Category

Alle Publikationen

YPOS Kapitalmarkt-Dialog – 06. August 2019 um 18:00 Uhr

By Alle Publikationen No Comments

Konjunkturdaten, volkswirtschaftliches Umfeld, Anlageklassen und Portfoliokonstruktion. Der YPOS Kapitalmarkt-Dialog bietet Ihnen monatlich einen Überblick zu den wichtigsten Trends und Hintergründen an den internationalen Kapitalmärkten. Ersparen Sie sich viel Zeit und Lektüre von Wirtschaftsnachrichten und nutzen Sie unsere gesammelten Informationen. Am Ende des Webinars besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.

Die nächste Webkonferenz „YPOS Kapitalmarkt-Dialog“, findet am Dienstag, 06. August 2019 um 18.00 Uhr statt. Die Dauer beträgt ca. 60 Minuten.

Sofern Sie an unserem Webinar nicht live teilnehmen können,melden Sie sich bitte trotzdem an. Sie erhalten dann automatisch einen Videomitschnitt per Email.

Die Themen im Überblick:
1. Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen und Konjunktur
2. Renditen und Risiken verschiedener Anlageklassen
3. Markteinschätzung und Anlagepraxis
4. Denkanstöße für die Finanz- und Ruhestandsplanung

href="#" data-color-override="false" data-hover-color-override="false" data-hover-text-color-override="#fff">Button Text

Bitte beachten Sie: Die Teilnehmerzahl für dieses Webinar ist auf 100 Personen begrenzt. Melden Sie sich daher bitte zeitnah an.

Was uns die Krisenindikatoren sagen

By Alle Publikationen No Comments

Die weltweite Verschuldung erreicht immer neue Höchststände. Diese sind nur mit niedrigen Zinsen tragbar und belasten das Wachstumspotential. Der hohe Schuldenstand macht unser System anfälliger für neue Finanz- und Wirtschaftskrisen. 

Der Unsicherheitsindex misst das Niveau der politischen Unsicherheit. In den letzten Jahren nimmt diese immer weiter zu. Dahinter stecken gesellschaftliche Themen mit großer Sprengkraft. Das Auseinanderdriften der Gesellschaft führt zu einer steigenden Unzufriedenheit. Diese führt zu extremen Wahlausgängen und damit seigender Unsicherheit. 

Das Finanzsystem ist global durch hohe Schulden und niedrige Zinsen geprägt. Dabei kommt der wirtschaftliche Aufschwung langsam in die Jahre und wird anfällig. Die politischen Unsicherheiten nehmen durch Akteure wie Präsident Trump zu. Das Konfliktpotential ist durch die radikaleren Kräfte in den Regierungen (USA, Ungarn, Polen, Italien, Portugal, Griechenland usw.) gestiegen. Am Beispiel des Handelsstreits zwischen den USA und China, kann man gut die negativen Folgen für die Wirtschaft erkennen. Das Risiko von politischen Krisen steigt mit den zunehmenden populistischen Strömungen weiter an. 

Der Kapitalmarkt ist in Teilbereichen bereits angespannt. Die Auffassung, dass die Notenbanken bei Bedarf erneut zur Rettung eilen ist jedoch dominant. In den USA werden vom Kapitalmarkt bereits im Juli Zinssenkungen erwartet. Die Grafik unten zeigt die Risikoaversion des Kapitalmarktes, je höher der Prozentsatz steigt, je größer die Risikoaversion.  

Fazit für Anleger 

Im globalen Niedrigzinsumfeld gilt es, eine, auf die individuellen Anforderungen abgestimmte, Mischung an Vermögenswerten im Portfolio halten. Die Risken sind in der aktuellen späten Phase des Konjunkturzyklus’ vielseitig und sollten entsprechend adressiert werden. Die Asset-Allokation sollte aktuell an die potenziellen Risiken angepasst werden. Dazu gehör, vereinfacht gesprochen, eine Mischung an Aktien, Anleihen, Gold und Barreserven. Diese sind, je nach individuellem Risikoprofil, so zu gewichten, dass ein robustes Portfolio entsteht. Auf der Aktien- und Anleiheseite favorisieren wir taktisch Anlagen mit defensiveren Charakteristika. Ein solches Portfolio wird sich auch in schwierigen Zeiten robust entwickeln und durch aktives Management können mittelfristige Chancen am Kapitalmarkt genutzt werden.  

Für detaillierte Informationen zu unseren Produkten und Dienstleistungen sprechen Sie und gerne an.  

YPOS Kapitalmarkt-Dialog – 24. Juni 2019 um 18:00 Uhr

By Alle Publikationen No Comments

Konjunkturdaten, volkswirtschaftliches Umfeld, Anlageklassen und Portfoliokonstruktion. Der YPOS Kapitalmarkt-Dialog bietet Ihnen monatlich einen Überblick zu den wichtigsten Trends und Hintergründen an den internationalen Kapitalmärkten. Ersparen Sie sich viel Zeit und Lektüre von Wirtschaftsnachrichten und nutzen Sie unsere gesammelten Informationen. Am Ende des Webinars besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.

Die nächste Webkonferenz „YPOS Kapitalmarkt-Dialog“, findet am Montag, 24. Juni 2019 um 18.00 Uhr statt. Die Dauer beträgt ca. 60 Minuten.

Sofern Sie an unserem Webinar nicht live teilnehmen können,melden Sie sich bitte trotzdem an. Sie erhalten dann automatisch einen Videomitschnitt per Email.

Die Themen im Überblick:
1. Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen und Konjunktur
2. Renditen und Risiken verschiedener Anlageklassen
3. Markteinschätzung und Anlagepraxis
4. Denkanstöße für die Finanz- und Ruhestandsplanung

href="#" data-color-override="false" data-hover-color-override="false" data-hover-text-color-override="#fff">Button Text

Bitte beachten Sie: Die Teilnehmerzahl für dieses Webinar ist auf 100 Personen begrenzt. Melden Sie sich daher bitte zeitnah an.

Bekannte Risiken und viele Herausforderungen

By Alle Publikationen No Comments

Schlechte Stimmung in der Wirtschaft, japanische Verhältnisse bei den Zinsen und komplexe Fragestellungen an ein erfolgreiches Risikomanagement.

Schlechte Stimmung bei deutschen Unternehmen

Der vielbeachtete ifo-Geschäftsklimaindex reflektiert die massive Verunsicherung bei den deutschen Unternehmen. Aufgrund der vielfältigen Themen Brexit, Handelsstreit und abnehmende Konjunkturdynamik ist dies keine große Überraschung.

Insbesondere die Einschätzung zur aktuellen Lage (dunkelblau) ist beachtenswert. Es dürfte wenig überraschend sein, dass eine exportorientierte Wirtschaft stark unter protektionistischen Tendenzen und einer Beschränkung des Welthandels leidet. Da sich Steuern und Sozialversicherungsbeiträge aus der Wirtschaftsleistung ableiten sind dies keine guten Vorzeichen für die bundesdeutsche Steuerpolitik und die Belastung des Mittelstands.

Der einzige wirtschaftliche Lichtblick scheint aktuell die inländische Baubranche zu sein. Hier wirken sich zudem die niedrigen Zinsen positiv aus. Allerdings ist auch hier eine gewisse Skepsis angebracht. Das aktuelle Preisniveau erfordert eine deutlich genauere Betrachtung bei zur Kapitalanlage dienenden Immobilien.

Deutsche Staatsanleihen rentieren unter ihren japanischen Pendants

Strukturelle Faktoren wie eine alternde Gesellschaft und der Überschuss an Sparkapital treffen auf eine historisch einmalige Geldpolitik und verunsicherte Kapitalmarktteilnehmer. Diese Mischung sorgt dafür, dass die Renditen deutscher Staatsanleihen sogar unter denen japanischer Titel liegen.

Während dies für kurzfristig orientierte Sparer lediglich ein Ärgernis darstellt ist es eine Katastrophe für die zinsbasierte Altersvorsorge. Die gesamte Altersvorsorge muss daher auf den Prüfstand und die Ruhestandsplanung entsprechend angepasst werden.

Fallen die Renditen in der Eurozone weiter?

Der Blick auf die am Kapitalmarkt gehandelten langfristigen Inflationserwartungen (für 5 Jahre in 5 Jahren) zeigt die Erwartungen der Marktteilnehmer.

Damit dürfte vorerst jede Hoffnung auf steigende Zinsen in der Eurozone gestorben sein. Vielmehr stellt sich die Frage, ob nicht sogar negative Leitzinsen und ein erneuertes Anleiheaufkaufprogramm als Reaktion auf mögliche Schäden durch den Handelskonflikt zu erwarten sind. Dies würde die Anleihemärkte begünstigen und den Anlagenotstand weiter verschärfen.

Auf der anderen Seite ist Inflationsschutz aktuell günstig zu erwerben.

Der sichere Hafen funktioniert

Allen Unkenrufen zum Trotz sind US-Staatsanleihen der sichere Hafen im globalen Finanzsystem. Diese Rolle haben sie auch jüngst wieder gut gefüllt. Die Renditen sind gefallen und die Kurse gestiegen.

Die Grafik zeigt die fallende Tendenz der Renditen. Da es sich bei US-Staatsanleihen um eine Anlage in Fremdwährung (US-Dollar) handelt sind vielfältige Aspekte im Kontext der Depotstrukturierung zu berücksichtigen.

Risikomanagement ist eine Herausforderung

Die aktuellen Schlagzeilen führen zu einer erhöhten Nachfrage nach Anlagestrategien mit integriertem Risikomanagement. Emotional ist dies sehr gut nachvollziehbar. Allerdings zeigt die Praxis, dass die gängigen Ansätze prozyklisch agieren.

In fallenden Kursen werden Positionen ab-, bei steigenden Kursen Positionen aufgebaut. In einem politischen Umfeld ständiger Richtungswechsel ist dies sehr nachteilig.

Die Grafik zeigt Entwicklung unterschiedliche Ansätze im Zeitablauf.

Aus unserer Perspektive erscheint es sinnvoller das Risikomanagement im wesentlichen auf der persönlichen Anlegerebene vorzunehmen. Lediglich taktische Elemente sollten auf die Anlageebene von Finanzprodukten delegiert werden. Diese Vorgehensweise bedingt eine Professionalisierung der eigenen Anlagestrategie. Gerne unterstützen wir Sie in diesen Fragestellungen.

Kommentar Faktor-Portfolio – April 2019

By Alle Publikationen No Comments

Marktbewegung


Trotz vieler Unsicherheiten konnten die Aktienmärkte im April erneut zulegen (Dax +7%; S&P 500 +4%). Weiter sinkende Renditen wirkten sich zudem positiv auf die Kurse von Anleihen aus. Für Amerika erwarten die Marktteilnehmer in 2019 inzwischen keine weiteren Zinserhöhungen, vielmehr wird schon über Zinssenkungen in 2020 spekuliert. Auch in Europa sind Zinserhöhungen weiterhin vom Tisch. Die Dividendensaison läuft auf Hochtouren und dürfte die Aktienmärkte gestützt haben, ebenso wie Erwartungen auf einen positiven Ausgang der Handelsgespräche zwischen den USA und China. Der ungeregelte Austritt Großbritanniens aus der europäischen Union konnte in letzter Sekunde verhindert werden. Die EU und Großbritannien haben eine Verschiebung des Brexit bis spätestens 31. Oktober vereinbart. Gibt es bis zum 22. Mai keine Lösung, müssen die Briten an der Europawahl teilnehmen. Die Hängepartie setzt sich also weiter fort, was die Märkte aber nicht sonderlich beeindruckt hat. Trotz bisherigem positiven Jahresverlauf dürfen die bestehenden Risiken nicht ausgeblendet werden. Ungelöste Probleme gibt es zuhauf, die Potenzial haben die Märkte entsprechend durchzuschütteln und für einen volatilen Jahresverlauf zu sorgen. 

Portfoliokommentar

Nach den Anpassungen der letzten Monate ist das Portfolio aufgrund der Aktienfondsauswahl defensiver ausgerichtet. Dabei bleibt das Portfolio gemäß der strategischen Aktienquote positioniert. Die Aktienmarktrally im bisherigen Verlauf des Jahres 2019 ist sehr beeindruckend, doch die Wahrscheinlichkeit von Kurskorrekturen nehmen in den nächsten Monaten zu. Zum einen weist der Aktienmarkt eine gewisse Saisonalität auf. Nach dieser sind die Sommermonate oft schwächere Aktienmonate. Zum anderen haben die Aktienmärkte bereits viele positive Nachrichten in den Kursen verarbeitet. Um das Aktienmarktrisiko weiter zu reduzieren wurden Mitte Mai die Aktienposition in europäischen Value-Aktien verkauft und gegen europäische Aktien mit geringer Volatilität ersetzt. Dies soll das Portfolio robuster gestalten und Verluste in schwachen Marktphasen reduzieren. Mögliche zukünftige Kursrückgänge ermöglichen neue Chancen, um Risikopositionen antizyklisch aufzubauen und damit die Renditeerwartung zu steigern. Es gilt, wie in jeder Marktphase, einen kühlen Kopf zu bewahren und rationale Entscheidungen zu treffen.

Ein aktuelles Factsheet der Strategie inkl. vergangener Wertentwicklung und aktueller Allokation finden Sie hier:

Performanceübersicht

Faktor Portfolio

Seit Jahresbeginn liegt die Entwicklung zum Stand 30.04.2019 bei 9,85%

Faktor Depot


Seit Jahresbeginn liegt die Entwicklung zum Stand 30.04.2019 bei 6,15%

Crash, Boom, Bang – Zur Sicherheit von Bankkonten

By Alle Publikationen, Markteinschätzung No Comments

Ist das Geld auf der Bank noch sicher? Wer dies verneint oder unsicher ist, fragt sich unweigerlich: Wohin mit der Liquidität, die man in der Krise benötigt, um dann günstig Aktien erwerben zu können?

Was ist eigentlich Risiko?

Für das Wort „Risiko“ gibt es dutzende Definitionen. Erschwerend kommt hinzu, dass es nicht nur objektive Risiken gibt, sondern auch eine Vielzahl von subjektiv empfundenen. In diesem Beitrag verwende ich diese Gleichung:

Risiko = Eintrittswahrscheinlichkeit * Ausmaß des Schadens

Da wir das Ausmaß nur erahnen können, fokussiere ich mich auf die Eintrittswahrscheinlichkeit.

Eintrittswahrscheinlichkeit

Die Europäische Zentralbank (EZB) berechnet einen fundierten Indikator, der den Stress im Euro-Finanzsystem misst. Für die Vergangenheit hat dieser sehr ordentlich funktioniert. Aktuell zeigt dieser Indikator ein relativ entspanntes Niveau.

Wir schauen noch auf weitere Indikatoren, aber der zusammengefasste Index ist an dieser Stelle ausreichend.

Natürlich ist diese Situation den massiven planwirtschaftlichen Eingriffen der Notenbanken in die Finanzmärkte geschuldet. Selbstverständlich sind damit sehr viele negative Nebenwirkungen verbunden. Diese sind bekannt und müssen nicht mehr aufgeführt werden.

Hat die EZB noch Feuerkraft?

Häufig liest man, dass die EZB aufgrund der Nullzinsen und der stark gestiegenen Bilanzsumme in der nächsten Krise keinen Spielraum für Stützungsmaßnahmen (z.B. die Senkung des Leitzinses oder den Ankauf von Wertpapieren) mehr besitzt.

Setzt man die Aktiva der EZBBilanz in Relation zur Wirtschaftsleistung der Eurozone, dann stellt man fest, dass der Wert in der Eurozone höher ist als in den USA – und deutlich niedriger als in Japan.

Gibt es in Japan einen massiven Vertrauensverlust in die Währung? Stehen die Menschen vor den Banken Schlange, um ihr Geld abzuheben? Ziehen vagabundierende Banden durch die Straßen der Städte?

Das Finanzsystem wird daher wohl nicht an dem mangelnden Vertrauen auf die Feuerkraft der Notenbank scheitern (einzelne Banken schon!). Selbstverständlich gilt es, die Lage zu beobachten und vorausschauendes Risikomanagement zu betreiben.

Das Ausmaß eines möglichen individuellen Schadens kann durch jeden von uns selbst bestimmt werden. So könnte das aussehen:

  1. Sorgfältige Auswahl der Bank(en)
  2. Einlagensicherung und deren Grenzen verstehen
  3. Trennung der Rücklage von der Kapitalanlage
  4. Innerhalb der Kapitalanlage zwischen defensivem und offensivem Topf unterscheiden
  5. Innerhalb des defensiven Topfes steht eine Vielzahl an defensiven Instrumenten mit moderaten Schwankungen bereit. Diese reichen von kurzlaufenden US-Staatsanleihen über Pfandbriefe bis hin zu Wertsicherungsfonds.
  6. Nutzung unterschiedlicher rechtlicher Strukturen (ab einem gewissen Vermögen)

Physische Edelmetalle zähle ich hier bewusst nicht auf, da diese ohnehin ein fester Bestandteil der strategischen Vermögensstruktur sind.

Für die meisten Privatinvestoren gilt (noch), dass eine diversifizierte Rücklage mit größeren Kosten und geringeren Renditen verbunden ist, als das unverzinste Konto. Auch risikobereinigt (Rendite in Relation zur Schwankungsbreite) sieht das Konto besser aus.

Daher sind die genannten Punkte auch in der gezeigten Reihenfolge zu priorisieren. Das klingt zwar langweilig, aber reißerische Schlagzeilen finden Sie im Internet ja ohnehin genug.

YPOS Kapitalmarkt-Dialog – 28. Mai 2019 um 18:00 Uhr

By Alle Publikationen No Comments

Konjunkturdaten, volkswirtschaftliches Umfeld, Anlageklassen und Portfoliokonstruktion. Der YPOS Kapitalmarkt-Dialog bietet Ihnen monatlich einen Überblick zu den wichtigsten Trends und Hintergründen an den internationalen Kapitalmärkten. Ersparen Sie sich viel Zeit und Lektüre von Wirtschaftsnachrichten und nutzen Sie unsere gesammelten Informationen. Am Ende des Webinars besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.

Die nächste Webkonferenz „YPOS Kapitalmarkt-Dialog“, findet am Dienstag, 28. Mai 2019 um 18.00 Uhr statt. Die Dauer beträgt ca. 60 Minuten.

Sofern Sie an unserem Webinar nicht live teilnehmen können,melden Sie sich bitte trotzdem an. Sie erhalten dann automatisch einen Videomitschnitt per Email.

Die Themen im Überblick:
1. Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen und Konjunktur
2. Renditen und Risiken verschiedener Anlageklassen
3. Markteinschätzung und Anlagepraxis
4. Denkanstöße für die Finanz- und Ruhestandsplanung

href="#" data-color-override="false" data-hover-color-override="false" data-hover-text-color-override="#fff">Button Text

Bitte beachten Sie: Die Teilnehmerzahl für dieses Webinar ist auf 100 Personen begrenzt. Melden Sie sich daher bitte zeitnah an.

Kommentar Faktor-Portfolio – April 2019

By Alle Publikationen No Comments

Marktbewegung

Kommentare führender Notenbanker ließen das letzte Fünkchen Hoffnung auf baldige Zinserhöhungen dies und jenseits des Atlantiks erlöschen. Die global fallenden Rentenrenditen – 10jährige Bundesanleihen notierten erstmals seit Oktober 2016 wieder im negativen Bereich – und die inverse Zinsstrukturkurve in den USA senden Rezessionssignale aus, mindestens aber Zeichen eines klaren konjunkturellen Abschwungs. Auch die Brexit-Hängepartie geht weiter, so wurde der Austrittstermin Ende März nun erstmal auf den 12. April verschoben – mit offenem Ausgang. Die Sorgen um das globale Wachstum lasteten auf den Aktienmärkten, die ab Monatsmitte unter Druck kamen. Per Saldo notierten die europäischen Märkte aber relativ unverändert, nur US-Titel konnten leicht zulegen. Der Euro schwächte sich ggü. dem USD und JPY ab, Gold konnte vom aktuellen Umfeld nicht profitieren, sondern litt vermutlich unter dem starken US Dollar. Die Märkte dürften sich kurzfristig weiter volatil zeigen. Aktuelle Nachrichten bzgl. Brexit und auch der Ausgang der US Handelsgespräche mit China dürften immer wieder für Bewegung sorgen. 

Portfoliokommentar

Das Portfolio ist gemäß der strategischen Aktienquote positioniert, wird jedoch erneut etwas defensiver ausgerichtet. Nach den hohen Aktienmarktgewinnen in den ersten Monaten des Jahres 2019 erscheint eine Reduktion des Risikos sinnvoll und soll die bereits erzielten Gewinne sichern. Im Verlauf des Monats März wurde innerhalb des Portfolios die Zusammensetzung der Aktienquote angepasst. Durch den Verkauf des Global Targeted Value Fund wurden Unternehmen mit den Eigenschaften low Size (geringe Marktkapitalisierung) und Value (günstige Bewertung) reduziert. Der Dimensional Global Targeted Value Fund besitzt im Vergleich zum globalen Aktienmarkt (MSCI World) ein erhöhtes systematisches Risiko (Beta). Ganz im Gegenteil die neu aufgenommenen bzw. ausgebauten ETF’s. Die mit den Faktoren Quality (Unternehmen mit starken und stabilen Gewinnen) und low Volatility (niedrigere Volatilitätsmerkmale) ein geringes Beta als der Markt (MSCI World) aufweisen.  

Ein aktuelles Factsheet der Strategie inkl. vergangener Wertentwicklung und aktueller Allokation finden Sie hier:

Performanceübersicht

Faktor Portfolio


Seit Jahresbeginn liegt die Entwicklung zum Stand 29.03.2019 bei 8,30 %

Faktor Depot


Seit Jahresbeginn liegt die Entwicklung zum Stand 29.03.2019 bei 5,37 %

Beschreibung der enthaltenen Finanzinstrumente

ETF auf MSCI World Minimum Volatility

Der Minimum Volatility ETF investiert in weniger zyklische Sektoren, die Geschäftsmodelle der enthaltenen Unternehmen unterliegen typischerweise geringeren Schwankungen. Insbesondere im Vergleich zum globalen Aktienmarkt (MSCI Word) sollen so die erwarteten Kursschwankungen reduziert werden.

ETF auf MSCI World (Euro hedged)

Der ETF investiert in den breiten globalen Aktienmarkt (MSCI World Index). Der ETF investiert im Schwerpunkt in entwickelte Länder und umfasst eine hohe Anzahl von Aktien. Um Währungsrisiken vorzubeugen werden Fremdwährungen gegenüber dem Euro gegen Schwankungen auf monatlicher Basis abgesichert.

Dimensional European Value Fund

Der Fonds hat das Ziel, die Aktienmarktrendite möglichst effizient abzubilden. Zu diesem Zweck wird eine sehr hohe Anzahl von Aktien in den Fonds gekauft. Der Fokus des Fonds liegt auf europäischen Unternehmen. Dabei verfolgt er eine „Value“-Strategie. Dies bedeutet, dass Aktien von Unternehmen gekauft werden, deren Aktienkurs zum Zeitpunkt des Kaufs im Vergleich zum bilanziellen Wert des Unternehmens niedrig ist.

Dimensional Emerging Market Value Fund

Der Fonds hat das Ziel, die Aktienmarktrendite möglichst effizient abzubilden. Zu diesem Zweck wird eine sehr hohe Anzahl von Aktien in den Fonds gekauft. Der Fokus des Fonds liegt auf Unternehmen aus Schwellenländern. Dabei verfolgt er eine „Value“-Strategie. Dies bedeutet, dass er in Aktien von Unternehmen investiert, deren Aktienkurs zum Zeitpunkt des Kaufs im Vergleich zum bilanziellen Wert des Unternehmens niedrig ist.

Dimensional Global Targeted Value Fund

Der Fonds wird auf diskretionärer Basis verwaltet und investiert vornehmlich in Aktien von kleineren Unternehmen aus entwickelten Ländern weltweit. Der Fonds investiert in die Aktien kleinerer Unternehmen. Dabei verfolgt er eine „Value“-Strategie. Dies bedeutet, dass er in die Aktien von Unternehmen investiert, bei denen der Aktienkurs zum Zeitpunkt des Kaufs im Vergleich zum bilanziellen Wert des Unternehmens niedrig ist.

Dimensional Global Short Fixed Income Fund

Der Fonds wird auf diskretionärer Basis verwaltet und investiert in qualitativ hochwertige Schuldtitel wie Anleihen, Commercial Paper sowie Schuldverschreibungen von Banken und Unternehmen mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren. Der Fonds wird für seine Anlagen in der Regel eine durchschnittliche Laufzeit von bis zu fünf Jahren wahren. Diese Schuldtitel werden von Regierungen, anderen öffentlichen Körperschaften und Unternehmen aus entwickelten Ländern ausgegeben. Zum Zeitpunkt des Erwerbs halten diese Schuldtitel in der Regel ein Rating der bedeutenden Rating-Agenturen von AA- oder langfristig Aa3. Wenn diese Titel auf ein niedrigeres Rating herabgestuft werden, können sie verkauft werden, wenn dies im besten Interesse des Fonds ist.

iShares $ Treasury Bond 7-10yr

Der ETF bildet US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit zwischen 7 und 10 Jahren ab. Die Staatsanleihen mittelfristiger Laufzeit werden im US-Dollar erworben, wodurch das Portfolio zusätzlich diversifiziert wird.

Xtrackers II Global Inflation-Linked Bond UCITS ETF

Das Anlageziel besteht darin, die Wertentwicklung des Bloomberg Barclays World Government Inflation-Linked Bond Index (der Index) abzubilden. Der ETF soll die Wertentwicklung inflationsgebundener handelbarer Schuldtitel (Anleihen) abbilden, die von Regierungen bestimmter Industrieländer begeben werden.

Metzler Euro Liquidity

Es handelt sich um ein Geldmarkt-Instrument, der Fonds legt seine Anlage in Bankguthaben und Geldmarktinstrumente erstklassiger in- und ausländischer Emittenten an.

Ampega Reserve Rentenfonds P

Der Fonds legt sein Vermögen überwiegend in auf Euro lautende Termingelder, Bankguthaben, Geldmarktpapiere, Festzinsanleihen sowie variabel verzinsliche Wertpapiere mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 24 Monaten an. Ziel ist es, eine möglichst hohe laufende Rendite bei geringem Kursrisiko zu erzielen.

Bankguthaben EUR

Hierbei handelt es sich um reale Liquidität, die auf dem Verrechnungskonto geführt wird. Der Sinn einer Liquiditätsreserve liegt zum einen in der Risikodiversifikation, ein anderer Zweck der Liquiditätsreserve ist die taktische Komponente der Anlageklassensteuerung.