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Die EZB rechnet nicht damit die eigenen Inflationsziele zu erreichen

By Alle Publikationen No Comments

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich heute zu ihrer Geldpolitik geäußert. Erwartungsgemäß gab es keine großen Überraschungen. Interessant sind sicher die Inflationsprognosen. Wir nutzen die Gelegenheit zur Betrachtung der Situation und den diversen Konsequenzen.

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Die Punkte im Überblick:

  • Fazit der Notenbank zu Wirtschaft und Inflationsausblick
  • Finanzieller Stress Fehlanzeige – Es braucht andere Argumente für Anleihekäufe
  • Renditen von Anleihen kaum marktwirtschaftlich begründbar
  • Laut Inflationsprognose wird das Ziel von 2 Prozent in 2022 und 2023 nicht erreicht
  • Realzinsen – Finanzielle Repression bleibt beherrschendes Thema
  • Eine sorgfältige Kennzahlenanalyse schützt vor finanziellen Fehlentscheidungen

Finanzielle Repression und Vermögenspreisboom

By Alle Publikationen, Inflationscheck No Comments

Die offizielle Inflationsrate in Deutschland beträgt 3,9 Prozent. Gleichzeitig rentieren fünfjährige deutsche Bundesanleihen mit minus 0,75 Prozent pro Jahr. Im Ergebnis ergibt sich ein negativer Realzins von 4,65 Prozent. Selbst mit Unternehmensanleihen guter Qualität lässt sich vom aktuellen Niveau keine Rendite erreichen, die den Kaufkraftverlust auf unter drei Prozent reduziert. Die finanzielle Repression hat erhebliche Ausmaße angenommen.  

Inflationscheck zeigt extreme Situation

Die Grafik zeigt die offizielle Inflationsrate (horizontale Linie in rot) und die Renditen verschiedener Segmente aus dem Bereich der verzinslichen Wertpapiere (blaue Balken).

Selbst mit Hochzinsanleihen (=höhere Bonitätsrisiken) ist kein Erhalt der Kaufkraft möglich. Diese Situation stellt private und professionelle Anleger vor sehr große Herausforderungen.

Vermögende Haushalte können Inflation kompensieren

In den Diskussionen über die Gründe und Konsequenzen einer erhöhten Inflationsrate wird häufig übersehen, dass in der individuellen Betrachtung zwei Ebenen zu unterscheiden sind. Einerseits die Ebene der Liquidität, andererseits die Ebene des Vermögens. Anhand eines stark simplifizierten Beispiels eines Haushalts mit jährlichen Konsumausgaben von 100.000 Euro und einem Nettovermögen von 1 Million Euro (zusätzlich zur selbstgenutzten Immobilie) wird dies schnell deutlich:

Auf der Liquiditätsebene haben sich die Konsumausgaben im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3.900 Euro erhöht (Inflationsrate 3,9 Prozent). Im gleichen Zeitraum sind die Preise für Immobilien und Aktien zweistellig gestiegen. Unterstellt man einen Preisanstieg der Vermögenswerte in Höhe von 10 Prozent auf das Ausgangsvermögen von 1 Million Euro, dann erhöht sich das Vermögen um 100.000 Euro. Selbst bei einer vollständigen Realisierung der Gewinne und einer fiktiven Steuerbelastung von 30 Prozent verbleiben 70.000 Euro.

Setzt man die Mehrbelastung auf der Konsumebene in Relation zu dem Gewinn auf der Vermögensebene, dann beträgt der Anstieg der Inflation gerade einmal 5,6 Prozent (3900 Euro / 70.000 Euro) der Vermögensmehrung. Anders formuliert ist der Vermögenseffekt knapp 18 mal so hoch wie die erhöhten Konsumausgaben.

Natürlich ist es in der Realität komplizierter

Der betrachtete Zeitraum ist ideal für diese modellhafte Betrachtung. In der Realität sollte jedoch nie nur ein Jahr betrachtet werden. Schließlich gehören zu den genannten Renditen auch starke Preisrückgänge infolge des „Corona Crashs“ im Frühjahr 2020.

Zudem ist der Liquiditätsbedarf auch nicht statisch. Grundsätzlich wirken eine Vielzahl von Einflussfaktoren auf die Liquiditäts- und Vermögenssituation einer vermögenden Familie. Diese können nicht in eindimensionalen Betrachtungen und isolierten Zeiträumen dargestellt werden.

Die Komplexität ist bereits heute hoch und wird weiter zunehmen. Schließlich lassen steigende steuerliche Belastungen für vermögende Haushalte den Bedarf zur intelligenten Verteilung von Vermögenswerten innerhalb der Familie weiter ansteigen. Da hierbei viele Instrumente aus der vorweggenommenen Erbfolge zum Einsatz kommen (Familiengesellschaft, Familienstiftung, Lebensversicherungen) sind verschiedene Szenarien quantitativ und qualitativ zu analysieren und im Vorhinein planerisch über beide Ebenen abzubilden.

Eine verknüpfte Betrachtung von Liquiditäts- und Vermögensebene ist daher nicht nur sinnvoll, sondern Basis jeder Entscheidung. Dies kann im Rahmen einer Finanzplanung abgebildet werden. Die Grafik zeigt die beispielhafte Betrachtung der liquiden Ebene.

Professionalisieren Sie Ihre finanziellen Entscheidungen

Die erlebten positiven Entwicklungen bei Immobilien und Aktien sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die langfristige Sicherung des eigenen Lebensstandards und der Erhalt des Familienvermögens in der generationsübergreifenden Betrachtung vor sehr großen Herausforderungen stehen.

Negativzinsen, hohe Bewertungen von Vermögenswerten und steigende steuerliche und politische Belastungen sind eine sehr unangenehme Mischung. Die Herausforderungen sollten keinesfalls zu überstürzten oder gar zu emotionalen Entscheidungen führen. Vielmehr sollten sie als Ansporn verstanden werden, um die Professionalität in finanziellen, steuerlichen und rechtlichen Aspekten deutlich zu erhöhen.

Kommentar Faktor-Strategien – Juli 2021

By Alle Publikationen No Comments

Marktentwicklung

Im Juli verloren die Aktienmärkte zur Monatsmitte an Schwung. Der deutsche Leitindex Dax30 musste einen Rückschlag von knapp fünf Prozent verdauen. Dennoch wurde auf Monatssicht ein leichtes Plus von 0,1 Prozent erzielt. Besonders gut entwickelten sich die US-Standardwerte. Aufgrund der hohen Gewichtung von US-Aktien erzielten globale Aktien (MSCI World) ein Plus von 1,8 Prozent.

Infolge von politischen und regulatorischen Interventionen der chinesischen Regierung zeigten die chinesischen Aktienmärkte deutliche Verluste. So verlor der Hang Seng Index im Juli fast 10 Prozent. Dadurch (Anteil chinesischer Aktien rund 40 Prozent) wurde auch der Index für globale Schwellenländeraktien (MSCI Emerging Markets) belastet (-6,7 Prozent).

An den Rentenmärkten sorgten fallende Renditen der Staatsanleihen für positive Wertentwicklungen.

Gold konnte zulegen. Der EUR/USD Wechselkurs blieb unverändert.

Die gestiegenen Inflationsraten und deren mögliche Konsequenzen für die Geldpolitik stehen neben erneuten Covid-19 (Delta-Variante) bedingten Beschränkungen im Fokus der Marktteilnehmer.

Die Realzinsen (Zins abzgl. Inflation) sind deutlich negativ.

Portfoliokommentar

Faktor Portfolio

Im letzten Monat konnte die Strategie erneut Gewinne erzielen. Die Performance der Strategie lag im Juli bei 0,49 Prozent. Die uneinheitliche Entwicklung der globalen Aktienmärkte sorgte im Juli für eine nachlassende Dynamik der Aufwärtsbewegung. Doch aufgrund der breiten Diversifikation der Aktieninvestments gelang es auch in diesem Marktumfeld zu profitieren. Die Rentenanlagen innerhalb des Portfolios stiegen aufgrund fallender Renditen der Anleihemärkte und konnten erfreuliche Gewinne erreichen. Die Performance seit Jahresbeginn liegt bei 9,49 Prozent und damit deutlich vor dem Vergleichswert.

Die Verteilung des Vermögens der Strategie „Faktor Portfolio“ orientiert sich an der angestrebten strategischen Gewichtung von 65 Prozent Aktien zu 35 Prozent Geldmarkt bzw. festverzinslichen Wertpapieren.

Faktor Depot

Im letzten Monat konnte die Strategie deutlich zulegen. Die Performance der Strategie lag im Juni bei 1,13 Prozent. Die uneinheitliche Entwicklung der globalen Aktienmärkte sorgte im Juli für eine nachlassende Dynamik der Aufwärtsbewegung. Doch aufgrund der breiten Diversifikation der Aktieninvestments gelang es auch in diesem Marktumfeld zu profitieren. Die Rentenanlagen innerhalb des Portfolios stiegen aufgrund fallender Renditen der Anleihemärkte und konnten erfreuliche Gewinne erreichen. Die Performance seit Jahresbeginn liegt bei 7,40 Prozent und damit vor der Wertentwicklung eins vergleichbaren Portfolios mit 40 Prozent Aktienanteil (+6,61 Prozent).

Die Verteilung des Vermögens der Strategie „Faktor Depot“ orientiert sich an der angestrebten strategischen Gewichtung von 40 Prozent Aktien zu 60 Prozent Geldmarkt bzw. festverzinslichen Wertpapieren.

Factsheet

Ein aktuelles Factsheet der jeweiligen Strategie inkl. vergangener Wertentwicklung und aktueller Allokation finden Sie hier:

Faktor Portfolio

Faktor Depot

Performanceübersicht

Faktor Portfolio und Depot

Beschreibung der enthaltenen Finanzinstrumente

ETF auf MSCI World Minimum Volatility

Der Minimum Volatility ETF investiert in weniger zyklische Sektoren, die Geschäftsmodelle der enthaltenen Unternehmen unterliegen typischerweise geringeren Schwankungen. Insbesondere im Vergleich zum globalen Aktienmarkt (MSCI Word) sollen so die erwarteten Kursschwankungen reduziert werden.

ETF auf MSCI Europe Minimum Volatility

Der Minimum Volatility ETF investiert in weniger zyklische Sektoren, die Geschäftsmodelle der enthaltenen Unternehmen unterliegen typischerweise geringeren Schwankungen. Insbesondere im Vergleich zum europäischen Aktienmarkt (MSCI Europe) sollen so die erwarteten Kursschwankungen reduziert werden.

ETF auf MSCI World Quality Factor

Der Fonds strebt die Nachbildung der Wertentwicklung eines Index an, der aus einer Untermenge an MSCI World-Aktien besteht, die starke und stabile Gewinne aufweisen. Im Vergleich zum globalen Aktienmarkt (MSCI Word) sollen so die erwarteten Kursschwankungen reduziert werden.

ETF auf MSCI World Value Factor

Der Fonds strebt die Nachbildung der Wertentwicklung eines Index an, der aus einer Untermenge an MSCI World-Aktien besteht, die in Relation zum Gesamtmarkt eine günstigere Bewertung aufweisen.

Flossbach von Storch – Bond Opportunities I Investmentfonds

Der Fonds verwaltet ein aktives Anleiheportfolio. Dabei investiert der Fonds in diverse Sektoren des Anleihemarktes (z.B. Unternehmensanleihen und Staatsanleihen). Dabei erreicht der Fonds seit Jahren hervorragende Ergebnisse und wurde von den wichtigsten Ratinghäusern mit Bestnoten bewertet. Die Investition erfolgt in eine institutionelle Anteilklasse die für Privatanleger im Normalfall erst ab 1 Millionen Euro Investitionssumme erhältlich ist.

Indexfonds Emerging Markets Stock Index Fund EUR

Der Indexfonds investiert in den einen diversifizierte Mischung verschiedener Schwellenländer. Der Fonds repliziert damit sehr kostengünstig den Aktiensektor für Schwellenländer. Der Fonds wird in Euro gehandelt, unterliegt jedoch dem Fremdwährungsrisiko (US-Dollar).

Indexfonds European Stock Index Fund EUR

Der Indexfonds investiert in den breiten europäischem Aktienmarkt. Der Fonds repliziert damit sehr kostengünstig den europäischen Aktiensektor.

Indexfonds Vanguard US 500 Stock Index Fund EUR

Der Indexfonds investiert in den breiten US-Aktienmarkt. Damit deckt der Fonds einen der größten regionalen Aktienmärkte weltweit ab. Der Fonds wird in Euro gehandelt, unterliegt jedoch dem Fremdwährungsrisiko (US-Dollar).

Indexfonds S&P 500 Index Fund EUR

Der Indexfonds investiert in den breiten US-Aktienmarkt. Damit deckt der Fonds einen der größten regionalen Aktienmärkte weltweit ab. Der Fonds wird in Euro gehandelt, unterliegt jedoch dem Fremdwährungsrisiko (US-Dollar).

Indexfonds auf MSCI Japan

Der Indexfonds investiert in den breiten japanischen Aktienmarkt. Damit deckt der Fonds einen der wichtigsten regionalen Aktienmärkte weltweit ab. Der Fonds wird in Euro gehandelt, unterliegt jedoch dem Fremdwährungsrisiko.

Dimensional Emerging Market Value Fund

Der Fonds hat das Ziel, die Aktienmarktrendite möglichst effizient abzubilden. Zu diesem Zweck wird eine sehr hohe Anzahl von Aktien in den Fonds gekauft. Der Fokus des Fonds liegt auf Unternehmen aus Schwellenländern. Dabei verfolgt er eine „Value“-Strategie. Dies bedeutet, dass er in Aktien von Unternehmen investiert, deren Aktienkurs zum Zeitpunkt des Kaufs im Vergleich zum bilanziellen Wert des Unternehmens niedrig ist.

iShares $ Treasury Bond 7-10yr

Der ETF bildet US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit zwischen 7 und 10 Jahren ab. Die Staatsanleihen mittelfristiger Laufzeit werden im US-Dollar erworben, wodurch das Portfolio zusätzlich diversifiziert wird.

Xtrackers II Global Inflation-Linked Bond UCITS ETF

Das Anlageziel besteht darin, die Wertentwicklung des Bloomberg Barclays World Government Inflation-Linked Bond Index (der Index) abzubilden. Der ETF soll die Wertentwicklung inflationsgebundener handelbarer Schuldtitel (Anleihen) abbilden, die von Regierungen bestimmter Industrieländer begeben werden.

Metzler Euro Liquidity

Es handelt sich um ein Geldmarkt-Instrument, der Fonds legt seine Anlage in Bankguthaben und Geldmarktinstrumente erstklassiger in- und ausländischer Emittenten an. Block hinzufügenShortcode

Haftungsausschluss/Disclaimer

Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Haftung für die Verwendung des vorliegenden Dokuments oder seines Inhaltes. Alle Informationen und Daten in diesem Dokument stammen aus Quellen, die der Herausgeber zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments für zuverlässig erachtet. Trotzdem kann keine Gewähr für deren Richtigkeit, Genauigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieses Dokument stellt weder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf irgendeines Wertpapiers dar, noch enthält es die Grundlage für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Keinesfalls stellt dieses Dokument eine Anlageberatung dar und kann eine solche auch nicht ersetzen. Investitionsentscheidungen müssen auf Grundlage des Verkaufsprospektes erfolgen, der von dem Emittenten genehmigt und bei der zuständigen Wertpapieraufsicht hinterlegt ist. Sie dürfen nicht auf Grundlage des vorliegenden Dokuments erfolgen. Die besprochenen Investments können für den einzelnen Anleger, je nach Risikoklasse, Anlageziel und finanzieller Lage, unpassend sein. Jeder Leser, vor allem jeder Privatanleger, ist dringend gehalten, sich vor jeder Investitionsentscheidung umfassend zu informieren und vor der Erteilung einer Order den Ratschlag der Bank, des Brokers oder des Investment- respektive Vermögensberaters einzuholen. Die YPOS Finanzplanung GmbH ist nicht verantwortlich für Konsequenzen, speziell für Verluste, welche durch die Verwendung oder die Unterlassung der Verwendung aus den in diesem Dokument enthaltenen Ansichten und Rückschlüsse folgen bzw. folgen könnten. Zurückliegende Wert-, Preis- oder Kursentwicklungen geben keine Anhaltspunkte auf die zukünftige Entwicklung des Investments. Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Garantie dafür, dass der angedeutete Ertrag oder die genannten Kursziele erreicht werden. Es ist möglich, dass die YPOS Finanzplanung GmbH, ein verbundenes Unternehmen, Anteilseigner, Führungskräfte oder Angestellte Käufe oder Verkäufe in einem in dieser Publikation beschriebenen oder damit verbundenen Wertpapieren, Rohstoffen, Fonds oder Unternehmen tätigen oder getätigt haben oder in anderer Weise Anteile an Unternehmen, Rohstoffen oder Fonds dieser Publikation hält. Nähere Informationen enthalten die Hinweise nach § 34b WpHG. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind in Großbritannien nur zur Verteilung an Personen bestimmt, die berechtigte Personen oder freigestellte Personen im Sinne des Financial Service Act 1986 oder eines auf seiner Grundlage erfolgten Beschlusses sind oder an Personen, die in Artikel 11 (3) des Financial Services Act 1986 (Investment Advertisement – Exemptions) oder 1996 in der derzeit gültigen Fassung beschrieben sind. Anderen Personen oder Personengruppen darf dieses Dokument weder direkt noch indirekt übermittelt werden. Dieses Dokument darf weder direkt noch indirekt in die USA oder Kanada oder an US-Amerikaner oder eine Person, die ihren Wohnsitz in Kanada hat, übermittelt werden, noch in deren Territorium gebracht oder verteilt werden. Die Verteilung dieses Dokuments und der darin enthaltenen Informationen in andere Gerichtsbarkeiten kann durch Gesetz beschränkt sein und Personen, in deren Besitz dieses Dokument gelangt, sollten sich über etwaige Beschränkungen informieren und diese einhalten. Jedes Versäumnis, diese Beschränkung zu beachten, kann eine Verletzung der US-amerikanischen oder kanadischen Wertpapiergesetze oder der Gesetze einer anderen Gerichtsbarkeit darstellen. Verantwortlicher im Sinne des Presserechts: Sönke Liebig Die Reproduktion, Veränderung oder kommerzielle Nutzung des Dokuments und seines Inhaltes ist untersagt und ist ohne vorherige schriftliche Einwilligung seitens der YPOS Finanzplanung GmbH unzulässig. Die YPOS Finanzplanung GmbH kann gegenüber Jedermann jederzeit ohne Angabe von Gründen die sofortige Unterlassung der Weitergabe des Dokuments verlangen. Sofern keine Angaben bezüglich der Quellen von Grafiken gemacht werden, entstammen diese der Quelle presentermedia.com. Urheberrecht Die in diesem Dokument veröffentlichten Beiträge und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt. Jede ungenehmigte Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist unstatthaft. Nachdruckgenehmigungen kann der Herausgeber erteilen.

Italien 0,9 Prozent, Deutschland 3,1 Prozent – Unterschiedliche Inflationsraten bergen Konfliktpotential

By Alle Publikationen, Inflationscheck No Comments

Nach Lesart des statistischen Bundesamtes sind die Konsumentenpreise in Deutschland im Juli 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,8 Prozent gestiegen. Aufgrund von temporären Effekten halten Fachleute der Deutschen Bundesbank eine vorübergehende Inflationsrate in Richtung 5 Prozent in Deutschland für möglich. Zudem bergen die unterschiedlichen Inflationsraten in den Mitgliedsländern der Eurozone erhebliches Konfliktpotential zwischen den Ländern und die gesamte Geldpolitik.

Inflation in der Eurozone

Für die gesamte Eurozone ist ein Anstieg der Verbraucherpreise von 2,2 Prozent gemeldet worden. Die Kerninflationsrate hat nachgegeben und beträgt 0,7 Prozent.

Als ein Indikator (aktuell gibt es viele) für weiter steigende Konsumentenpreise könnten die letzten Erzeugerpreise für die Eurozone (Juni 2021) herangeführt werden. Diese zeigen einen Anstieg von 10,25 Prozent zum Vorjahr.

Unterschiedliche Inflationsraten bergen Konfliktpotential

Vergleicht man die harmonisierten Verbraucherpreise für die Eurozone, Deutschland und Italien dann fallen deutliche Divergenzen ins Auge. Italien liegt bei 0,9 Prozent, Deutschland bei 3,1 Prozent und die Eurozone bei 2,2 Prozent.

Insbesondere das „Nord-Süd“ Gefälle (bspw. Deutschland vs. Italien) hat das Potential alter Debatten („Weintrinker vs. Biertrinker-Länder“) aus der Euro- und Staatschuldenkrise wieder aufleben zu lassen. Insbesondere die schwierige Vereinbarkeit einer einheitlichen Geldpolitik für unterschiedlich leistungsstarke Volkswirtschaften wird im Fokus der Diskussion stehen.

Im Angesicht der aktuell großen Beachtung des Themas Inflation in den Medien und der breiten Öffentlichkeit könnte der innenpolitische Druck in den leistungsstarken Ländern diesmal noch deutlich höher ausfallen als in der Vergangenheit. Schließlich sind, insbesondere in Deutschland, die Vermögenspositionen der privaten Haushalte in produktiven Sachwerten (Immobilien und Aktien) deutlich geringer als bspw. in Italien.

Die deutschen Haushalte sind in dieser Perspektive, rein vermögenspolitisch betrachtet, also doppelt getroffen: Sie haben hohe Geldwerte (keine Chance auf Inflationsausgleich) und müssen höhere Inflationsraten verkraften.

Diskussionen sind für Anleger irrelevant, finanzielle Repression offensichtlich

Allgemein lässt sich sagen, dass die Inflationsdebatte hitzig geführt und nahezu jede frisch veröffentlichte volkswirtschaftliche Kennzahl genau beobachtet und interpretiert wird. Ob damit die Prognosegüte steigt bleibt offen.

Während der zukünftige Inflationsverlauf mit sehr viele Unklarheiten behaftet ist, stellt sich die Lage für Anleger deutlich einfacher dar: finanzielle Repression bleibt das dominante Thema. Der Anstieg der Immobilienpreise und die massiven Zuflüsse in Investmentfonds sind deutliche Symptome des Anlagenotstands.    

Der aktuelle YPOS Inflationsscheck zeigt sehr deutlich, warum Aktien, Private Equity und Immobilien weiterhin eine hohe Nachfrage verspüren dürften.

Global diversifizierte Sachwerte als Lösung?

Für die aggregierte Gruppe der privaten Haushalte in Deutschland ist die Richtung eindeutig: Geldwerte runter, Sachwerte rauf. In der Einzelfallbetrachtung eines Anlegers ist es deutlich komplizierter. Jeder hat eine unterschiedliche Ausgangssituation (Familienstand, Einkommen, Vermögen, Steuern) und Lebensplanung. Selbst die Umsetzung einer „einfachen“ aktienorientierten Anlagestrategie mit Indexfonds ist heute mit Herausforderungen verbunden. Schließlich ist die Risikostreuung im globalen Aktienmarkt historisch niedrig.

Sowohl durch individuelle persönliche Rahmenbedingungen, als auch durch allgemeine Herausforderungen (wie reagiert man auf mangelnde Diversifikation?) ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an die Vermögensstruktur und die Anlagestrategie.

Gerne stehen wir Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Kommentar Faktor-Strategien – Juni 2021

By Alle Publikationen No Comments

Marktentwicklung

Der Juni startete etwas turbulent. Begründet wird dies damit, dass die US-Notenbank früher als erwartet mit einer Straffung der Geldpolitik beginnen könnte. Der Dow Jones verzeichnete daraufhin den höchsten Verlust seit über sieben Monaten. Der Anstieg der Renditen (insbesondere bei kurzen Laufzeiten) währte jedoch nicht lange. Die Renditen fielen insbesondere am langen Ende der US-Zinsstrukturkurve.

Im Ergebnis wurde die Zinsstrukturkurve flacher. Dies wird aktuell als Indikator für abnehmendes Wirtschaftswachstum interpretiert. Die beherrschenden Themen „Re-Opening“ in der Wirtschaft und der „Reflationstrade“ an den Kapitalmärkten stehen daher auf dem Prüfstand.

Die Aktienmärkte zeigten sich von weniger starken Wachstumsaussichten jedoch unbeeindruckt. Besonders zinssensitive Wachstumswerte zeigten hohe Aufschläge. Der Nasdaq 100 konnte neue Rekordhochs markieren (+6,34% im Juni). Der Dow Jones konnte seine zwischenzeitlichen Verluste zumindest ausgleichen und notiert im Juni unverändert. Die europäischen Märkte haben sich leicht positiv entwickelt (Dax +0,71%, Eu-roStoxx50 +0,70%).

Gold konnte die Verluste im Monatsverlauf nicht mehr aufholen und musste herbe Verluste verkraften (-7% in US-Dollar). Der Verlust wurde für Euro-Investoren durch die Stärke des US-Dollar etwas kompensiert, dieser wertete im Juni 3% gegenüber dem Euro auf. 

Portfoliokommentar

Faktor Portfolio

Im letzten Monat konnte die Strategie deutlich zulegen. Die Performance der Strategie lag im Juni bei 2,89 Prozent und damit erneut besser als der Vergleichswert. Das Aktienportfolio ist global diversifiziert und mit Fokus auf Substanz- und Qualitätswerte ausgerichtet. Das Portfolio konnte im Juni auch von der erfreulichen Entwicklung der Renteninvestments profitieren. Die Performance seit Jahresbeginn liegt damit bei 9,27 Prozent und damit deutlich vor dem Vergleichswert.

Die Verteilung des Vermögens der Strategie „Faktor Portfolio“ orientiert sich an der angestrebten strategischen Gewichtung von 65 Prozent Aktien zu 35 Prozent Geldmarkt bzw. festverzinslichen Wertpapieren.

Faktor Depot

Im letzten Monat konnte die Strategie deutlich zulegen. Die Performance der Strategie lag im Juni bei 2,14 Prozent und damit erneut besser als ein vergleichbares Portfolio mit 40 Prozent Aktienanteil (+1,79 Prozent). Das Aktienportfolio ist global diversifiziert und mit Fokus auf Substanz- und Qualitätswerte ausgerichtet. Das Portfolio konnte im Juni auch von der erfreulichen Entwicklung der Renteninvestments profitieren. Die Performance seit Jahresbeginn liegt damit bei 6,20 Prozent und damit vor der Wertentwicklung eins vergleichbaren Portfolios mit 40 Prozent Aktienanteil (+5,90 Prozent).

Die Verteilung des Vermögens der Strategie „Faktor Depot“ orientiert sich an der angestrebten strategischen Gewichtung von 40 Prozent Aktien zu 60 Prozent Geldmarkt bzw. festverzinslichen Wertpapieren.

Factsheet

Ein aktuelles Factsheet der jeweiligen Strategie inkl. vergangener Wertentwicklung und aktueller Allokation finden Sie hier:

Faktor Portfolio

Faktor Depot

Performanceübersicht

Faktor Portfolio und Depot

Beschreibung der enthaltenen Finanzinstrumente

ETF auf MSCI World Minimum Volatility

Der Minimum Volatility ETF investiert in weniger zyklische Sektoren, die Geschäftsmodelle der enthaltenen Unternehmen unterliegen typischerweise geringeren Schwankungen. Insbesondere im Vergleich zum globalen Aktienmarkt (MSCI Word) sollen so die erwarteten Kursschwankungen reduziert werden.

ETF auf MSCI Europe Minimum Volatility

Der Minimum Volatility ETF investiert in weniger zyklische Sektoren, die Geschäftsmodelle der enthaltenen Unternehmen unterliegen typischerweise geringeren Schwankungen. Insbesondere im Vergleich zum europäischen Aktienmarkt (MSCI Europe) sollen so die erwarteten Kursschwankungen reduziert werden.

ETF auf MSCI World Quality Factor

Der Fonds strebt die Nachbildung der Wertentwicklung eines Index an, der aus einer Untermenge an MSCI World-Aktien besteht, die starke und stabile Gewinne aufweisen. Im Vergleich zum globalen Aktienmarkt (MSCI Word) sollen so die erwarteten Kursschwankungen reduziert werden.

ETF auf MSCI World Value Factor

Der Fonds strebt die Nachbildung der Wertentwicklung eines Index an, der aus einer Untermenge an MSCI World-Aktien besteht, die in Relation zum Gesamtmarkt eine günstigere Bewertung aufweisen.

Flossbach von Storch – Bond Opportunities I Investmentfonds

Der Fonds verwaltet ein aktives Anleiheportfolio. Dabei investiert der Fonds in diverse Sektoren des Anleihemarktes (z.B. Unternehmensanleihen und Staatsanleihen). Dabei erreicht der Fonds seit Jahren hervorragende Ergebnisse und wurde von den wichtigsten Ratinghäusern mit Bestnoten bewertet. Die Investition erfolgt in eine institutionelle Anteilklasse die für Privatanleger im Normalfall erst ab 1 Millionen Euro Investitionssumme erhältlich ist.

Indexfonds Emerging Markets Stock Index Fund EUR

Der Indexfonds investiert in den einen diversifizierte Mischung verschiedener Schwellenländer. Der Fonds repliziert damit sehr kostengünstig den Aktiensektor für Schwellenländer. Der Fonds wird in Euro gehandelt, unterliegt jedoch dem Fremdwährungsrisiko (US-Dollar).

Indexfonds European Stock Index Fund EUR

Der Indexfonds investiert in den breiten europäischem Aktienmarkt. Der Fonds repliziert damit sehr kostengünstig den europäischen Aktiensektor.

Indexfonds Vanguard US 500 Stock Index Fund EUR

Der Indexfonds investiert in den breiten US-Aktienmarkt. Damit deckt der Fonds einen der größten regionalen Aktienmärkte weltweit ab. Der Fonds wird in Euro gehandelt, unterliegt jedoch dem Fremdwährungsrisiko (US-Dollar).

Indexfonds S&P 500 Index Fund EUR

Der Indexfonds investiert in den breiten US-Aktienmarkt. Damit deckt der Fonds einen der größten regionalen Aktienmärkte weltweit ab. Der Fonds wird in Euro gehandelt, unterliegt jedoch dem Fremdwährungsrisiko (US-Dollar).

Indexfonds auf MSCI Japan

Der Indexfonds investiert in den breiten japanischen Aktienmarkt. Damit deckt der Fonds einen der wichtigsten regionalen Aktienmärkte weltweit ab. Der Fonds wird in Euro gehandelt, unterliegt jedoch dem Fremdwährungsrisiko.

Dimensional Emerging Market Value Fund

Der Fonds hat das Ziel, die Aktienmarktrendite möglichst effizient abzubilden. Zu diesem Zweck wird eine sehr hohe Anzahl von Aktien in den Fonds gekauft. Der Fokus des Fonds liegt auf Unternehmen aus Schwellenländern. Dabei verfolgt er eine „Value“-Strategie. Dies bedeutet, dass er in Aktien von Unternehmen investiert, deren Aktienkurs zum Zeitpunkt des Kaufs im Vergleich zum bilanziellen Wert des Unternehmens niedrig ist.

iShares $ Treasury Bond 7-10yr

Der ETF bildet US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit zwischen 7 und 10 Jahren ab. Die Staatsanleihen mittelfristiger Laufzeit werden im US-Dollar erworben, wodurch das Portfolio zusätzlich diversifiziert wird.

Xtrackers II Global Inflation-Linked Bond UCITS ETF

Das Anlageziel besteht darin, die Wertentwicklung des Bloomberg Barclays World Government Inflation-Linked Bond Index (der Index) abzubilden. Der ETF soll die Wertentwicklung inflationsgebundener handelbarer Schuldtitel (Anleihen) abbilden, die von Regierungen bestimmter Industrieländer begeben werden.

Metzler Euro Liquidity

Es handelt sich um ein Geldmarkt-Instrument, der Fonds legt seine Anlage in Bankguthaben und Geldmarktinstrumente erstklassiger in- und ausländischer Emittenten an. Block hinzufügenShortcode

Haftungsausschluss/Disclaimer

Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Haftung für die Verwendung des vorliegenden Dokuments oder seines Inhaltes. Alle Informationen und Daten in diesem Dokument stammen aus Quellen, die der Herausgeber zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments für zuverlässig erachtet. Trotzdem kann keine Gewähr für deren Richtigkeit, Genauigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieses Dokument stellt weder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf irgendeines Wertpapiers dar, noch enthält es die Grundlage für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Keinesfalls stellt dieses Dokument eine Anlageberatung dar und kann eine solche auch nicht ersetzen. Investitionsentscheidungen müssen auf Grundlage des Verkaufsprospektes erfolgen, der von dem Emittenten genehmigt und bei der zuständigen Wertpapieraufsicht hinterlegt ist. Sie dürfen nicht auf Grundlage des vorliegenden Dokuments erfolgen. Die besprochenen Investments können für den einzelnen Anleger, je nach Risikoklasse, Anlageziel und finanzieller Lage, unpassend sein. Jeder Leser, vor allem jeder Privatanleger, ist dringend gehalten, sich vor jeder Investitionsentscheidung umfassend zu informieren und vor der Erteilung einer Order den Ratschlag der Bank, des Brokers oder des Investment- respektive Vermögensberaters einzuholen. Die YPOS Finanzplanung GmbH ist nicht verantwortlich für Konsequenzen, speziell für Verluste, welche durch die Verwendung oder die Unterlassung der Verwendung aus den in diesem Dokument enthaltenen Ansichten und Rückschlüsse folgen bzw. folgen könnten. Zurückliegende Wert-, Preis- oder Kursentwicklungen geben keine Anhaltspunkte auf die zukünftige Entwicklung des Investments. Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Garantie dafür, dass der angedeutete Ertrag oder die genannten Kursziele erreicht werden. Es ist möglich, dass die YPOS Finanzplanung GmbH, ein verbundenes Unternehmen, Anteilseigner, Führungskräfte oder Angestellte Käufe oder Verkäufe in einem in dieser Publikation beschriebenen oder damit verbundenen Wertpapieren, Rohstoffen, Fonds oder Unternehmen tätigen oder getätigt haben oder in anderer Weise Anteile an Unternehmen, Rohstoffen oder Fonds dieser Publikation hält. Nähere Informationen enthalten die Hinweise nach § 34b WpHG. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind in Großbritannien nur zur Verteilung an Personen bestimmt, die berechtigte Personen oder freigestellte Personen im Sinne des Financial Service Act 1986 oder eines auf seiner Grundlage erfolgten Beschlusses sind oder an Personen, die in Artikel 11 (3) des Financial Services Act 1986 (Investment Advertisement – Exemptions) oder 1996 in der derzeit gültigen Fassung beschrieben sind. Anderen Personen oder Personengruppen darf dieses Dokument weder direkt noch indirekt übermittelt werden. Dieses Dokument darf weder direkt noch indirekt in die USA oder Kanada oder an US-Amerikaner oder eine Person, die ihren Wohnsitz in Kanada hat, übermittelt werden, noch in deren Territorium gebracht oder verteilt werden. Die Verteilung dieses Dokuments und der darin enthaltenen Informationen in andere Gerichtsbarkeiten kann durch Gesetz beschränkt sein und Personen, in deren Besitz dieses Dokument gelangt, sollten sich über etwaige Beschränkungen informieren und diese einhalten. Jedes Versäumnis, diese Beschränkung zu beachten, kann eine Verletzung der US-amerikanischen oder kanadischen Wertpapiergesetze oder der Gesetze einer anderen Gerichtsbarkeit darstellen. Verantwortlicher im Sinne des Presserechts: Sönke Liebig Die Reproduktion, Veränderung oder kommerzielle Nutzung des Dokuments und seines Inhaltes ist untersagt und ist ohne vorherige schriftliche Einwilligung seitens der YPOS Finanzplanung GmbH unzulässig. Die YPOS Finanzplanung GmbH kann gegenüber Jedermann jederzeit ohne Angabe von Gründen die sofortige Unterlassung der Weitergabe des Dokuments verlangen. Sofern keine Angaben bezüglich der Quellen von Grafiken gemacht werden, entstammen diese der Quelle presentermedia.com. Urheberrecht Die in diesem Dokument veröffentlichten Beiträge und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt. Jede ungenehmigte Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist unstatthaft. Nachdruckgenehmigungen kann der Herausgeber erteilen.

Kommentar Faktor-Strategien – Mai 2021

By Alle Publikationen No Comments

Marktentwicklung

Vor dem Hintergrund stark gestiegener Rohstoffpreise und einer anziehenden Inflation wird eine rege Diskussion über eine mögliche Straffung der Geldpolitik durch die US-Notenbank geführt. Die marktbasierten Inflationserwartungen für die Zukunft liegen aktuell jedoch deutlich unter der aktuellen Inflationsrate. Die Fragestellung, welche Anteile des Preistrends „nur“ temporär und welche strukturell sind, wird uns noch lange begleiten.

Für die Eurozone ist keine Abkehr von der lockeren Geldpolitik zu erkennen.  

Der globale Aktienmarkt konnte sich nach zwischenzeitlichen Rückschlägen im Monatsverlauf wieder erholen und zeigte keine große Veränderung im Berichtsmonat.

Der Goldpreis knüpfte an seine Stärke der vergangenen Wochen an und stieg erstmals seit Mitte Januar wieder über 1900 US-Dollar je Feinunze. Ein schwacher EUR/USD und die übergeordneten Inflationssorgen sind hier sicherlich wichtige Einflussfaktoren.

Grundsätzlich erscheinen die wirtschaftlichen Aussichten positiv und wir befinden uns in einer Boomphase. Belastend wirken jedoch die schwierige Lage an den Rohstoffmärkten und die damit verbundenen Lieferengpässe (z.B. bei Holz und Mikrochips).

Die eingepreisten Risikoprämien erscheinen aktuell etwas gering und der Sommer ist historisch eine saisonal schwache Marktphase. Dennoch kann das positive wirtschaftliche Momentum für eine anhaltende Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten sorgen und die hohen Bewertungen überlagern.

Portfoliokommentar

Faktor Portfolio

Im letzten Monat schmälerte die Aufwertung des Euro die Performance aufgrund des so entstandenen negativen Währungseffektes. Die Performance der Strategie lag im letzten Monat bei 0,54 Prozent und damit besser als der Vergleichswert. Das Aktienportfolio ist global diversifiziert und auf Substanzwerte ausgerichtet. Durch die zyklische Ausrichtung ist das Portfolio passend ausgerichtet. Zudem werden aufgeblähte Bewertungen in einigen „Hype Segmenten“ vermieden, die insbesondere bei steigenden US-Renditen und Inflationserwartungen anfällig sind.

Die Verteilung des Vermögens der Strategie „Faktor Portfolio“ orientiert sich an der angestrebten strategischen Gewichtung von 65 Prozent Aktien zu 35 Prozent Geldmarkt bzw. festverzinslichen Wertpapieren.

Faktor Depot

Im letzten Monat schmälerte die Aufwertung des Euro die Performance aufgrund des so entstandenen negativen Währungseffektes. Die Performance der Strategie lag im letzten Monat bei 0,44 Prozent und damit besser als der Vergleichswert. Das Aktienportfolio ist global diversifiziert und auf Substanzwerte ausgerichtet. Durch die zyklische Ausrichtung ist das Portfolio passend ausgerichtet. Zudem werden aufgeblähte Bewertungen in einigen „Hype Segmenten“ vermieden, die insbesondere bei steigenden US-Renditen und Inflationserwartungen anfällig sind.

Die Verteilung des Vermögens der Strategie „Faktor Depot“ orientiert sich an der angestrebten strategischen Gewichtung von 40 Prozent Aktien zu 60 Prozent Geldmarkt bzw. festverzinslichen Wertpapieren.

Factsheet

Ein aktuelles Factsheet der jeweiligen Strategie inkl. vergangener Wertentwicklung und aktueller Allokation finden Sie hier:

Performanceübersicht

Faktor Portfolio und Depot

Beschreibung der enthaltenen Finanzinstrumente

ETF auf MSCI World Minimum Volatility

Der Minimum Volatility ETF investiert in weniger zyklische Sektoren, die Geschäftsmodelle der enthaltenen Unternehmen unterliegen typischerweise geringeren Schwankungen. Insbesondere im Vergleich zum globalen Aktienmarkt (MSCI Word) sollen so die erwarteten Kursschwankungen reduziert werden.

ETF auf MSCI Europe Minimum Volatility

Der Minimum Volatility ETF investiert in weniger zyklische Sektoren, die Geschäftsmodelle der enthaltenen Unternehmen unterliegen typischerweise geringeren Schwankungen. Insbesondere im Vergleich zum europäischen Aktienmarkt (MSCI Europe) sollen so die erwarteten Kursschwankungen reduziert werden.

ETF auf MSCI World Quality Factor

Der Fonds strebt die Nachbildung der Wertentwicklung eines Index an, der aus einer Untermenge an MSCI World-Aktien besteht, die starke und stabile Gewinne aufweisen. Im Vergleich zum globalen Aktienmarkt (MSCI Word) sollen so die erwarteten Kursschwankungen reduziert werden.

ETF auf MSCI World Value Factor

Der Fonds strebt die Nachbildung der Wertentwicklung eines Index an, der aus einer Untermenge an MSCI World-Aktien besteht, die in Relation zum Gesamtmarkt eine günstigere Bewertung aufweisen.

Flossbach von Storch – Bond Opportunities I Investmentfonds

Der Fonds verwaltet ein aktives Anleiheportfolio. Dabei investiert der Fonds in diverse Sektoren des Anleihemarktes (z.B. Unternehmensanleihen und Staatsanleihen). Dabei erreicht der Fonds seit Jahren hervorragende Ergebnisse und wurde von den wichtigsten Ratinghäusern mit Bestnoten bewertet. Die Investition erfolgt in eine institutionelle Anteilklasse die für Privatanleger im Normalfall erst ab 1 Millionen Euro Investitionssumme erhältlich ist.

Indexfonds Emerging Markets Stock Index Fund EUR

Der Indexfonds investiert in den einen diversifizierte Mischung verschiedener Schwellenländer. Der Fonds repliziert damit sehr kostengünstig den Aktiensektor für Schwellenländer. Der Fonds wird in Euro gehandelt, unterliegt jedoch dem Fremdwährungsrisiko (US-Dollar).

Indexfonds European Stock Index Fund EUR

Der Indexfonds investiert in den breiten europäischem Aktienmarkt. Der Fonds repliziert damit sehr kostengünstig den europäischen Aktiensektor.

Indexfonds Vanguard US 500 Stock Index Fund EUR

Der Indexfonds investiert in den breiten US-Aktienmarkt. Damit deckt der Fonds einen der größten regionalen Aktienmärkte weltweit ab. Der Fonds wird in Euro gehandelt, unterliegt jedoch dem Fremdwährungsrisiko (US-Dollar).

Indexfonds S&P 500 Index Fund EUR

Der Indexfonds investiert in den breiten US-Aktienmarkt. Damit deckt der Fonds einen der größten regionalen Aktienmärkte weltweit ab. Der Fonds wird in Euro gehandelt, unterliegt jedoch dem Fremdwährungsrisiko (US-Dollar).

Indexfonds auf MSCI Japan

Der Indexfonds investiert in den breiten japanischen Aktienmarkt. Damit deckt der Fonds einen der wichtigsten regionalen Aktienmärkte weltweit ab. Der Fonds wird in Euro gehandelt, unterliegt jedoch dem Fremdwährungsrisiko.

Dimensional Emerging Market Value Fund

Der Fonds hat das Ziel, die Aktienmarktrendite möglichst effizient abzubilden. Zu diesem Zweck wird eine sehr hohe Anzahl von Aktien in den Fonds gekauft. Der Fokus des Fonds liegt auf Unternehmen aus Schwellenländern. Dabei verfolgt er eine „Value“-Strategie. Dies bedeutet, dass er in Aktien von Unternehmen investiert, deren Aktienkurs zum Zeitpunkt des Kaufs im Vergleich zum bilanziellen Wert des Unternehmens niedrig ist.

iShares $ Treasury Bond 7-10yr

Der ETF bildet US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit zwischen 7 und 10 Jahren ab. Die Staatsanleihen mittelfristiger Laufzeit werden im US-Dollar erworben, wodurch das Portfolio zusätzlich diversifiziert wird.

Xtrackers II Global Inflation-Linked Bond UCITS ETF

Das Anlageziel besteht darin, die Wertentwicklung des Bloomberg Barclays World Government Inflation-Linked Bond Index (der Index) abzubilden. Der ETF soll die Wertentwicklung inflationsgebundener handelbarer Schuldtitel (Anleihen) abbilden, die von Regierungen bestimmter Industrieländer begeben werden.

Metzler Euro Liquidity

Es handelt sich um ein Geldmarkt-Instrument, der Fonds legt seine Anlage in Bankguthaben und Geldmarktinstrumente erstklassiger in- und ausländischer Emittenten an.

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YPOS Inflationscheck zeigt finanzielle Repression

By Alle Publikationen, Inflationscheck No Comments

Nach Lesart des statistischen Bundesamtes sind die Konsumentenpreise in Deutschland im Mai 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozent gestiegen. Mit Kontoguthaben und festverzinslichen Wertpapieren ist rechnerisch kein Erhalt der Kaufkraft möglich.

Festverzinsliche Vermögensklassen mit sicherem Kaufkraftverlust

Der Inflationscheck zeigt, dass auch die Prämien für Übernahme von Laufzeit- und Kreditrisiken bei Anleihen nicht ausreichen, um eine Ertragserwartung oberhalb der aktuellen Inflationsrate zu erzielen.

Zukünftige Inflationsentwicklung bleibt unsicher

Nach wie vor sind sich die Volkswirte uneinig darüber, ob die Inflationsrate nur temporär überschießt, oder sich ein strukturell höheres Inflationsregime etabliert. Zum Teil wird auch die Meinung vertreten, dass sich zunächst ein temporärer „Inflationsbuckel“ (begründet durch aufgestaute Nachfrage) bildet und die Inflation danach fällt (Normalisierung des Wirtschaftslebens), aber dann dauerhaft oberhalb des seit der globalen Finanzkrise erlebten Niveaus verbleit. Aktuell zeigen weder marktbasierte Inflationsswaps noch langfristige Inflationserwartungen ein nachhaltig höheres Inflationsregime an.

Ob die Marktteilnehmer mit dieser Erwartung richtig liegen, oder die niedrigen Werte der vergangenen Jahre einen irreführenden Inflationsanker gesetzt haben, wird die Zukunft zeigen.

Konsequenzen für Anleger

Im Ergebnis führen negative Zinsen bei Kontoguthaben (Verwahrentgelt) und steigende Inflationsraten zu einem negativen Realzins. Der Anlagenotstand verschärft sich damit weiter. Das Potential für finanzielle Fehlentscheidungen bleibt auf hohem Niveau. Anleger und deren Berater müssen sich fragen, wie sie die weitere Entwicklung einschätzen und welche Konsequenzen dies für die Anlagestrategie und die verwendeten Finanzprodukte hat.         

Gerne unterstützen wir Sie in der Entwicklung einer passenden Anlagestrategie.

YPOS Inflationscheck zeigt finanzielle Repression

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Nach Lesart des statistischen Bundesamtes sind die Konsumentenpreise in Deutschland im Mai 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozent gestiegen. Mit Kontoguthaben und festverzinslichen Wertpapieren ist rechnerisch kein Erhalt der Kaufkraft möglich.

Festverzinsliche Vermögensklassen mit sicherem Kaufkraftverlust

Der Inflationscheck zeigt, dass auch die Prämien für Übernahme von Laufzeit- und Kreditrisiken bei Anleihen nicht ausreichen, um eine Ertragserwartung oberhalb der aktuellen Inflationsrate zu erzielen.

Zukünftige Inflationsentwicklung bleibt unsicher

Nach wie vor sind sich die Volkswirte uneinig darüber, ob die Inflationsrate nur temporär überschießt, oder sich ein strukturell höheres Inflationsregime etabliert. Zum Teil wird auch die Meinung vertreten, dass sich zunächst ein temporärer „Inflationsbuckel“ (begründet durch aufgestaute Nachfrage) bildet und die Inflation danach fällt (Normalisierung des Wirtschaftslebens), aber dann dauerhaft oberhalb des seit der globalen Finanzkrise erlebten Niveaus verbleit. Aktuell zeigen weder marktbasierte Inflationsswaps noch langfristige Inflationserwartungen ein nachhaltig höheres Inflationsregime an.

Ob die Marktteilnehmer mit dieser Erwartung richtig liegen, oder die niedrigen Werte der vergangenen Jahre einen irreführenden Inflationsanker gesetzt haben, wird die Zukunft zeigen.

Konsequenzen für Anleger

Im Ergebnis führen negative Zinsen bei Kontoguthaben (Verwahrentgelt) und steigende Inflationsraten zu einem negativen Realzins. Der Anlagenotstand verschärft sich damit weiter. Das Potential für finanzielle Fehlentscheidungen bleibt auf hohem Niveau. Anleger und deren Berater müssen sich fragen, wie sie die weitere Entwicklung einschätzen und welche Konsequenzen dies für die Anlagestrategie und die verwendeten Finanzprodukte hat.         

Gerne unterstützen wir Sie in der Entwicklung einer passenden Anlagestrategie.

Inflation steigt auf 2,5 Prozent, Realzins fällt auf -3,2 Prozent

By Alle Publikationen No Comments

Nach offizieller Lesart ist die Inflation auf 2,5 Prozent gestiegen. Die Realzinsen sind mit -3,2 Prozent deutlich negativ. Warum historische Vergleiche schwierig sind und welche Überlegungen nun sinnvoll erscheinen, erfahren Sie in diesem Video.

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  • Inflation in Deutschland auf 2,5 Prozent gestiegen
  • Realzinsen mit -3,2 Prozent deutlich negativ, Fehlerpotential steigt
  • Wie sehen die Inflationserwartungen an den Kapitalmärkten aus?
  • Inflationsregime – Extrem wichtig, aber selbst im Nachhinein schwer zu bestimmen
  • Historische Inflationsphasen und Renditen im Überblick
  • Allgemeine Daten sind gut, aber die persönliche Einordnung ist entscheidend

Onlinekonferenz – Rundumschlag für Anleger

By Alle Publikationen No Comments

Konjunktur, Kapitalmärkte, Portfolio – In der Onlinekonferenz am 9. Juni 2021 um 18 Uhr erhalten Sie einen kompakten Überblick zur Großwetterlage an den Kapitalmärkten.

Agenda:

  • Konjunkturdaten: Gesunder Boom oder gefährliche Überhitzung?
  • Inflation: Zeitlich begrenzter Effekt oder nachhaltig höheres Niveau?
  • Vermögensklassen: Entwicklung, Ausblick und Auffälligkeiten
  • Portfoliokonstruktion: Stolperfallen und Herausforderungen

Die Dauer wird ca. 30-45 Minuten betragen.

Alle registrierten Teilnehmer erhalten die Aufzeichnung im Nachgang zur Verfügung gestellt. Für Ihre Anmeldungen nutzen Sie bitte diesen Link:

https://register.gotowebinar.com/register/2312836318402270480