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Italienische Krise, teure deutsche Immobilien – Denkanstöße für Anleger

By Alle Publikationen, Markteinschätzung No Comments

Die Verunsicherung ist zurück. Diesmal geht es um Italien. Die steigenden Zinsen für italienische Staatsanleihen zeigen die Skepsis der Kapitalmarktteilnehmer, die sich auf das Banken- und Finanzsystem übertragen.

Die Griechenlandkrise, die im Jahr 2010 begonnen hat, ist den meisten von uns noch in sehr guter Erinnerung. Fallende Aktienkurse, Angst um das Geld auf dem Konto und ein ungeordneter Zerfall der Gemeinschaftswährung Euro waren die dominierenden Themen. Wortkombinationen wie „Nord- und Südeuro“ und auch „Kern und Peripherie“ wurden damals erfunden oder zumindest neu geprägt. Im Sommer 2012 war der ganze Spuk, zumindest gefühlt, vorbei. Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) benötigte genau drei Worte: Whatever it takes. Seitdem haben wir eine „spektakuläre“ Geldpolitik gesehen, die die Zinsen abgeschafft und die zinsbasierte Altersvorsorge in eine nicht zu reparierende Schieflage gebracht hat. Allerdings hat der geringere Stress seinen Preis. Denn: Ist der Zins zu niedrig, und das ist er in Deutschland zweifelsohne, dann kommt es zu Fehlallokationen von Kapital.

Geld sucht sich seinen Weg

In Deutschland ist das eindeutig am Immobilienmarkt zu erkennen. In der sehr lesenswerten Publikation: „Die 5 Prozent Studie – wo sich investieren noch lohnt“ (abrufbar auf www. https://www.bulwiengesa.de/de/publikationen/studien) hat die bulwiengesa AG die deutschen Immobilienmärkte hinsichtlich ihrer zukünftigen Ertragspotentiale analysiert. Für den Wohnungsmarkt in A-Städten und Core Immobilien kommt man für eine Haltedauer von zehn Jahren auf einen internen Zinsfuß von 1,9 bis 2,6 Prozent. Nun wissen wir alle um das Zitat: „Prognosen sind schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen“. Allerdings sollte jedem klar sein, dass durch den Einkaufspreis der zukünftige Gewinn determiniert wird. Die Grafik setzt den Mittelwert der Immobilienrendite in Relation zur aktuellen Inflationsrate und festverzinslichen Wertpapieren verschiedener Bonität und Laufzeit.

Jede der Investitionsalternativen hat unterschiedliche Charakteristika und ist Quelle verschiedener Chancen und Risiken. Dennoch wird plausibel, warum die Studie zu dem Ergebnis kommt, dass „Wohnimmobilien kaum noch Inflationsschutz bieten“. Der Anlagenotstand hat eben nicht nur festverzinsliche Wertpapiere auf ein Preisniveau gehoben hat auf dem man sich die Frage stellen muss, ob Ertragserwartungen noch mit den Risiken und dem Aufwand im Einklang stehen. Anleger, egal ob am Immobilien- oder Kapitalmarkt, sollten daher ihre Erwartungshaltung an die Entwicklung von Vermögenswerten auf den Prüfstand stellen. Der Blick in den Rückspiegel und die Fortschreibung ist sicher nicht die beste Vorgehensweise. Vereinfacht gesprochen kann man sagen, dass Vermögensklassen ohne Schwankungen keine Chance auf einen Erhalt der Kaufkraft des Vermögens haben und schwankungsreiche Vermögensklassen Nerven kosten. Die Herausforderung liegt darin die passende Mischung für die eigenen Vorstellungen zu finden. Gerne unterstützen wir Sie in diesem Prozess.

Was sollten Anleger nun beachten?

Es wird immer Krisen geben. Heute sind es vielleicht die italienischen Schulden, morgen ein ausufernder Handelskrieg und übermorgen die kaum zu finanzierenden Renten- und Pensionslasten in Deutschland. Steigende Zinsen passen zu keinem dieser Probleme. Anleger sollten ihr finanzielles Gedächtnis zu Zinsen also löschen und an die Gegebenheiten anpassen. Die beste Antwort auf Unsicherheit war und ist die Verteilung des Kapitals auf unterschiedliche und voneinander unabhängige Vermögensklassen. Schwankungen können damit nicht vermieden werden. Allerdings ist das Ziel einer Kapitalanlage auch nicht die permanente Vermeidung von Schwankungen. Dafür hat man schließlich Rücklagen. Anleger, die eine handwerklich saubere Basis für die globale Verteilung ihrer Vermögenswerte suchen, können eine Anleitung beim Norwegischen Staatsfonds nehmen. Dort wird die sehr breite Investition in die globalen Kapitalmärkte mit klaren Regeln verbunden. Dank der Evolution der investierbaren Finanzprodukte sind vergleichbare Strategien bereits seit einigen Jahren für private Anleger umsetzbar. Unsere strategische Vermögensverwaltung „Faktor-Portfolio“ wurde bereits am 1.4.2013 gestartet und steht Investoren bereits ab 25.000 Euro zur Verfügung.

YPOS Kapitalmarkt-Dialog im November 2018

Konjunkturdaten, volkswirtschaftliches Umfeld, Anlageklassen und Portfoliokonstruktion. Der YPOS Kapitalmarkt-Dialog bietet Ihnen monatlich einen Überblick zu den wichtigsten Trends und Hintergründen an den internationalen Kapitalmärkten. Ersparen Sie sich viel Zeit und Lektüre von Wirtschaftsnachrichten und nutzen Sie unsere gesammelten Informationen. Am Ende des Webinars besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.

Die nächste Webkonferenz „YPOS Kapitalmarkt-Dialog“, findet am 12. November 2018 um 18.00 Uhr statt. Die Dauer beträgt ca. 45 Minuten.
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Haftungsausschluss/Disclaimer

Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Haftung für die Verwendung des vorliegenden Dokuments oder seines Inhaltes. Alle Informationen und Daten in diesem Dokument stammen aus Quellen, die der Herausgeber zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments für zuverlässig erachtet. Trotzdem kann keine Gewähr für deren Richtigkeit, Genauigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieses Dokument stellt weder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf irgendeines Wertpapiers dar, noch enthält es die Grundlage für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Keinesfalls stellt dieses Dokument eine Anlageberatung dar und kann eine solche auch nicht ersetzen. Investitionsentscheidungen müssen auf Grundlage des Verkaufsprospektes erfolgen, der von dem Emittenten genehmigt und bei der zuständigen Wertpapieraufsicht hinterlegt ist. Sie dürfen nicht auf Grundlage des vorliegenden Dokuments erfolgen. Die besprochenen Investments können für den einzelnen Anleger, je nach Risikoklasse, Anlageziel und finanzieller Lage, unpassend sein. Jeder Leser, vor allem jeder Privatanleger, ist dringend gehalten, sich vor jeder Investitionsentscheidung umfassend zu informieren und vor der Erteilung einer Order den Ratschlag der Bank, des Brokers oder des Investment- respektive Vermögensberaters einzuholen. Die YPOS Finanzplanung GmbH ist nicht verantwortlich für Konsequenzen, speziell für Verluste, welche durch die Verwendung oder die Unterlassung der Verwendung aus den in diesem Dokument enthaltenen Ansichten und Rückschlüsse folgen bzw. folgen könnten. Zurückliegende Wert-, Preis- oder Kursentwicklungen geben keine Anhaltspunkte auf die zukünftige Entwicklung des Investments. Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Garantie dafür, dass der angedeutete Ertrag oder die genannten Kursziele erreicht werden. Es ist möglich, dass die YPOS Finanzplanung GmbH, ein verbundenes Unternehmen, Anteilseigner, Führungskräfte oder Angestellte Käufe oder Verkäufe in einem in dieser Publikation beschriebenen oder damit verbundenen Wertpapieren, Rohstoffen, Fonds oder Unternehmen tätigen oder getätigt haben oder in anderer Weise Anteile an Unternehmen, Rohstoffen oder Fonds dieser Publikation hält. Nähere Informationen enthalten die Hinweise nach § 34b WpHG. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind in Großbritannien nur zur Verteilung an Personen bestimmt, die berechtigte Personen oder freigestellte Personen im Sinne des Financial Service Act 1986 oder eines auf seiner Grundlage erfolgten Beschlusses sind oder an Personen, die in Artikel 11 (3) des Financial Services Act 1986 (Investment Advertisement – Exemptions) oder 1996 in der derzeit gültigen Fassung beschrieben sind. Anderen Personen oder Personengruppen darf dieses Dokument weder direkt noch indirekt übermittelt werden. Dieses Dokument darf weder direkt noch indirekt in die USA oder Kanada oder an US-Amerikaner oder eine Person, die ihren Wohnsitz in Kanada hat, übermittelt werden, noch in deren Territorium gebracht oder verteilt werden. Die Verteilung dieses Dokuments und der darin enthaltenen Informationen in andere Gerichtsbarkeiten kann durch Gesetz beschränkt sein und Personen, in deren Besitz dieses Dokument gelangt, sollten sich über etwaige Beschränkungen informieren und diese einhalten. Jedes Versäumnis, diese Beschränkung zu beachten, kann eine Verletzung der US-amerikanischen oder kanadischen Wertpapiergesetze oder der Gesetze einer anderen Gerichtsbarkeit darstellen. Verantwortlicher im Sinne des Presserechts: Sönke Liebig Die Reproduktion, Veränderung oder kommerzielle Nutzung des Dokuments und seines Inhaltes ist untersagt und ist ohne vorherige schriftliche Einwilligung seitens der YPOS Finanzplanung GmbH unzulässig. Die YPOS Finanzplanung GmbH kann gegenüber Jedermann jederzeit ohne Angabe von Gründen die sofortige Unterlassung der Weitergabe des Dokuments verlangen. Sofern keine Angaben bezüglich der Quellen von Grafiken gemacht werden, entstammen diese der Quelle presentermedia.com. Urheberrecht Die in diesem Dokument veröffentlichten Beiträge und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt. Jede ungenehmigte Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist unstatthaft. Nachdruckgenehmigungen kann der Herausgeber erteilen.

Der Markt ist in Bewegung – Das sollten Sie tun

By Alle Publikationen, Markteinschätzung No Comments

Innerhalb weniger Handelstage sind alle relevanten Vermögensklassen gemeinsam gefallen. Die angenommene Ursache liegt darin, dass die US-Notenbank die Zinsen deutlicher anheben könnte, als es die Marktteilnehmer bisher angenommen hatten. Die fundamentale Erklärungskette lautet: Überraschend starke Inflation führt zu stärker steigenden Zinsen und höhere Zinsen führen zu Bewertungsabschlägen aller Vermögensklassen.

Entwicklung der wichtigsten Vermögensklassen

 

Die hohe Dynamik der Bewegung wird durch Handelsmodelle begründet. Der Trend zu passiven Investments und Absicherungsstrategien, die wiederum indexbasierte Terminmarktinstrumente einsetzen, verstärkt die Ausschläge am Kapitalmarkt. Das gleichgerichtete Herdenverhalten im Risikomanagement führt also zu diesen fundamental nicht nachvollziehbaren und daher überraschend starken Bewegungen.

Fundamental keine neuen Erkenntnisse

Viele Kennzahlen weisen schon lange auf hoch bewertete Vermögensklassen hin. Mit Verweis auf „nie mehr steigende Zinsen“ wurden diese Bewertungen gerechtfertigt. Die Angemessenheit vieler Bewertungskennzahlen steht damit im direkten Zusammenhang mit dem „sicheren“ Zins bzw. der Rendite langlaufender Staatsanleihen. Da die kurzfristigen US-Zinsen durch die Notenbank angehoben werden und die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen auf die 3 Prozent Marke zusteuern, wird diese Zinsannahme stärker hinterfragt. Eine fallende Gewinnrendite bei US-Unternehmen und steigende Realzinsen reduzieren die Risikoprämie für den US-Markt.

 

Im vergangenen Jahr haben wir einen Kursanstieg gesehen, der mit einer historisch fast einmalig geringen Schwankung erfolgt ist. Kurz gesagt, die Märkte schienen nur eine Richtung zu kennen, nämlich nach oben. In diesem Umfeld wurden fundamentale Bewertungen ignoriert. Bei Kursrückgängen wie in der vergangenen Woche wird dieser Betrachtung wieder mehr Augenmerk gewidmet. Letztendlich sind das aber nur eingängige Erklärungen für die Kursbewegungen. Ein Auslöser waren sie nicht.

Dennoch sollten Anleger ihre Depots auf das Thema Zinssensitivität hin überprüfen. Hier sollte zwingend der Aktienteil einbezogen werden. Exemplarisch zeigt die Auswertung für zwei sehr beliebte Fonds den hohen Anteil von defensiven und zinssensiblen Aktien. Im konkreten Beispiel ist zu sehen, dass 80 Prozent der Aktienquote unter steigenden Nominalzinsen leider werden. In Kombination mit dem Zinsänderungsrisisiko aus den Anleihepositionen  und Rentenfonds ergibt sich ein Klumpenrisiko, das oft übersehen wird.

Erfahrungsgemäß wird dieser Umstand aktuell übersehen und das Risiko deutlich unterschätzt.

Welche Zinsen steigen?

Anleger sollten zwingend zwischen dem Nominal- und dem Realzins unterscheiden. Vereinfacht gesprochen ist der Nominalzins die Betrachtung, die in den Medien und dem Alltag dominiert. Der Realzins wird seltener betrachtet. Dabei ist er mindestens genauso wichtig. Beim Gehalt schaut man schließlich mehr auf das Netto-, als das Bruttogehalt. Wie die Grafik zeigt, liegt der reale Zinsen (Nominal abzgl. Inflation) in Deutschland deutlich unter Null.

Dementsprechend sollte das Thema Zinsen immer im Zusammenhang mit der Inflation gesehen werden. Besonders bei langfristigen Sparprozessen für die Altersvorsorge wirkt dieser Effekt dramatisch und besonders heimtückisch.

Wie ökonomisch widersinnig die einheitliche Zinspolitik im Euroraum ist zeigt sich sehr deutlich an der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu den Realzinsen. Boomende Wirtschaft und negativer Realzins passen einfach nicht zusammen.

Die Folgeschäden wird man in den nächsten Jahren erkennen.

Fazit für Anleger

Die Nominalzinsen sind für die wirtschaftliche Stärke zu niedrig. Daher ist ein gewisser Anstieg, trotz der hohen Schuldenstände, für die Wirtschaft und die Staaten verkraftbar. Der spektakuläre Zinsverfall seit der Finanzkrise hat defensive und zinssensitive Vermögensklassen begünstigt. Daher sind diese in vielen Depots überdurchschnittlich stark vertreten. Aus Sicht des Sparers ist auf absehbare Zeit kein Realzins zu erwarten, der eine Vermögensmehrung möglich macht.

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EZB bereitet Ausstieg aus Politik des billigen Geldes vor

By Alle Publikationen No Comments

Die lockere Geldpolitik der letzten Jahre nähert sich mit großen Schritten ihrem Höhepunkt, wobei die potentiellen Folgen für Anleger nicht größer sein könnten. Von diesem Peak, der im Verlauf des ersten Halbjahres 2018 erreicht werden sollte, wird die von den Notenbanken geschaffene Liquidität in den Märkten langsam wieder abnehmen.

Wie gut in der unteren Grafik zu erkenn ist, strafft die US-Notenbank bereits seit geraumer Zeit ihre Geldpolitik. Weitere Notenbanken könnten in den nächsten Monaten den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik vorbereiten.

Quelle: Allianz Global Investors

EZB bereitet Ausstieg vor

Am Donnerstag dieser Woche veröffentlichte die EZB das Sitzungsprotokoll von Dezember 2017. Dieses zeigt, dass die EZB möglicherweise im Verlauf der nächsten Monate damit beginnen wird, die Märkte auf den Ausstieg aus ihrem massiven Ankaufprogramm vorzubereiten. Die europäischen Märkte reagierten nervös auf diese Nachrichten. Die Aktienkurse fielen zunächst, Zinsen stiegen deutlich an und der Euro legte stark an Wert zu.

Folgen der abnehmenden Liquidität

In den letzten Jahren wirkte sich die Niedrigzinspolitik sehr positiv auf die Preise von Kapitalanlagen aus. Besonders Anleihen und artverwandte Anlagen konnten stark an Wert zulegen.

Doch auch der breite Aktienmarkt steigt seit Jahren unaufhörlich und erreicht insbesondere in den USA immer neue Rekordstände.

Mit einer abnehmenden Liquidität und langsam steigenden Zinsen sollten Anleihen und artverwandte Anlagen entsprechend wieder im Wert fallen. Wenn alles nach Plan verläuft, sollte dies jedoch sehr langsam und geordnet geschehen. Dafür wollen die Notenbanken dieser Welt sorgen. An den Aktienmärkten sollte die Volatilität wieder deutlich ansteigen, was in der Regel nie langsam und geordnet abläuft. Auf den Punkt gebracht ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir uns in den nächsten Jahren mit einem spürbar raueren Börsenklima konfrontiert sehen.

Doch es werden sich aufgrund der steigenden Kursschwankungen auch immer wieder neue Opportunitäten an den Märkten ergeben. Darüber hinaus ist es ohne Weiteres möglich, das eigene Portfolio auf die bevorstehenden Herausforderungen vorzubereiten und diese sogar innerhalb einer langfristigen Anlagestrategie für sich zu nutzen.

Gerne unterstützen wir Sie dabei, Ihr Portfolio robust und widerstandsfähig auf die kommenden Marktbedingungen vorzubereiten.

Sprechen Sie mit uns

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Steigende Unsicherheit in Spanien – Was sollten Anleger tun?

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Der Disput zwischen Katalonien und der spanischen Zentralregierung kühlt nicht ab, sondern heizt sich weiter auf. Der eine oder andere Anleger hat sofort das nächste „BREXIT“ Event und dessen mögliche Folgen vor Augen. Aktuell gehen die Kapitalmärkte noch relativ entspannt mit der Situation um…

Risikoaufschläge auf niedrigem Niveau

Die deutsche Bundesanleihe ist der sichere Hafen innerhalb der Eurozone. Dementsprechend zeigt die Entwicklung der Zinsaufschläge anderer Schuldner gegenüber der Bundesanleihe an, ob sich Anleger mehr oder weniger Sorgen machen. Dieser Risikoaufschlag ist für spanische Staatsanleihen in den vergangenen Jahren deutlich gefallen. Die Aktivitäten der Europäischen Zentralbank (EZB), der Anlagenotstand und die überraschend positive wirtschaftliche Entwicklung in Spanien waren hier die wesentlichen Treiber. Jüngst ist der Risikoaufschlag wieder etwas angestiegen. Übersetzt bedeutet dies kleine Sorgenfalten, aber noch keinen Grund zu großer Beunruhigung.  Auch die aus Terminmarktpreisen abgeleiteten Schwankungserwartungen für den Aktienmarkt zeigen keine großen Berfürchtungen, aber was, wenn die Marktteilnehmer die Situation in ihren Auswirkungen unterschätzen?

Wie haben die Märkte beim BREXIT reagiert?

Natürlich ist die Situation nicht mit dem BREXIT-Referendum vergleichbar. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die Reaktion der Kapitalmärkte auf ein unerwartetes politisches Ereignis.

Die Grafik zeigt die Reaktion von drei unterschiedlichen Portfolios, die jeweils aus verschiedenen Mischungsverhältnissen von globalen Aktien und Renten bestehen. Das mittlere Portfolio besteht jeweils hälftig aus beiden Vermögensklassen und entspricht dem typischen „ausgewogenen“ Portfolio. In Summe hat sich das Portfolio an den beiden Handelstagen, die auf das Referendum folgten, um 0,25 Prozent verändert. Diese Minus ist durchaus überschaubar. Leider werden in den Medien gerne einzelne Aktienindizes, wie bspw. der DAX30, als Indikator für die Kapitalmärkte herangezogen. Der Grund ist einfach: Die Bewegungen sind deutlich stärker und damit besser für Schlagzeilen geeignet. Als Referenz für das Verhalten einer Anlagestrategie und die Erwartungshaltung einen Anlegers an ein breites Portfolio taugen sie aber sicher nicht. Weder in guten Zeiten, noch in Zeiten der Verunsicherung.

Wer verunsichert ist, der sollte sein Portfolio breiter streuen

Niemand von uns kann politische Ereignisse oder Naturkatastrophe vorhersehen. Daher sollte das Wertpapierdepot immer einen möglichst hohen Grad an Risikostreuung (Diversifikation) aufweisen. Das gilt unabhängig davon, wie der Anleger die Situation gerade einschätzt.  In Zeiten von Niedrigzinsen und brutalem Anlagenotstand ist dies keine einfache Aufgabe. Allerdings ist sie lösbar.

YPOS Kapitalmarkt-Dialog am 08. November 2017

Konjunkturdaten, volkswirtschaftliches Umfeld, Anlageklassen und Portfoliokonstruktion. Der YPOS Kapitalmarkt-Dialog bietet Ihnen monatlich einen Überblick zu den wichtigsten Trends und Hintergründen an den internationalen Kapitalmärkten. Ersparen Sie sich viel Zeit und Lektüre von Wirtschaftsnachrichten und nutzen Sie unsere gesammelten Informationen. Am Ende des Webinars besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.

Die nächste Webkonferenz „YPOS Kapitalmarkt-Dialog“, findet 08. November 2017 um 18.00 Uhr statt. Die Dauer beträgt ca. 45 Minuten.

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Warum die Risiken im aktuellen Markt deutlich ansteigen

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Das aktuelle Börsenumfeld zeichnet sich durch seine historisch niedrigen Kursschwankungen aus. Sowohl am Aktien- als auch am Anleihemarkt ist die Volatilität weltweit extrem niedrig. Zieht man die Historie als Ratgeber heran, folgen oftmals Phasen extrem hoher Volatilität auf Perioden mit geringer Volatilität.

Oft kommt es anders…

Es liegt in der Natur des Menschen, dass er sich schnell auf neue Umstände einstellt und diese als Normalität betrachtet. Aktuell haben sich viele Anleger an die niedrigen Schwankungen gewöhnt und rechnen (zum Teil sicher unbewusst) auch damit, dass dieses Umfeld weiter anhalten wird. Es erscheint bei einer genauen Analyse dieser Situation logisch, dass Marktphasen mit sehr niedrigen Schwankungen das wahrgenommene Risiko gering erscheinen lassen und somit dazu führen, dass risikoreichere Anlagen (aufgrund der gefühlten Sicherheit) auch von eigentlich konservativeren Anlegern nachgefragt werden.

Wenn dann der Zeitpunkt gekommen ist an dem sich die Marktlage wieder normalisiert und die Schwankungen zunehmen, stellen viele Investoren fest, dass sie zu hohe Risiken eingegangen sind. Der Prozess der sich dann in Gang setzt, besteht aus einer plötzlichen Kettenreaktion. Alle Positionen, die nur auf Grundlage der gefühlten Sicherheit (niedrige Schwankungen von Anlagepreisen) getroffen wurden und sich über Monate oder Jahre aufgebaut haben werden schnellstmöglich verkauft. In der Folge steigt die Schwankung weiter und die Verluste werden größer.

Situation heute

Heute befinden wir uns genau an dem Punkt, an dem das gefühlte Risiko extrem niedrig ist. Gleichzeitig steigen die potentiellen Risiken aus der Marktphase der niedrigen Volatilität kontinuierlich an. Die zukünftigen Risiken erscheinen nicht ausreichend in den Marktpreisen reflektiert zu sein.

Dieses Marktverhalten ist maßgeblich durch die starken Eingriffe der Notenbanken hervorgerufen. Diese haben die Anleger in den letzten Jahren kontinuierlich so konditioniert, dass die Notenbanken immer zur Rettung eilen wenn es mal brenzlig wird. Doch die Notenbanken selbst könnten für die nächste Krise verantwortlich sein. Die Wende von einer extrem lockeren Geldpolitik zu einer Normalisierung ist sehr empfindlich und wurde bisher in dieser Form noch nie unternommen. Die Risiken, dass es dabei zu einer extremen Marktreaktion (Zunahme der Volatilität) kommen kann, sind nicht zu vernachlässigen.

Was kann der Anleger tun

Das wichtigste für den Anleger ist es, die eigene Risikobereitschaft zu kennen und die Anlagestrategie entsprechend an dieser auszurichten. In diesem Zusammenhang ist die Unterscheidung zwischen der Risikobereitschaft und der Risikowahrnehmung elementar: Während die Risikobereitschaft eine Charakteristik der jeweiligen Persönlichkeit ist, ist die Risikowahrnehmung genau der Faktor, der uns in Phasen geringer Schwankung glauben lässt, der Faktor Risiko sei geringer geworden. Die Risikowahrnehmung kann sich somit ständig ändern, je nachdem, welche Marktentwicklungen wir erleben und welche Berichte wir lesen.

Die Risikobereitschaft als konstantes Merkmal sollte im Zeitablauf immer wieder als Korrektiv herangezogen werden, wenn neue Entscheidungen getroffen werden.

Trotz schwankender Aktienmärkte (hier MSCI World Index) bleibt die Risikobereitschaft nahezu konstant. 

 

Abgesehen von der finanziellen Risikobereitschaft gibt es weitere Strategien, um Risiken in Portfolien zu begrenzen. Hierzu gehört u.a. eine breite Streuung über Vermögensklassen, Länder und Währungen. Zusätzlich hilft eine Analyse der bestehenden Vermögensstruktur, um versteckte Klumpenrisiken sichtbar zu machen und die Anlagestrategie hierauf auszurichten.

Insbesondere die detaillierte Analyse der Vermögensstruktur erfordert ein Verständnis für die Eigenschaften von Vermögenswerten und deren Verhältnisse untereinander. Das aktuelle Umfeld stellt eine Herausforderung dar, der mit den Erfahrungen aus der Vergangenheit nicht hinreichend begegnet werden kann, so dass eine professionelle Beratung notwendiger denn je ist.

YPOS Kapitalmarkt-Dialog am 04. Oktober 2017

Konjunkturdaten, volkswirtschaftliches Umfeld, Anlageklassen und Portfoliokonstruktion. Der YPOS Kapitalmarkt-Dialog bietet Ihnen monatlich einen Überblick zu den wichtigsten Trends und Hintergründen an den internationalen Kapitalmärkten. Ersparen Sie sich viel Zeit und Lektüre von Wirtschaftsnachrichten und nutzen Sie unsere gesammelten Informationen. Am Ende des Webinars besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.

Die nächste Webkonferenz „YPOS Kapitalmarkt-Dialog“, findet am Mittwoch, den 04. Oktober 2017 um 18.00 Uhr statt. Die Dauer beträgt ca. 45 Minuten.

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Haftungsausschluss/Disclaimer

Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Haftung für die Verwendung des vorliegenden Dokuments oder seines Inhaltes. Alle Informationen und Daten in diesem Dokument stammen aus Quellen, die der Herausgeber zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments für zuverlässig erachtet. Trotzdem kann keine Gewähr für deren Richtigkeit, Genauigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieses Dokument stellt weder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf irgendeines Wertpapiers dar, noch enthält es die Grundlage für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Keinesfalls stellt dieses Dokument eine Anlageberatung dar und kann eine solche auch nicht ersetzen. Investitionsentscheidungen müssen auf Grundlage des Verkaufsprospektes erfolgen, der von dem Emittenten genehmigt und bei der zuständigen Wertpapieraufsicht hinterlegt ist. Sie dürfen nicht auf Grundlage des vorliegenden Dokuments erfolgen. Die besprochenen Investments können für den einzelnen Anleger, je nach Risikoklasse, Anlageziel und finanzieller Lage, unpassend sein. Jeder Leser, vor allem jeder Privatanleger, ist dringend gehalten, sich vor jeder Investitionsentscheidung umfassend zu informieren und vor der Erteilung einer Order den Ratschlag der Bank, des Brokers oder des Investment- respektive Vermögensberaters einzuholen. Die YPOS Finanzplanung GmbH ist nicht verantwortlich für Konsequenzen, speziell für Verluste, welche durch die Verwendung oder die Unterlassung der Verwendung aus den in diesem Dokument enthaltenen Ansichten und Rückschlüsse folgen bzw. folgen könnten. Zurückliegende Wert-, Preis- oder Kursentwicklungen geben keine Anhaltspunkte auf die zukünftige Entwicklung des Investments. Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Garantie dafür, dass der angedeutete Ertrag oder die genannten Kursziele erreicht werden. Es ist möglich, dass die YPOS Finanzplanung GmbH, ein verbundenes Unternehmen, Anteilseigner, Führungskräfte oder Angestellte Käufe oder Verkäufe in einem in dieser Publikation beschriebenen oder damit verbundenen Wertpapieren, Rohstoffen, Fonds oder Unternehmen tätigen oder getätigt haben oder in anderer Weise Anteile an Unternehmen, Rohstoffen oder Fonds dieser Publikation hält. Nähere Informationen enthalten die Hinweise nach § 34b WpHG. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind in Großbritannien nur zur Verteilung an Personen bestimmt, die berechtigte Personen oder freigestellte Personen im Sinne des Financial Service Act 1986 oder eines auf seiner Grundlage erfolgten Beschlusses sind oder an Personen, die in Artikel 11 (3) des Financial Services Act 1986 (Investment Advertisement – Exemptions) oder 1996 in der derzeit gültigen Fassung beschrieben sind. Anderen Personen oder Personengruppen darf dieses Dokument weder direkt noch indirekt übermittelt werden. Dieses Dokument darf weder direkt noch indirekt in die USA oder Kanada oder an US-Amerikaner oder eine Person, die ihren Wohnsitz in Kanada hat, übermittelt werden, noch in deren Territorium gebracht oder verteilt werden. Die Verteilung dieses Dokuments und der darin enthaltenen Informationen in andere Gerichtsbarkeiten kann durch Gesetz beschränkt sein und Personen, in deren Besitz dieses Dokument gelangt, sollten sich über etwaige Beschränkungen informieren und diese einhalten. Jedes Versäumnis, diese Beschränkung zu beachten, kann eine Verletzung der US-amerikanischen oder kanadischen Wertpapiergesetze oder der Gesetze einer anderen Gerichtsbarkeit darstellen. Verantwortlicher im Sinne des Presserechts: Sönke Liebig Die Reproduktion, Veränderung oder kommerzielle Nutzung des Dokuments und seines Inhaltes ist untersagt und ist ohne vorherige schriftliche Einwilligung seitens der YPOS Finanzplanung GmbH unzulässig. Die YPOS Finanzplanung GmbH kann gegenüber Jedermann jederzeit ohne Angabe von Gründen die sofortige Unterlassung der Weitergabe des Dokuments verlangen. Sofern keine Angaben bezüglich der Quellen von Grafiken gemacht werden, entstammen diese der Quelle presentermedia.com. Urheberrecht Die in diesem Dokument veröffentlichten Beiträge und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt. Jede ungenehmigte Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist unstatthaft. Nachdruckgenehmigungen kann der Herausgeber erteilen.

Kapriolen im Weißen Haus und Währungseffekte als Renditekiller

By Alle Publikationen, Markteinschätzung No Comments

In dieser Woche mussten sich Anleger zum ersten Mal seit vielen Wochen mit größeren Schwankungen an den Aktienmärkten auseinandersetzten. So kam es am vergangenen Mittwoch zu Kursverlusten, doch hierbei handelt es sich normale Schwankungen, die an der Börse dazu gehören. Auch wenn diese Bewegungen in den Medien häufig dazu genutzt werden, große Schlagzeilen zu produzieren, lassen Sie sich nicht durch eine emotionalisierte Berichterstattung verunsichern!

In den vergangenen zwei Wochen dominieren auf der politischen Seite die Kapriolen im Weißen Haus die Berichterstattung. Vielleicht war das der Auslöser für eine lange überfällige Konsolidierung an den Aktienmärkten. Wie lange diese anhält oder ob sie womöglich bereits am Ende ist, kann niemand mit Sicherheit beantworten. Im Ergebnis sahen wir in der vergangenen Woche, dass die Aktienmärkte etwas gelitten haben. Dies jedoch im Rahmen von normalen Kursschwankungen. Vielleicht waren es auch nur taktische Gewinnmitnahmen, da die positiven Bewegungen seit Jahresbeginn (blaue Balken) bereits jetzt dafür gesorgt haben, dass die Kursziele einiger Marktteilnehmer erreicht wurden.

Bezogen auf den globalen Aktienmarkt ist besteht aktuell kein Grund zur Verunsicherung. Eine Ausnahme bildet Brasilien. Hier gibt es, mal wieder, einen großen Korruptionsskandal.

Achtung Gegenwind

Aus der Perspektive des Anlegers, der im Euroraum beheimatet ist, hat die Entwicklung der Währungen einen enormen Einfluss auf die Entwicklung seines global ausgerichteten Portfolios.  Mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in der Eurozone und eines Risikofaktors weniger (die Frankreichwahl ist vorüber) hat der Euro in den letzten Wochen deutlich an Wert zulegen können. Die nachfolgende Grafik zeigt verschiedene Märkte unter Einbeziehung der Währungsentwicklung.

Dies bedeutet: Wenn ein deutscher Anleger beispielsweise in den USA in US-Dollar Geld anlegt, steigt der Wert der Anlage, wenn der US-Dollar gegenüber dem Euro steigt. Dies ist ein positiver Währungseffekt und verbessert die Entwicklung der Anlage zusätzlich. Wenn jedoch der Wind dreht und der Euro gegenüber dem US-Dollar steigt (wie aktuell), dann kommt es zu einem negativen Währungseffekt.

Der größte Gegenwind in den letzten Handelstagen kam nicht von den Kursverlusten am Aktienmarkt, sondern von den negativen Währungseffekten, die sich durch die Aufwärtung des Euro ergeben haben. Mit einer sich weiterhin positiv entwickelnden Eurozone wird sich dieser Effekt weiter fortsetzen.  

Um dem Anleger ein Gefühl für die Währungseffekte zu geben, ist die folgende Abbildung ein bestens geeignet. Die Grafik zeigt einmal in dunklem Blau die Performance des globalen Aktienmarktes in US-Dollar, was der Normalzustand für die meisten Anleger weltweit ist. Zum zweiten ist die Performance des globalen Aktienmarktes für einen Euro-Anleger darstellt, in türkis. Der große Unterschied der Performance ist dabei mit Sicherheit für viele überraschend.

Lösungen für Anleger

Es gibt eine Vielzahl von Ansätzen, wie mit Fremdwährungsrisiken umgegangen werden kann. Der erste Schritt sollte immer in der Bestandsaufnahme und der Analyse der Ist-Situation liegen. Grundsätzlich sollte man sich vor allem darüber im Klaren sein, an welchen Stellen Framdwährungsrisiken lauern können, denn nur dann kann man bewusst mit ihnen umgehen. Wir unterstützen Sie gerne bei der Analyse Ihres bestehenden Depots auf Fremdwährungsrisiken und bei der Ausarbeitung einer Anlagestrategie auf Basis Ihrer finanziellen Risikobereitschaft.

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YPOS Kapitalmarkt-Dialog am 13. Juni 2017

Konjunkturdaten, volkswirtschaftliches Umfeld, Anlageklassen und Portfoliokonstruktion. Der YPOS Kapitalmarkt-Dialog bietet Ihnen monatlich einen Überblick zu den wichtigsten Trends und Hintergründen an den internationalen Kapitalmärkten. Ersparen Sie sich viel Zeit und Lektüre von Wirtschaftsnachrichten und nutzen Sie unsere gesammelten Informationen. Am Ende des Webinars besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.

Die nächste Webkonferenz „YPOS Kapitalmarkt-Dialog“, findet am Dienstag, 13. Juni 2017 um 18.00 Uhr statt. Die Dauer beträgt ca. 60 Minuten.

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Haftungsausschluss/Disclaimer

Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Haftung für die Verwendung des vorliegenden Dokuments oder seines Inhaltes. Alle Informationen und Daten in diesem Dokument stammen aus Quellen, die der Herausgeber zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments für zuverlässig erachtet. Trotzdem kann keine Gewähr für deren Richtigkeit, Genauigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieses Dokument stellt weder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf irgendeines Wertpapiers dar, noch enthält es die Grundlage für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Keinesfalls stellt dieses Dokument eine Anlageberatung dar und kann eine solche auch nicht ersetzen. Investitionsentscheidungen müssen auf Grundlage des Verkaufsprospektes erfolgen, der von dem Emittenten genehmigt und bei der zuständigen Wertpapieraufsicht hinterlegt ist. Sie dürfen nicht auf Grundlage des vorliegenden Dokuments erfolgen. Die besprochenen Investments können für den einzelnen Anleger, je nach Risikoklasse, Anlageziel und finanzieller Lage, unpassend sein. Jeder Leser, vor allem jeder Privatanleger, ist dringend gehalten, sich vor jeder Investitionsentscheidung umfassend zu informieren und vor der Erteilung einer Order den Ratschlag der Bank, des Brokers oder des Investment- respektive Vermögensberaters einzuholen. Die YPOS Finanzplanung GmbH ist nicht verantwortlich für Konsequenzen, speziell für Verluste, welche durch die Verwendung oder die Unterlassung der Verwendung aus den in diesem Dokument enthaltenen Ansichten und Rückschlüsse folgen bzw. folgen könnten. Zurückliegende Wert-, Preis- oder Kursentwicklungen geben keine Anhaltspunkte auf die zukünftige Entwicklung des Investments. Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Garantie dafür, dass der angedeutete Ertrag oder die genannten Kursziele erreicht werden. Es ist möglich, dass die YPOS Finanzplanung GmbH, ein verbundenes Unternehmen, Anteilseigner, Führungskräfte oder Angestellte Käufe oder Verkäufe in einem in dieser Publikation beschriebenen oder damit verbundenen Wertpapieren, Rohstoffen, Fonds oder Unternehmen tätigen oder getätigt haben oder in anderer Weise Anteile an Unternehmen, Rohstoffen oder Fonds dieser Publikation hält. Nähere Informationen enthalten die Hinweise nach § 34b WpHG. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind in Großbritannien nur zur Verteilung an Personen bestimmt, die berechtigte Personen oder freigestellte Personen im Sinne des Financial Service Act 1986 oder eines auf seiner Grundlage erfolgten Beschlusses sind oder an Personen, die in Artikel 11 (3) des Financial Services Act 1986 (Investment Advertisement – Exemptions) oder 1996 in der derzeit gültigen Fassung beschrieben sind. Anderen Personen oder Personengruppen darf dieses Dokument weder direkt noch indirekt übermittelt werden. Dieses Dokument darf weder direkt noch indirekt in die USA oder Kanada oder an US-Amerikaner oder eine Person, die ihren Wohnsitz in Kanada hat, übermittelt werden, noch in deren Territorium gebracht oder verteilt werden. Die Verteilung dieses Dokuments und der darin enthaltenen Informationen in andere Gerichtsbarkeiten kann durch Gesetz beschränkt sein und Personen, in deren Besitz dieses Dokument gelangt, sollten sich über etwaige Beschränkungen informieren und diese einhalten. Jedes Versäumnis, diese Beschränkung zu beachten, kann eine Verletzung der US-amerikanischen oder kanadischen Wertpapiergesetze oder der Gesetze einer anderen Gerichtsbarkeit darstellen. Verantwortlicher im Sinne des Presserechts: Sönke Liebig Die Reproduktion, Veränderung oder kommerzielle Nutzung des Dokuments und seines Inhaltes ist untersagt und ist ohne vorherige schriftliche Einwilligung seitens der YPOS Finanzplanung GmbH unzulässig. Die YPOS Finanzplanung GmbH kann gegenüber Jedermann jederzeit ohne Angabe von Gründen die sofortige Unterlassung der Weitergabe des Dokuments verlangen. Sofern keine Angaben bezüglich der Quellen von Grafiken gemacht werden, entstammen diese der Quelle presentermedia.com. Urheberrecht Die in diesem Dokument veröffentlichten Beiträge und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt. Jede ungenehmigte Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist unstatthaft. Nachdruckgenehmigungen kann der Herausgeber erteilen.

Aktien auf Allzeithoch – Warum auch nicht?

By Alle Publikationen, Markteinschätzung No Comments

Der deutsche Leitindex DAX30 hat am Donnerstag ein neues Allzeithoch erreicht. Gute Konjunkturdaten für die Eurozone und sehr niedrige Zinsen sind eine durchaus schlüssige Begründung für diese Entwicklung. Was sollten Anleger mit Blick auf den Aktienmarkt jetzt tun? Im Schatten der Aktienmärkte gibt es wichtige Entwicklungen bei den Währungen. Auch bei den Edelmetallen scheint es trotz der verbliebenen Risiken an Nachfrage zu fehlen…

Gute Wirtschaftsdaten in der Eurozone

Das Jahr 2017 stand und steht ganz im Zeichen der Politik. Während sich die Kapitalmarktteilnehmer und die Presse auf die politischen Risiken fokussiert haben, scheint die wirtschaftliche Situation in der Eurozone einen positiveren Verlauf eingeschlagen zu haben. Die aktuellen Einkaufsmanagerindizes sind nur ein Indikator für diese Aussage. Hier wird deutlich, dass die Eurozone (türkisblau) vor den USA (dunkelblau) und dem globalen Indikator (schwarz) rangiert.

Es bleibt festzuhalten, dass die unkonventionelle Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) Zeit erkauft hat. Die Wirtschaft konnte sich erholen, obwohl die Politik bisher keine nachhaltigen Strukturreformen angestoßen hat. Dementsprechend dürfen die aktuell erfreulichen Daten nicht darüber hinwegtäuschen, dass weiterhin große Aufgaben zu lösen sind.

DAX auf Allzeithoch – Optionen für Anleger

Die Kombination aus politischer Risikoprämie (Superwahljahr 2017), schwachen Wirtschaftsdaten und den Befürchtungen um den nachhaltigen Bestand der Europäischen Union haben die Märkte sehr lange belastet. Kurzfristig reduziert sich die politische Risikoprämie. Dementsprechend steigen die Aktien in der Eurozone. Gleichzeitig ist die aus Optionspreisen abgeleitete Schwankungsbreite aktuell sehr niedrig. Die Grafik zeigt die Entwicklung des DAX30 in dunkelblau und des Indikators für die Volatilität (VDAX New) in orange.

Professionelle Anleger stellen sich aktuell die Frage, ob es nun zu einem Favoritenwechsel am Aktienmarkt kommt. Aktien aus der Eurozone könnten den Werten aus den USA den Rang ablaufen.

Europäische Aktien (orange) sind in nahezu allen Bewertungskennzahlen attraktiver als ihre amerikanischen Pendants (blau). Da mit dem erwarteten Wahlsieg in Frankreich das politische Risiko weiter sinkt, könnten die Marktteilnehmer ihren Blick verstärkt auf die attraktiveren Bewertungen des alten Kontinents richten.

Der Chart zeigt die unterschiedliche Entwicklung in der jüngeren Vergangenheit. Ob dieser Trend nachhaltig ist, wird sich zeigen. Er ist aber sicher ein guter Grund, sich mit der Struktur des eigenen Aktien(fonds) Depots auseinanderzusetzen.

Zusätzlich würde eine Euro-Aufwertung die Entwicklung von US-Aktien aus Sicht eines deutschen Anlegers belasten. Das sind durchaus mögliche Belastungsfaktoren, deren Kombination für Anleger eine sehr große Relevanz hat. Vielen Anlegern in globalen Aktienfonds und ETFs dürfte die Bedeutung noch nicht bewusst sein, da die gängigen Ranglisten von Investmentfonds und Vermögensverwaltungen noch genau die gegensätzliche Entwicklung der Vergangenheit reflektieren.

Gold ohne Treiber

Eigentlich ist das Umfeld für Gold nicht schlecht. Weder gibt es in den USA und Europa auskömmliche Realzinsen (Zins abzgl. Inflationsrate), noch herrscht eine Knappheit an geopolitischen Risiken. Dennoch entwickelt sich der Goldpreis in der jüngeren Vergangenheit negativ.

Aus der Perspektive eines in Euro denkenden Anlegers ist die aktuelle Situation durchaus ungünstig. Zum einen verliert Gold in seiner Abrechnungswährung US-Dollar an Wert, zum anderen führt die Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar zu weiteren Verlusten. Da Edelmetalle weiterhin einen elementaren Bestandteil einer ausgewogenen Vermögensstruktur darstellen, sollten Anleger zumindest den Effekt der Währungsentwicklung analysieren.

Auskömmliche Zinsen bleiben Fehlanzeige

Gegenüber dem Vorjahresmonat wird im April 2017 ein Anstieg der Konsumentenpreise in Deutschland um zwei Prozent erwartet. Für die gesamte Eurozone beträgt der Wert 1,9 Prozent. Damit wäre der Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) erreicht. Die Währungshüter schauen allerdings weniger auf die aktuelle Inflationsrate. Sie blicken stärker auf die Kerninflationsrate und die am Kapitalmarkt erwarteten langfristigen Inflationsprognosen. Letztere haben sich nach dem Ergebnis des ersten Wahlgangs in Frankreich stabilisiert, liegen aber weiterhin unter dem Ziel der Notenbank. Einen auskömmlichen Zins für sichere Anlagen sollten Investoren bis auf weiteres nicht erwarten. 

Der herrschende Anlagenotstand zeigt sich sehr deutlich bei den aktuellen Renditen. Eine Rendite von knapp drei Prozent ist für das Segment der sog. Hochzinsanleihen ist doch sehr niedrig. Der eine oder andere Anleger klettert die Risikoleiter daher gezwungenermaßen sicher etwas höher, als es seine finanzielle Risikobereitschaft zulässt. Alternative Anlage zur Ertragsoptimierung bzw. Diversifikation bleiben weiter gesucht. Ob sie ihre gewünschte Funktion erfüllen werden, wird die Zukunft zeigen.

Professionelle Beratung ist wichtiger denn je

Es sollte deutlich geworden sein, dass es aktuell eine Vielzahl von aktuellen Themen gibt, die Anleger bei der Strukturierung ihres Wertpapierdepots berücksichtigen sollten. Die Währungseffekte, die sich aus dem Besitz von Edelmetallen ergeben machen mit einem simplen Beispiel deutlich, dass zusätzlich eine gesamthafte Betrachtung der Vermögensstruktur sinnvoll ist. Gerne stellen wir Ihnen unser Beratungsspektrum anhand Ihrer konkreten Fragestellungen vor. Sie werden allerdings überrascht sein, welche Fragen sich neu ergeben…

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YPOS Kapitalmarkt-Dialog am 10. Mai 2017

Konjunkturdaten, volkswirtschaftliches Umfeld, Anlageklassen und Portfoliokonstruktion. Der YPOS Kapitalmarkt-Dialog bietet Ihnen monatlich einen Überblick zu den wichtigsten Trends und Hintergründen an den internationalen Kapitalmärkten. Ersparen Sie sich viel Zeit und Lektüre von Wirtschaftsnachrichten und nutzen Sie unsere gesammelten Informationen. Am Ende des Webinars besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.

Die nächste Webkonferenz „YPOS Kapitalmarkt-Dialog“, findet am Mittwoch, den 10. Mai 2017 um 18.00 Uhr statt. Die Dauer beträgt ca. 45 Minuten.

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Haftungsausschluss/Disclaimer

Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Haftung für die Verwendung des vorliegenden Dokuments oder seines Inhaltes. Alle Informationen und Daten in diesem Dokument stammen aus Quellen, die der Herausgeber zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments für zuverlässig erachtet. Trotzdem kann keine Gewähr für deren Richtigkeit, Genauigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieses Dokument stellt weder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf irgendeines Wertpapiers dar, noch enthält es die Grundlage für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Keinesfalls stellt dieses Dokument eine Anlageberatung dar und kann eine solche auch nicht ersetzen. Investitionsentscheidungen müssen auf Grundlage des Verkaufsprospektes erfolgen, der von dem Emittenten genehmigt und bei der zuständigen Wertpapieraufsicht hinterlegt ist. Sie dürfen nicht auf Grundlage des vorliegenden Dokuments erfolgen. Die besprochenen Investments können für den einzelnen Anleger, je nach Risikoklasse, Anlageziel und finanzieller Lage, unpassend sein. Jeder Leser, vor allem jeder Privatanleger, ist dringend gehalten, sich vor jeder Investitionsentscheidung umfassend zu informieren und vor der Erteilung einer Order den Ratschlag der Bank, des Brokers oder des Investment- respektive Vermögensberaters einzuholen. Die YPOS Finanzplanung GmbH ist nicht verantwortlich für Konsequenzen, speziell für Verluste, welche durch die Verwendung oder die Unterlassung der Verwendung aus den in diesem Dokument enthaltenen Ansichten und Rückschlüsse folgen bzw. folgen könnten. Zurückliegende Wert-, Preis- oder Kursentwicklungen geben keine Anhaltspunkte auf die zukünftige Entwicklung des Investments. Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Garantie dafür, dass der angedeutete Ertrag oder die genannten Kursziele erreicht werden. Es ist möglich, dass die YPOS Finanzplanung GmbH, ein verbundenes Unternehmen, Anteilseigner, Führungskräfte oder Angestellte Käufe oder Verkäufe in einem in dieser Publikation beschriebenen oder damit verbundenen Wertpapieren, Rohstoffen, Fonds oder Unternehmen tätigen oder getätigt haben oder in anderer Weise Anteile an Unternehmen, Rohstoffen oder Fonds dieser Publikation hält. Nähere Informationen enthalten die Hinweise nach § 34b WpHG. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind in Großbritannien nur zur Verteilung an Personen bestimmt, die berechtigte Personen oder freigestellte Personen im Sinne des Financial Service Act 1986 oder eines auf seiner Grundlage erfolgten Beschlusses sind oder an Personen, die in Artikel 11 (3) des Financial Services Act 1986 (Investment Advertisement – Exemptions) oder 1996 in der derzeit gültigen Fassung beschrieben sind. Anderen Personen oder Personengruppen darf dieses Dokument weder direkt noch indirekt übermittelt werden. Dieses Dokument darf weder direkt noch indirekt in die USA oder Kanada oder an US-Amerikaner oder eine Person, die ihren Wohnsitz in Kanada hat, übermittelt werden, noch in deren Territorium gebracht oder verteilt werden. Die Verteilung dieses Dokuments und der darin enthaltenen Informationen in andere Gerichtsbarkeiten kann durch Gesetz beschränkt sein und Personen, in deren Besitz dieses Dokument gelangt, sollten sich über etwaige Beschränkungen informieren und diese einhalten. Jedes Versäumnis, diese Beschränkung zu beachten, kann eine Verletzung der US-amerikanischen oder kanadischen Wertpapiergesetze oder der Gesetze einer anderen Gerichtsbarkeit darstellen. Verantwortlicher im Sinne des Presserechts: Sönke Liebig Die Reproduktion, Veränderung oder kommerzielle Nutzung des Dokuments und seines Inhaltes ist untersagt und ist ohne vorherige schriftliche Einwilligung seitens der YPOS Finanzplanung GmbH unzulässig. Die YPOS Finanzplanung GmbH kann gegenüber Jedermann jederzeit ohne Angabe von Gründen die sofortige Unterlassung der Weitergabe des Dokuments verlangen. Sofern keine Angaben bezüglich der Quellen von Grafiken gemacht werden, entstammen diese der Quelle presentermedia.com. Urheberrecht Die in diesem Dokument veröffentlichten Beiträge und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt. Jede ungenehmigte Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist unstatthaft. Nachdruckgenehmigungen kann der Herausgeber erteilen.

Fremdwährungen als Performance-Killer – Was Sie über Währungsrisiken wissen müssen!

By Alle Publikationen, Markteinschätzung No Comments

Die Aktienmärkte entwickelten sich in diese Woche sehr positiv. Der Ausgang der französischen Präsidentschaftswahlen konnte die Ängste der Marktteilnehmer (zumindest vorerst) zerstreuen. Die Kapitalmärkte reagierten entsprechend erleichtert, Anleger suchten Anlagen in Aktien und verkauften sichere Häfen wie Gold oder deutsche Staatsanleihen. Besonders positiv entwickelten sich europäische Aktien, hier führten Werte aus dem Bankensektor und der Peripherie die Liste der Gewinner an.

Der Euro konnte ebenfalls von dem Wahlausgang in Frankreich profitieren, gegenüber dem USD stieg die Gemeinschaftswährung im Wochenverlauf auf bis 1,095. Der Euro konnte somit in der Spitze um die 2 Prozent gegenüber dem USD an Wert gewinnen.

Allgemein bleibt der konjunkturelle Rückenwind an den Börsen vorhanden und die bisher veröffentlichten Unternehmensergebnisse der Berichtssaison zu Q1 2017 fallen positiv aus. Erhalten bleiben in erster Linie politische Risiken, diese sind nur sehr schlecht zu quantifizieren. In vielen Fällen ist die Eintrittswahrscheinlichkeit zwar gering, ein solches Event hätte jedoch einen extrem negativen Einfluss auf die Märkte (wie zum Beispiel eine bewaffnete Eskalation mit Nordkorea). Doch solange diese politischen Risiken nicht eintreten ist eine Fortsetzung der Kapitalmarkttrends der letzten Monate wahrscheinlich. Wenngleich der starke Anstieg dieser Woche die Gefahr einer Korrektur erhöht.

 

Vorsicht Währung!

Ein wichtiger Einflussfaktor bei Investitionen in den Kapitalmarkt ist die Währung. Der globale Aktienmarkt (MSCI World) besteht beispielsweise zum größten Teil aus Aktien, die in USD (57%) notieren. Der Anteil von Aktien in Euro liegt bei ca. 13%. Damit ist ein Investment in den globalen Aktienmarkt auch immer mit hohen Fremdwährungsanteilen verbunden. In den letzten Jahren ergaben sich daraus für den Anleger mit der Heimatwährung EUR sehr ansehnliche Zusatzerträge oder auch positive Währungseffekte (siehe Chart unten).

Allerdings wirkt der Effekt aus der Fremdwährung auch in die entgegengesetzte Richtung, wenn sich der Trend umkehrt. Mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in der Eurozone und eines Risikofaktors weniger (Frankreichwahl) steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Euro seinen Tiefpunkt erreicht hat. Die nachfolgende Grafik zeigt exakt die gleichen Märkte wie der erste Chart zu Beginn dieses Beitrags – mit einem Unterschied: Alle Währungen sind in Euro konvertiert und stellen somit die persönliche Performance eines Anlegers, der aus Euro-Sicht investiert, aus. Die Entwicklung weicht deutlich von der ersten Grafik ab.

Dies liegt am Währungseffekt, der in diesem Jahr bislang negativ wirkt und  mit einer sich  positiv entwickelnden Eurozone weiter negativ wirken wird. 

Lösungen für Anleger

Es gibt eine Vielzahl von Lösungsansätze, wie Sie Fremdwährungsrisiken begegnen können. Der erste Schritt solle immer mit der Bestandsaufnahme der Ist-Situation beginnen. Wir unterstützen Sie gerne bei der Analyse Ihres bestehenden Depots auf Fremdwährungsrisiken und bei der Ausarbeitung einer geeigneten Lösung für Ihre persönlichen Anforderungen.

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YPOS Markets 37/2016 – Aktienhausse mit steigenden Risiken

By Alle Publikationen, Markteinschätzung No Comments

Die globalen Aktienmärkte zeigen sich angesichts der vielerorts politisch heiklen Situation in erstaunlich guter Verfassung. Das liegt zum einen an den möglicherweise für die Wirtschaft positiven Folgen der Wahl des US-Präsidenten Donald Trump und zum andern an den steigenden Inflationserwartungen weltweit. Die Börsen haben bereits ein hohes Maß an positiven Zukunftsprognosen eingepreist. Damit sind die Erwartungen an die neue US-Regierung sehr hoch und diese wird sich anstrengen müssen, die hochgesteckten Ziele zu erreichen.

Am Anleihemarkt nimmt der Gegenwind allmählich zu. In den USA stehen die sicheren Häfen in Form von Staatsanleihen am stärksten unter Verkaufsdruck. Die Erwartung massiver Investitionsprogramme von Seiten der neuen US-Regierung ließ die Renditen am US-Anleihemarkt (mit Ausnahme der riskanten Hochzinsanleihen) deutlich steigen. In der Eurozone stützt die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihren massiven Kaufprogrammen den Anleihemarkt. So kommt es, dass sich der Markt im EURO-Raum noch sehr stabil darstellt.

Wirtschaft überrascht positiv

Anhand des von der Citi Group errechneten wirtschaftlichen Überraschungsindex‘ ist gut zu erkennen, dass die Aktienmarktrallye der letzten Handelstage nicht ohne fundamentale Grundlage zustande kommt. Der Index zeigt, ob und wie stark die veröffentlichten Wirtschaftsdaten die Erwartungen der Marktteilnehmer überraschen. Wie in der nachfolgenden Grafik deutlich wird, entwickelt sich die Konjunktur zuletzt deutlich besser als von den Experten prognostiziert.

Politisch weiter heikel

Besonders in der Eurozone wird bleibt die politische Situation angespannt. Das Referendum in Italien hat das Dilemma, ich welchem das Land sich befindet, deutlich gemacht. Die populistischen Parteien erfreuen sich derzeit eines enormen Rückenwinds und das nicht nur in Italien. Die wirtschaftlichen Probleme in den südlichen Eurostaaten (siehe Grafik unten) sorgen für eine steigende Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Hinzu kommt die wachsende Kluft zwischen den Staaten der Europäischen Union (z.B. Flüchtlingspolitik). Unter dem Strich verharren die Staaten der Eurozone bzw. der Europäischen Union in einer abwartenden politischen Haltung, ohne drängende Probleme nachhaltig zu lösen. Solange diese Problematik nicht angegangen wird, werden die politischen Extreme weiter an Zuspruch gewinnen. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis das erste Land aus dem Euro ausscheidet.

Fazit

Die aktuellen wirtschaftlichen Daten haben positiv überrascht. Die großen Notenbanken fahren überwiegend eine expansive Geldpolitik. Die anziehende Inflation unterstützt diese Tendenzen zusätzlich. Mit zunehmenden fiskalen Investitionsmaßnahmen (siehe USA) ergibt sich ein Umfeld, das für steigende Aktienmärkte spricht. Doch die zunehmenden Risiken auf politischer Ebene werden auch im nächsten Jahr immer wieder für Aufregung an den Märkten sorgen. Die rentabelste Anlageklasse scheint ein gut (!) gestreutes Aktienportfolio zu sein. Gleichzeitig müssen Anleger hier auch die größten Schwankungen erwarten. Umso wichtiger ist es, dass der persönliche Anlagehorizont und auch die Erwartungshaltung an die Kapitalmärkte richtig definiert werden.

YPOS Kapitalmarkt-Dialog am 13.12.2016

Konjunkturdaten, volkswirtschaftliches Umfeld, Anlageklassen und Portfoliokonstruktion. Der YPOS Kapitalmarkt-Dialog bietet Ihnen monatlich einen Überblick zu den wichtigsten Trends und Hintergründen an den internationalen Kapitalmärkten. Ersparen Sie sich viel Zeit und Lektüre von Wirtschaftsnachrichten und nutzen Sie unsere gesammelten Informationen. Am Ende des Webinars besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.

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Haftungsausschluss/Disclaimer

Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Haftung für die Verwendung des vorliegenden Dokuments oder seines Inhaltes. Alle Informationen und Daten in diesem Dokument stammen aus Quellen, die der Herausgeber zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments für zuverlässig erachtet. Trotzdem kann keine Gewähr für deren Richtigkeit, Genauigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit übernommen werden – weder ausdrücklich noch stillschweigend. Dieses Dokument stellt weder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf irgendeines Wertpapiers dar, noch enthält es die Grundlage für einen Vertrag oder eine Verpflichtung irgendeiner Art. Keinesfalls stellt dieses Dokument eine Anlageberatung dar und kann eine solche auch nicht ersetzen. Investitionsentscheidungen müssen auf Grundlage des Verkaufsprospektes erfolgen, der von dem Emittenten genehmigt und bei der zuständigen Wertpapieraufsicht hinterlegt ist. Sie dürfen nicht auf Grundlage des vorliegenden Dokuments erfolgen. Die besprochenen Investments können für den einzelnen Anleger, je nach Risikoklasse, Anlageziel und finanzieller Lage, unpassend sein. Jeder Leser, vor allem jeder Privatanleger, ist dringend gehalten, sich vor jeder Investitionsentscheidung umfassend zu informieren und vor der Erteilung einer Order den Ratschlag der Bank, des Brokers oder des Investment- respektive Vermögensberaters einzuholen. Die YPOS Finanzplanung GmbH ist nicht verantwortlich für Konsequenzen, speziell für Verluste, welche durch die Verwendung oder die Unterlassung der Verwendung aus den in diesem Dokument enthaltenen Ansichten und Rückschlüsse folgen bzw. folgen könnten. Zurückliegende Wert-, Preis- oder Kursentwicklungen geben keine Anhaltspunkte auf die zukünftige Entwicklung des Investments. Die YPOS Finanzplanung GmbH übernimmt keine Garantie dafür, dass der angedeutete Ertrag oder die genannten Kursziele erreicht werden. Es ist möglich, dass die YPOS Finanzplanung GmbH, ein verbundenes Unternehmen, Anteilseigner, Führungskräfte oder Angestellte Käufe oder Verkäufe in einem in dieser Publikation beschriebenen oder damit verbundenen Wertpapieren, Rohstoffen, Fonds oder Unternehmen tätigen oder getätigt haben oder in anderer Weise Anteile an Unternehmen, Rohstoffen oder Fonds dieser Publikation hält. Nähere Informationen enthalten die Hinweise nach § 34b WpHG. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Informationen sind in Großbritannien nur zur Verteilung an Personen bestimmt, die berechtigte Personen oder freigestellte Personen im Sinne des Financial Service Act 1986 oder eines auf seiner Grundlage erfolgten Beschlusses sind oder an Personen, die in Artikel 11 (3) des Financial Services Act 1986 (Investment Advertisement – Exemptions) oder 1996 in der derzeit gültigen Fassung beschrieben sind. Anderen Personen oder Personengruppen darf dieses Dokument weder direkt noch indirekt übermittelt werden. Dieses Dokument darf weder direkt noch indirekt in die USA oder Kanada oder an US-Amerikaner oder eine Person, die ihren Wohnsitz in Kanada hat, übermittelt werden, noch in deren Territorium gebracht oder verteilt werden. Die Verteilung dieses Dokuments und der darin enthaltenen Informationen in andere Gerichtsbarkeiten kann durch Gesetz beschränkt sein und Personen, in deren Besitz dieses Dokument gelangt, sollten sich über etwaige Beschränkungen informieren und diese einhalten. Jedes Versäumnis, diese Beschränkung zu beachten, kann eine Verletzung der US-amerikanischen oder kanadischen Wertpapiergesetze oder der Gesetze einer anderen Gerichtsbarkeit darstellen. Verantwortlicher im Sinne des Presserechts: Sönke Liebig Die Reproduktion, Veränderung oder kommerzielle Nutzung des Dokuments und seines Inhaltes ist untersagt und ist ohne vorherige schriftliche Einwilligung seitens der YPOS Finanzplanung GmbH unzulässig. Die YPOS Finanzplanung GmbH kann gegenüber Jedermann jederzeit ohne Angabe von Gründen die sofortige Unterlassung der Weitergabe des Dokuments verlangen. Sofern keine Angaben bezüglich der Quellen von Grafiken gemacht werden, entstammen diese der Quelle presentermedia.com. Urheberrecht Die in diesem Dokument veröffentlichten Beiträge und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt. Jede ungenehmigte Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist unstatthaft. Nachdruckgenehmigungen kann der Herausgeber erteilen.

YPOS Markets 36/2016 – Vorsicht: Sichere Verluste für Anleger

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Eine der schwerwiegendsten Folgen der Finanzkrisen ist die experimentelle Niedrigzinspolitik der großen Zentralbanken. Diese birgt die Gefahr, dass viele Sparer ihre finanziellen Ziele (z.B. Ruhestand) erst später als geplant realisieren können oder Abstriche beim Lebensstandard für die Zeit nach dem Berufsleben akzeptieren müssen.

Keine Zinsen, aber Inflation

In den letzten Jahrzenten bekamen die Sparer nominal (vor Inflation) immer attraktive Zinsen am Geldmarkt. Zwar gab es in der Vergangenheit auch immer Phasen, in denen die Inflation die realen Renditen (nach Inflation) zeitweise in den negativen Bereich gedrückt hat, doch diese hielten meist nicht lange an. Solange der  Zustand negativer Realzinsen nicht zulange besteht, sind die Folgen meist noch zu verkraften. Doch sollte der Zustand zulange andauern, besteht die große Gefahr, dass das so entstandene Renditeloch nicht mehr zu kompensieren ist.

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Nebenerscheinungen der Geldpolitik

Die extrem expansive Geldpolitik hat insbesondere in der Eurozone historische Ausmaße erreicht. Der Leitzins wurde auf 0 Prozent gesenkt, der Einlagensatz auf -0,4 Prozent und um auch die langfristigen Marktrenditen zu drücken, werden monatlich Anleihen im Wert von 80 Mrd. EUR von der EZB gekauft. Die Folge sind historisch niedrige Zinsen, sowohl am Geldmarkt als auch im Anleihemarkt bei Laufzeiten bis 30 Jahre.

Seit dem Jahr 1957 war es durch den Kauf von deutschen Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren immer möglich, einen realen Vermögensaufbau zu bewerkstelligen. Dies änderte sich mit der Aufnahme der unkonventionellen Maßnahmen der EZB ab dem Jahr 2011. Darunter fallen konkret Maßnahmen wie das längerfristige Refinanzierungsgeschäft (LTRO), das Securities Markets Programme (SMP) oder später das Asset Purchase Programme (APP). Das zuletzt genannte Programm sorgt bei langfristiger Anwendung  zu einer Verknappung des Angebots an Staatsanleihen (insbesondere deutscher) und wird damit auch noch lange nach seiner Einstellung das Zinsniveau niedrig halten.

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Vorsicht Normalisierung

Angesichts der durch die Geldpolitik niedrig gehaltenen Renditen am Anleihemarkt muss man bezweifeln, ob eine Normalisierung der Inflationsraten die realen Renditen wieder nachhaltig in den positiven Bereich ziehen kann. Da die Verschuldungsproblematik nur mit Hilfe einer Reflationierung  gelingen kann, ist davon auszugehen, dass die Notenbank die Zinsen nicht wie in den vorigen Zyklen anheben wird. Vielmehr  muss man sich darauf einstellen, dass die realen Renditen im Zuge einer sich normalisierenden Inflation weiter fallen könnten. In den letzten Monaten hat eine frühe Phase der Normalisierung der Inflation bereits begonnen, ob diese von Dauer ist, muss sich noch zeigen doch ein Anfang ist gemacht.

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Folgen für den Anleger

In Deutschland sind die realen Renditen am Geldmarkt bereits seit knapp 6 Jahren negativ. Auch wenn man Geld in Anleihen erstklassiger Schuldner mit signifikanten Laufzeitrisiken anlegt, kann man heute keinen realen Vermögenserhalt erreichen. Eine Chance auf einen realen Vermögenserhalt gibt es derzeit nur mit einer deutlichen Steigerung der Risiken.

Für Anleger ist es in einem Umfeld niedriger Zinsen wichtiger denn je, Fehler in der Anlagestrategie zu vermeiden. Denn anders als früher ist der Puffer – früher waren die realen Renditen höher und konnten Fehler über die Zeit kompensieren – heute um ein Vielfaches geringer.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Herleitung einer für Ihre individuellen Bedürfnisse angepassten Anlagestrategie.

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YPOS Kapitalmarkt-Dialog am 13.12.2016

Konjunkturdaten, volkswirtschaftliches Umfeld, Anlageklassen und Portfoliokonstruktion. Der YPOS Kapitalmarkt-Dialog bietet Ihnen monatlich einen Überblick zu den wichtigsten Trends und Hintergründen an den internationalen Kapitalmärkten. Ersparen Sie sich viel Zeit und Lektüre von Wirtschaftsnachrichten und nutzen Sie unsere gesammelten Informationen. Am Ende des Webinars besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.

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