristig attraktiv erscheinen.

 

*Der vollständige Name lautet: International Asset Management Fund – YPOS Strategiefonds (WKN: A0YDDE) **Quelle: Reuters Eikon, Der MSCI World Index ist keine offizielle Benchmark sondern wird nur zu Vergleichszwecken dargestellt ***Quelle: MK LUXINVEST S.A

Haftungsausschluss/Disclaimer

Dieses Informationsblatt ist kein Verkaufsprospekt und enthält kein Angebot zum Kauf oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots für das vorgestellte Produkt und darf nicht zum Zwecke eines Angebots oder einer Kaufaufforderung verwendet werden. Alleinige Grundlage für den Anteilserwerb sind die Verkaufsunterlagen zu diesem Fonds (der aktuelle Verkaufsprospekt, die wesentlichen Anlegerinformationen, der aktuelle Rechenschaftsbericht und – falls dieser älter als acht Monate ist – der aktuelle Halbjahresbericht) die bei der Verwaltungsgesellschaft, MK Luxinvest S.A, und bei der Fund Development and Advisory AG sowie der Zahl- und Informationsstelle in Deutschland (HSBC Trinkaus & Burkhardt AG) kostenfrei angefordert werden können. Sitzstaat des Fonds ist Luxemburg. Performance-Ergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Insbesondere, wenn sich die Performance-Ergebnisse auf einen Zeitraum von unter zwölf Monaten beziehen (Angabe von Year-to-date-Performance, Fondsauflage vor weniger als 12 Monaten), sind diese aufgrund des kurzen Vergleichszeitraums kein Indikator für künftige Ergebnisse. Ausgabe- und Rücknahmegebühren werden in den Performancedaten nicht mitberücksichtigt. In die Zukunft gerichtete Voraussagen und Angaben basieren auf Annahmen. Da sämtliche Annahmen und Voraussagen nur die derzeitige Auffassung über künftige Ereignisse wiedergeben, enthalten sie natürlich Risiken und Unsicherheiten. Entsprechend sollte auf sie nicht im Sinn eines Versprechens oder einer Garantie über die zukünftige Performance vertraut werden. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Berechnungs- oder Rechenfehler und Irrtum vorbehalten. Die steuerliche Behandlung des Fonds hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Dieses Dokument ist nur für Informations-zwecke bestimmt und gilt nicht als Angebot für den Kauf oder Verkauf des Fonds. Der Fonds darf weder direkt noch indirekt in den USA vertrieben noch an US-Personen verkauft werden. Bei diesem Investmentfonds müssen Anleger bereit und in der Lage sein, Verluste des eingesetzten Kapitals hinzunehmen.

Webinar: Themenkonferenz niedrige Zinsen, hohes Fehlerpotential!

By Alle Publikationen No Comments

Die aktuelle Zinssituation ist als historisch zu bezeichnen. In dieser interaktiven Onlinekonferenz (erstmalig auch an einem Samstagvormittag!) werden wir Ihnen die aktuelle Situation darstellen, Auswirkungen erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Lösungsmöglichkeiten diskutieren.

Während der Konferenz haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Der reine Vortragsteil ist auf eine halbe Stunde ausgelegt, so dass viel Zeit für einen aktiven Austausch besteht.

Teilnehmerkreis: Dieses Webinar richtet sich an private Anleger, die ihr Vermögen auf die Herausforderungen des aktuellen Zinsumfelds vorbereiten möchten.

Veranstaltungsdatum:
Mittwoch, 04.03.2015, 18.00 – 18.45 Uhr Button Text

Inhalte des Webinars
Wissen: Historische und aktuelle Kapitalmarktrenditen im Überblick
Verstehen: Mit den Grundrechenarten die aktuellen und kommenden Probleme selbst nachvollziehen können
Denkanstöße: Beispielhafte Konzepte für laufende Erträge von 4 bis 7 Prozent
Fehler vermeiden: Risiken der aktuell beliebten und propagierten Zinsalternativen
Erfolgreich anlegen: Herleitung einer ganzheitlichen Anlagestrategie

YPOS Markets 06/2015 – Aktienmarkt in Wartestellung

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In den letzten Handelstagen geht es an den Aktienmärkten seitwärts. Besonders in der Eurozone veranlasst die Nachrichtenlage rund um Griechenland und den Ukrainekonflikt die Anleger dazu, erst einmal abzuwarten.

In den USA konnten gute Wirtschaftsdaten die Kurse für Aktien nach oben schieben, wobei der US-Markt auch in 2015 etwas hinterherhinkt.

In China ist das Bild der heimischen Wirtschaft von Sorgen geprägt, daher geben die Kurse hier etwas nach. Weil Chinas Wirtschaft langsam an Fahrt verliert, gibt die Zentralbank den Banken mehr Luft zur Kreditvergabe und senkt die Mindestreserve-Anforderungen an Banken.

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Zinsen steigen (vorerst) wieder

An den Anleihemärkten haben die Preise für die so maßgeblichen Staatsanleihen wieder etwas an Boden verloren. Die Zinsen steigen damit sowohl in den USA als auch in Europa leicht an. Die Hintergründe sind in den gestiegenen Inflationserwartungen zu finden, denn diese haben sich nach der Stabilisierung des Ölpreises zunächst einmal wieder leicht erholt. Außerdem hat der starke Arbeitsmarktbericht für den Monat Januar in den USA die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinsanhebung wieder erhöht. Angesichts der positiven Dynamik der US-Wirtschaft wird es für die US-Notenbank immer schwieriger, eine Nullzinspolitik zu rechtfertigen. In der Eurozone ist das Ankaufprogramm der EZB bereits in den Anleihepreisen verarbeitet und die Märkte konzentrieren sich schon wieder auf andere Faktoren. Die letzten Wirtschaftsdaten in der Eurozone zeigten bereits eine leichte Besserung. Ein Indikator dafür, dass die Tiefststände für europäische Zinsen bereits hinter uns liegen, liefert die Historie des US-Anleihekaufprogramms. In den USA folgte nach der Bekanntgabe der verschiedenen Aufkaufprogramme eine Phase von steigenden Zinsen. In der Eurozone könnte dies freilich durch die Verhandlungen mit Griechenland und den ins Haus stehenden Wahlen in Spanien und Portugal gestört werden.

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Unsicherheitsfaktor Griechenland

Die Preisfrage dieser Tage lautet: Wer blinzelt zuerst? In den Verhandlungen zwischen der neuen griechischen Regierung und der EU-Kommission stehen die Zeichen auf Konfrontation. Wenn keine Seite zu Zugeständnissen bereit ist, könnte es äußerst unschön werden.

Beleuchtet man Sachverhalt schlicht hinsichtlich der jeweiligen Interessenlage, kann man Folgendes eindeutig feststellen: Griechenland hat das allergrößte Interesse, im Euro zu verbleiben. Der Rest der Währungsunion benötigt die Mitgliedschaft Griechenlands nicht zwingend. Die Gefahr besteht jedoch, dass sich Griechenland – sollte es die neue Regierung bis zum Äußersten kommen lassen – schnell von einem wirtschaftlichen Schock erholt und somit auch zum Vorbild für andere Euroländer werden könnte.

Mit Sicherheit kann man den Ausgang zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhersagen. Unserer Ansicht nach ist es wahrscheinlich, dass sich die Situation noch solange hinzieht, bis Griechenland das Geld ausgeht oder neue Geldgeber gefunden werden. Am Ende droht ein Showdown wie im Jahre 2012, der über den Verbleib im Euro entscheiden wird.

Bisher geht der Kapitalmarkt von einer Einigung aus und ist mit Ausnahme des griechischen Marktes relativ unbeeindruckt von den Geschehnissen in den europäischen Regierungszentralen. Die Gefahr, dass sich dies ändert, nimmt jedoch mit dem Andauern der Verhandlungen weiter zu.

Folgen für Anleger

Die Anlagealternativen im aktuellen Zinsumfeld werden immer übersichtlicher. Investitionen in vermeintlich sichere zinstragende Produkte (Anleihen) bringen kaum noch Zinsen und bergen sogar das Risiko von Kursverlusten bei ansteigenden Leitzinsen. Auf der anderen Seite bieten Aktien die Chance auf deutlich höhere Renditen, aber auch ein deutlich höheres Risiko.

Im Hinblick auf die nicht ausgestandene Eurokrise ist es durchaus empfehlenswert, einen Teil seines Vermögens in alternative Währungen zum Euro aufzuteilen. Denn nicht nur das Risiko eines Zusammenbruchs der Eurozone, sondern auch die Geldpolitik der Zentralbank wird den Wert des Euro weiter schwächen. Auch in einem Umfeld steigender Spannungen mit Russland wäre der US-Dollar wohl ein gesuchter Fluchtpunkt.

Wichtig ist es, ein globales Portfolio in verschiedenen Anlageklassen und einer Reihe an unterschiedlichen Währungen zu besitzen. Denn die Risiken sind heute zahlreich und zum Teil nicht kalkulierbar. Daher ist es elementar, das eigene Vermögen nicht zu einseitig aufzustellen und auch auf unerwartete Umstände vorbereitet zu sein.

Unabhängig von den Renditen, die der Kapitalmarkt bietet, ist es maßgebend, welche finanzielle Risikobereitschaft Sie als Anleger aufweisen. Diese ergibt sich aus der finanziellen Risikobereitschaft und der persönlichen Risikotragfähigkeit. Diese gibt den Verlust an, den der Anleger im Fall der Fälle verkraften kann. Die finanzielle Risikobereitschaft ist die Fähigkeit, mit Schwankungen an den Kapitalmärkten umzugehen. Denn nicht jeder kann nachts gut schlafen, wenn das eigene Vermögen in einem schlechten Jahr um 20 oder 30 Prozent fällt.

Mögliche Lösung: Misch- und vermögensverwaltende Fonds

Es macht Sinn, einen Teil des Vermögens in flexible Investmentstrategien, wie Misch- und vermögensverwaltende Investmentfonds, zu investieren. Der große Vorteil ist die schnelle Handlungsfähigkeit der Fondsmanager, wenn sich Erwartungen nicht erfüllen oder einschneidende Ereignisse ein Umdenken erfordern. Werden hier unterschiedliche (!) Ansätze kombiniert, dann kann ein guter Beitrag zur Risikostreuung erzielt werden.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl geeigneter Fonds und deren sinnvoller Gewichtung in Ihrer persönlichen Anlagestrategie.

Sprechen Sie mit uns

Gerne erläutern wir Ihnen, welche Konsequenzen sich für Ihr Depot und Vermögen ergeben. Ein erstes Telefonat oder Gespräch ist natürlich kostenfrei, der Erkenntnisgewinn für Sie aber sicherlich nicht umsonst.

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YPOS Kapitalmarkt-Dialog am 11.03.2015

Konjunkturdaten, volkswirtschaftliches Umfeld, Anlageklassen und Portfoliokonstruktion. Der YPOS Kapitalmarkt-Dialog bietet Ihnen monatlich einen Überblick zu den wichtigsten Trends und Hintergründen an den internationalen Kapitalmärkten. Ersparen Sie sich viel Zeit und Lektüre von Wirtschaftsnachrichten und nutzen Sie unsere gesammelten Informationen. Am Ende des Webinars besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.

Die nächste Onlinekonferenz findet am 11.03.2015 statt. Melden Sie sich jetzt direkt an:

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Haftungsausschluss/Disclaimer

Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Haftung für die Verwendung des vorliegenden Dokuments oder seines Inhaltes. Alle Informationen und Daten in diesem Dokument stammen aus Quellen, die der Herausgeber zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments für zuverlässig erachtet. Trotzdem kann keine Gewähr für deren Richtigkeit, Genauigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieses Dokument stellt weder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf irgendeines Wertpapiers dar, noch enthält es die Grundlage für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Keinesfalls stellt dieses Dokument eine Anlageberatung dar und kann eine solche auch nicht ersetzen. Investitionsentscheidungen müssen auf Grundlage des Verkaufsprospektes erfolgen, der von dem Emittenten genehmigt und bei der zuständigen Wertpapieraufsicht hinterlegt ist. Sie dürfen nicht auf Grundlage des vorliegenden Dokuments erfolgen. Die besprochenen Investments können für den einzelnen Anleger, je nach Risikoklasse, Anlageziel und finanzieller Lage, unpassend sein. Jeder Leser, vor allem jeder Privatanleger, ist dringend gehalten, sich vor jeder Investitionsentscheidung umfassend zu informieren und vor der Erteilung einer Order den Ratschlag der Bank, des Brokers oder des Investment- respektive Vermögensberaters einzuholen. Die YPOS Finanzplanung GmbH ist nicht verantwortlich für Konsequenzen, speziell für Verluste, welche durch die Verwendung oder die Unterlassung der Verwendung aus den in diesem Dokument enthaltenen Ansichten und Rückschlüsse folgen bzw. folgen könnten. Zurückliegende Wert-, Preis- oder Kursentwicklungen geben keine Anhaltspunkte auf die zukünftige Entwicklung des Investments. Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Garantie dafür, dass der angedeutete Ertrag oder die genannten Kursziele erreicht werden. Es ist möglich, dass die YPOS Finanzplanung GmbH, ein verbundenes Unternehmen, Anteilseigner, Führungskräfte oder Angestellte Käufe oder Verkäufe in einem in dieser Publikation beschriebenen oder damit verbundenen Wertpapieren, Rohstoffen, Fonds oder Unternehmen tätigen oder getätigt haben oder in anderer Weise Anteile an Unternehmen, Rohstoffen oder Fonds dieser Publikation hält. Nähere Informationen enthalten die Hinweise nach § 34b WpHG. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind in Großbritannien nur zur Verteilung an Personen bestimmt, die berechtigte Personen oder freigestellte Personen im Sinne des Financial Service Act 1986 oder eines auf seiner Grundlage erfolgten Beschlusses sind oder an Personen, die in Artikel 11 (3) des Financial Services Act 1986 (Investment Advertisement – Exemptions) oder 1996 in der derzeit gültigen Fassung beschrieben sind. Anderen Personen oder Personengruppen darf dieses Dokument weder direkt noch indirekt übermittelt werden. Dieses Dokument darf weder direkt noch indirekt in die USA oder Kanada oder an US-Amerikaner oder eine Person, die ihren Wohnsitz in Kanada hat, übermittelt werden, noch in deren Territorium gebracht oder verteilt werden. Die Verteilung dieses Dokuments und der darin enthaltenen Informationen in andere Gerichtsbarkeiten kann durch Gesetz beschränkt sein und Personen, in deren Besitz dieses Dokument gelangt, sollten sich über etwaige Beschränkungen informieren und diese einhalten. Jedes Versäumnis, diese Beschränkung zu beachten, kann eine Verletzung der US-amerikanischen oder kanadischen Wertpapiergesetze oder der Gesetze einer anderen Gerichtsbarkeit darstellen. Verantwortlicher im Sinne des Presserechts: Sönke Liebig Die Reproduktion, Veränderung oder kommerzielle Nutzung des Dokuments und seines Inhaltes ist untersagt und ist ohne vorherige schriftliche Einwilligung seitens der YPOS Finanzplanung GmbH unzulässig. Die YPOS Finanzplanung GmbH kann gegenüber Jedermann jederzeit ohne Angabe von Gründen die sofortige Unterlassung der Weitergabe des Dokuments verlangen. Sofern keine Angaben bezüglich der Quellen von Grafiken gemacht werden, entstammen diese der Quelle presentermedia.com. Urheberrecht Die in diesem Dokument veröffentlichten Beiträge und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt. Jede ungenehmigte Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist unstatthaft. Nachdruckgenehmigungen kann der Herausgeber erteilen.  

YPOS Markets 05/2015 – Optimismus am Aktienmarkt

By Alle Publikationen, Markteinschätzung No Comments

Optimismus am Aktienmarkt

An den europäischen Aktienmärkten geht die Aufwärtsbewegung auch im Februar weiter. Der deutsche Aktienmarkt eilt dabei dem ohnehin starken europäischen Aktienmarkt voraus und erreichte zu Beginn dieses Monats ein neues Allzeithoch knapp unterhalb der 11.000 Punkte Marke. Neben dem wichtigsten Treiber, der Geldpolitik der EZB, stützen vor allem die Erwartungen einer bevorstehenden Einigung zwischen der neuen griechischen Regierung und den Vertretern der europäischen und internationalen Gläubiger. Dabei könnten allerdings lange und harte Verhandlungen die Aktienmärkte, insbesondere der südeuropäischen Eurostaaten, belasten.

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Anleihemarkt

Die Anleihemärkte profitieren sowohl von der weltweit lockeren Geldpolitik als auch von den geringen Inflationsraten. Dabei sollten Anleger beachten, dass die Inflationsraten in erster Linie durch die stark gefallenen Energiepreise (Rohöl) beeinflusst wurden. Wie die nachfolgende Abbildung zeigt, lässt sich der größte Anteil des Inflationsrückgangs auf die gefallenen Energiekosten zurückführen.

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Inflationsrisiko unterschätzt

Angesichts der extrem niedrigen Zinsen, die am Anleihemarkt geboten sind, sollten sich Anleger die Risiken einer steigenden Inflation bewusst machen.

Beispiel: Eine US-Staatsanleihe mit einer Restlaufzeit von 9,74 Jahren handelt aktuell mit einer Rendite von 1,77 Prozent. Die Inflation liegt zum gleichen Zeitpunkt bei 0,7 Prozent, was eine Rendite nach Inflation von 1,07 Prozent ergibt. Angenommen, die Inflation steigt auf das Ziel der europäischen Notenbank von 2,0 Prozent. Dann bleibt in Bezug auf die US-Staatsanleihe nach Inflation eine Rendite von -0,23 Prozent übrig. In einem solchen Szenario wird der Kapitalmarkt mit großer Wahrscheinlichkeit reagieren: Die Preisfindungsmechanismen des Marktes werden dafür sorgen, dass die reale Rendite der Anleihe wieder auf das jetzige Niveau steigt. Dies bedeutet die, Rendite der Anleihe wird von 1,77 auf 3,07 Prozent steigen. Diese steigende Rendite hat die Folge, dass der Kurs der Anleihe fällt, in unserem Beispiel würde der Kursverlust ca. 11,4 Prozent betragen. Für konservative Anleger, die traditionell in Anleihen investieren, durchaus eine signifikante Größenordnung.

Unserer Einschätzung nach sind die aktuell am Markt gehandelten Inflationserwartungen zu gering.  Der Verfall des Ölpreises hat in den letzten Monaten zu einer erheblich fallenden Inflationserwartung geführt. In der nachfolgenden Abbildung ist die gehandelte Inflationsrate für verschiedene Länder dargestellt. Die Marktteilnehmer sind bereit, in der Eurozone eine Inflationsrate für in zwei Jahren von 0,13 Prozent zu verkaufen. Unserer Meinung nach handelt es sich um eine deutliche Überreaktion des Marktes und wir gehen (insbesondere in zwei Jahren) von deutlich höheren Inflationsdaten aus.

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Eurozone auf dem Weg der Besserung

In der Eurozone steigen nicht nur die Aktienmärkte. Auch die wirtschaftlichen Indikatoren haben sich zuletzt aufgehellt und zeichnen ein freundlicheres Bild. Wir gehen davon aus, dass der Wirtschaft in der Eurozone gleich mehrere Faktoren Rückenwind verleihen:

  • Erstens profitiert die Eurozone als Netto-Ölimporteur von niedrigeren Kosten für Rohöl. Daraus ergeben sich positive Effekte für den Konsum.
  • Die Geldpolitik sorgt dafür, dass Gelder angesichts der niedrigen Zinsen, leichter ausgegeben werden.
  • Der Wechselkurs des Euro hat in den letzten Monaten massiv abgewertet und steigert somit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Eurozone.

Wenn man die Daten der Kreditvergabe in der Eurozone betrachtet (nachfolgende Abbildung) kann man eine starke Erholung feststellen. Im Dezember wurde erstmals seit Januar 2012 ein positives Kreditwachstum für den privaten Sektor verzeichnet. Die derzeitige positive Dynamik sollte man vorerst nicht überbewerten, doch ohne Zweifel hat sich eine Besserung der Situation eingestellt. Sollte sich diese weiter fortsetzen, werden die Wirtschaftsdaten den europäischen Aktienmärkten bald folgen.

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Folgen für Anleger

Die Anlagealternativen im aktuellen Zinsumfeld werden immer unattraktiver.  Investitionen in vermeintlich sichere zinstragende Produkte (Anleihen) bringen kaum noch Zinsen und bergen sogar das Risiko von Kursverlusten bei ansteigenden Leitzinsen. Auf der anderen Seite bieten Aktien deutlich höhere Renditen, aber auch ein deutlich höheres Risiko. Dies drückt sich an Bewertungskennzahlen wie dem Kurs-Gewinn-Verhältnis aus. Hier werden die Erträge ins Verhältnis zum Kaufpreis gesetzt. In der nachfolgenden Abbildung sind die KGVs verschiedener Anlageklassen abgebildet. Es wird schnell deutlich, dass Aktien im Verhältnis zu Anleihen eine relativ günstige Bewertung aufweisen.

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Im Hinblick auf die nicht ausgestandene Eurokrise ist es durchaus empfehlenswert, einen Teil seines Vermögens in alternative Währungen zum Euro aufzuteilen. Denn nicht nur das Risiko eines Zusammenbruchs der Eurozone, sondern auch die Geldpolitik der Zentralbank wird den Wert des Euro weiter schwächen.

Wichtig ist, ein globales Portfolio in verschiedenen Anlageklassen und einer Reihe an unterschiedlichen Währungen zu besitzen. Denn die Risiken sind heute zahlreich und zum Teil nicht kalkulierbar. Daher ist es elementar, das eigene Vermögen nicht zu einseitig aufzustellen und auch auf unerwartete Umstände vorbereitet zu sein.

Unabhängig von den Renditen, die der Kapitalmarkt bietet, ist es maßgebend, welche finanzielle Risikobereitschaft Sie als Anleger aufweisen. Diese ergibt sich aus der emotionalen Risikobereitschaft und der Risikotragfähigkeit. Die sogenannte Risikotragfähigkeit gibt den Verlust an, den der Anleger im Fall der Fälle verkraften kann. Die emotionale Risikobereitschaft ist die Fähigkeit, mit Schwankungen an den Kapitalmärkten umzugehen. Denn nicht jeder kann nachts gut schlafen, wenn das eigene Vermögen in einem schlechten Jahr um 20 oder 30 Prozent fällt.

Sprechen Sie mit uns

Gerne erläutern wir Ihnen, welche Konsequenzen sich für Ihr Depot und Vermögen ergeben. Ein erstes Telefonat oder Gespräch ist natürlich kostenfrei, der Erkenntnisgewinn für Sie aber sicherlich nicht umsonst.

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YPOS Kapitalmarkt-Dialog am 11.03.2015

Konjunkturdaten, volkswirtschaftliches Umfeld, Anlageklassen und Portfoliokonstruktion. Der YPOS Kapitalmarkt-Dialog bietet Ihnen monatlich einen Überblick zu den wichtigsten Trends und Hintergründen an den internationalen Kapitalmärkten. Ersparen Sie sich viel Zeit und Lektüre von Wirtschaftsnachrichten und nutzen Sie unsere gesammelten Informationen. Am Ende des Webinars besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.

Die nächste Onlinekonferenz findet am 11.03.2015 statt. Melden Sie sich jetzt direkt an:

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Haftungsausschluss/Disclaimer

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