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Wie sollte man die starken Aktiengewinne 2019 einordnen?

By Alle Publikationen, Markteinschätzung No Comments

Das Jahr 2019 war ein sehr erfreuliches Jahr. Am Beispiel des US-Aktienmarktes schlagen wir eine Brücke vom Aktienmarkt zur individuellen Einordung auf Anlegerebene.

Es war ein großartiges Jahr für Aktien

Aus Vereinfachungsgründen betrachten wir nur einen Aktienindex (US-Leitindex S&P500). Unterstellt man eine Reinvestition der Dividenden ergibt sich im laufenden Jahr ein Gewinn von 30 Prozent (Schlusskurse 19.12.2019).

Das ist ja schon mal gut. Aber es geht noch besser..

Schmück du den Baum Schatz, ich muss ordern

Wer am Weihnachtstag 2018 investiert hat, der konnte sogar einen Gewinn von knapp 40 Prozent erzielen.

Entwicklung über zwei Jahre

Betrachtet man hingegen die Entwicklung in den vergangenen 24 Monaten, dann stellt man fest, dass ein Großteil der Kursgewinne in 2019 „nur“ die Aufholung der Verluste aus 2018 war. Das kleine „nur“ ist allerdings das größte Problem aller Anleger. Dies gilt nicht nur für private Anleger, sondern auch für professionelle Marktteilnehmer (Fondsmanager und Vermögensverwalter).

Die Kapitalmarktrenditen zu verdienen ist eben nicht so einfach, wie es im Nachhinein aussieht… Schließlich hätte der Markt ja auch beim Stand von minus 20 Prozent weiter fallen können. Wer weiß das schon? Denken Sie mal an die Schlagzeilen zu Beginn des Jahres 2019 zurück.

Zudem ist festzuhalten, dass ein Verlust von 20 Prozent einen Gewinn von 25 Prozent benötigt, um wieder beim Ausgangspunkt anzukommen. Ein Verlust von 50 Prozent benötigt einen Gewinn von 100 Prozent. Sehr starke Verluste „töten“ den Zinseszinseffekt (Compounding).

Schließlich dauert es bei sehr starken Verlusten häufig viele Jahre, um wieder bei dem Ausgangspunkt anzukommen. Noch dazu ist es nicht garantiert. Allerdings sprechen historische Muster und auch wirtschaftliche Logik dafür. Und es gilt für den Markt, aber nicht für prozyklisch handelnde Anleger.

Lohnen sich mehr als 65 Prozent Aktienquote?

Auf der Gesamtvermögensebene lohnt es sich daher nicht, Aktienquoten jenseits der 65 Prozent als strategische Aktienquote zu definieren. Eine starke Abweichung (taktisch) nach oben empfiehlt sich tendenziell nur nach starken Rückgängen am Aktienmarkt.

Doch ohne schriftlichen Investmentplan mit klaren Regeln schafft es erfahrungsgemäß kein Anleger, dann zu kaufen, wenn die Kurse fallen und die Schlagzeilen den Weltuntergang verkünden.

Diesen Investmentplan zu entwickeln, handwerklich gut umzusetzen und dessen konsequente Einhaltung dauerhaft (!) zu sichern ist übrigens der große Mehrwert einer echten Finanzberatung. Der Autor bietet diese Dienstleistung an und ist an diesem Punkt nicht neutral. 🙂

Welche Perspektive sollten Anleger einnehmen?

Anleger sollten zunächst darauf achten, dass die Aktienquote zu ihrer persönlichen Liquiditätsplanung und sonstigen Zielen passt. Wer weder einen Berater bezahlen, noch selbst die Zeit aufwenden möchte, um eine ganzheitliche Anlagestrategie zu entwickeln, der sollte zumindest darauf achten, dass die sich die Aktienquote innerhalb der Bandbreite der finanziellen Risikobereitschaft befindet.

Da jeder Mensch Risiken anders definiert, gilt es, diesen Begriff mit Leben zu füllen. Dies kann anhand eines wissenschaftlich fundierten Fragebogens erfolgen. Anhand von 25 Fragen ist die Quote und die Bandbreite wachstumsorientierter Vermögensklassen ein wichtiges Teilergebnis.

Hier liegen die finanzielle Risikobereitschaft (59 Prozent), die im Rahmen der Herleitung der Anlagestrategie ermittelte strategische Aktienquote (65 Prozent) und die und die im Depot umgesetzte Aktienquote (60 Prozent) sehr eng beisammen. So sollte es sein.

Der kostenfreie Zugang zu dem Fragebogen kann bei uns angefordert werden.

Im nächsten Schritt ist zu prüfen, ob das eigene Depotergebnis zu der Entwicklung an den Kapitalmärkten passt. Der Zeitraum sollte mindestens drei Jahre betragen.

Im vorliegenden Fall ist ein globaler Aktienindexfonds der Vergleichsmaßstab. Dieser hat ein Plus von 48 Prozent erzieht. Die liquiden Vermögenswerte im Depot haben ein Plus von 32 Prozent erzielt.

Diese 32 Prozent (Depot) sind 67 Prozent von 48 Prozent (globaler Aktienmarkt). Damit hat das Depot die gewünschte Partizipation (65 Prozent) am globalen Aktienmarkt erreicht. So soll es sein.

In der Detailbetrachtung sieht man, dass sich die Aktien im Depot besser als der globale Aktienmarkt entwickelt haben. Der Mischfonds hat sich fast nicht verändert.

Bei der Aktienauswahl hatte man also Glück und war gleichzeitig schlecht diversifiziert. Schließlich waren nur US-Aktien im Depot. Das war der beste der großen Aktienmärkte. Nach vorne blickend wären Europa und Schwellenländer sinnvolle regionale Ergänzungen. Die Beimischung von Value in Sachen Anlagestil zu prüfen.

Der defensive Mischfonds hat sich sehr unterdurchschnittlich entwickelt. Er konnte nicht an der Rally am Rentenmarkt partizipieren. Hier sind Anpassungen erforderlich.

Ergebniswürdigung

Der Anleger möchte eine Aktienquote von 65 Prozent haben. Dies liegt vor. Zudem soll innerhalb der Aktienquote ein Ergebnis erzielt werden, das sich am globalen Aktienmarkt orientiert. Dieses wurde übertroffen. Insgesamt war das Ergebnis gut, aber eindeutig etwas zu einseitig vom Glück der regionalen Aktienauswahl abhängig. Zudem ist der Mischfonds zu ersetzen.

Was bedeutet das für mich?

Die Renditen in einzelnen Aktienmärkten und dem Kapitalmarkt als Ganzes sind natürlich wichtig. Bedeutender für Sie sind allerdings die Entwicklungen in Ihrem persönlichen Depot. Die Anlagestrategie sollte zur persönlichen Risikobereitschaft passen. Zudem sollten Sie in der Lage sein, die historischen Wertentwicklungen Ihres Depots erklären zu können. Damit geht Hand in Hand, dass Sie ungefähr abschätzen können, wie sich Ihr Depot verhält, wenn der Aktienmarkt in der Zukunft um „X“ Prozent fällt oder Gold um „Y“ Prozent steigt.

Kommentar Faktor-Portfolio – November 2019

By Alle Publikationen No Comments

Marktbewegung

Die weltweiten Aktienmärkte zeigten im abgelaufenen Börsenmonat weitere Aufschläge. Dabei legten die US-Märkte am stärksten zu (Bsp.: Nasdaq +4,0%; S&P 500 +3,4%) und konnten neue Allzeithochs erreichen. Die europäischen Märkte sind hingegen von ihren Hochs noch ein bisschen entfernt, konnten aber ebenso zulegen (Bsp.: Dax +2,9%; EuroStoxx 50 +2,8%). Wieder einmal waren es Hoffnungen auf eine Teillösung im verfahrenen US-Handelsstreit mit China, die die Märkte beflügelten. Die Auswirkungen des Handelsstreites zeigen sich auch mittlerweile in China, wo schwächere Wirtschaftszahlen bekanntgegeben wurden. Die Industrieproduktion sinkt und die Unternehmensgewinne schrumpfen, was das Wachstum bremst. Die Goldpreise gingen mit steigenden Aktienmärkten weiter zurück. Seit dem Jahreshoch im September hat das gelbe Edelmetall mittlerweile schon ca. 6% eingebüßt. An den Rentenmärkten waren leichte Renditesteigerungen zu verzeichnen, der USD wertete ca. 1,3% auf. Die Hoffnung auf eine Jahresendrally wird von vielen Marktteilnehmern noch nicht aufgegeben. Letztendlich wird dies von den Signalen, die vom US-Handelsstreit kommen, abhängig sein.

Portfoliokommentar

Die Verteilung des Vermögens der Strategie „Faktor Portfolio“ orientiert sich an der angestrebten strategischen Gewichtung von 65 Prozent Aktien zu 35 Prozent Geldmarkt bzw. festverzinslichen Wertpapieren. Das Strategiedepot „Faktor Portfolio“ erzielte im Verlauf des vergangenen Monats eine Rendite in Höhe von 1,48 Prozent. Im vergangenen Monat wurden keine Transaktionen durchgeführt.

Ein aktuelles Factsheet der Strategie inkl. vergangener Wertentwicklung und aktueller Allokation finden Sie hier:

Performanceübersicht

Faktor Portfolio

Seit Jahresbeginn liegt die Entwicklung zum Stand 29.11.2019 bei 13,72 %

Faktor Depot

Seit Jahresbeginn liegt die Entwicklung zum Stand 29.11.2019 bei 8,59 %

Beschreibung der enthaltenen Finanzinstrumente

ETF auf MSCI World Minimum Volatility

Der Minimum Volatility ETF investiert in weniger zyklische Sektoren, die Geschäftsmodelle der enthaltenen Unternehmen unterliegen typischerweise geringeren Schwankungen. Insbesondere im Vergleich zum globalen Aktienmarkt (MSCI Word) sollen so die erwarteten Kursschwankungen reduziert werden.

ETF auf MSCI World Quality Factor

Der Fonds strebt die Nachbildung der Wertentwicklung eines Index an, der aus einer Untermenge an MSCI World-Aktien besteht, die starke und stabile Gewinne aufweisen. Im Vergleich zum globalen Aktienmarkt (MSCI Word) sollen so die erwarteten Kursschwankungen reduziert werden.

ETF auf MSCI World (Euro hedged)

Der ETF investiert in den breiten globalen Aktienmarkt (MSCI World Index). Der ETF investiert im Schwerpunkt in entwickelte Länder und umfasst eine hohe Anzahl von Aktien. Um Währungsrisiken vorzubeugen werden Fremdwährungen gegenüber dem Euro gegen Schwankungen auf monatlicher Basis abgesichert.

Dimensional Emerging Market Value Fund

Der Fonds hat das Ziel, die Aktienmarktrendite möglichst effizient abzubilden. Zu diesem Zweck wird eine sehr hohe Anzahl von Aktien in den Fonds gekauft. Der Fokus des Fonds liegt auf Unternehmen aus Schwellenländern. Dabei verfolgt er eine „Value“-Strategie. Dies bedeutet, dass er in Aktien von Unternehmen investiert, deren Aktienkurs zum Zeitpunkt des Kaufs im Vergleich zum bilanziellen Wert des Unternehmens niedrig ist.

iShares $ Treasury Bond 7-10yr

Der ETF bildet US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit zwischen 7 und 10 Jahren ab. Die Staatsanleihen mittelfristiger Laufzeit werden im US-Dollar erworben, wodurch das Portfolio zusätzlich diversifiziert wird.

Xtrackers II Global Inflation-Linked Bond UCITS ETF

Das Anlageziel besteht darin, die Wertentwicklung des Bloomberg Barclays World Government Inflation-Linked Bond Index (der Index) abzubilden. Der ETF soll die Wertentwicklung inflationsgebundener handelbarer Schuldtitel (Anleihen) abbilden, die von Regierungen bestimmter Industrieländer begeben werden.

Metzler Euro Liquidity

Es handelt sich um ein Geldmarkt-Instrument, der Fonds legt seine Anlage in Bankguthaben und Geldmarktinstrumente erstklassiger in- und ausländischer Emittenten an.

Bankguthaben EUR

Hierbei handelt es sich um reale Liquidität, die auf dem Verrechnungskonto geführt wird. Der Sinn einer Liquiditätsreserve liegt zum einen in der Risikodiversifikation, ein anderer Zweck der Liquiditätsreserve ist die taktische Komponente der Anlageklassensteuerung.

Zeitreise und zeitlose Lektionen für Anleger

By Alle Publikationen, Markteinschätzung No Comments

Was sagt uns der Blick auf die letzten drei Jahre am Kapitalmarkt? Welche Schlussfolgerungen können Anleger heute für die aktuelle Anlagestrategie ziehen?

Das Kalenderjahr 2017

Marktentwicklung: Das Jahr 2017 verlief sehr erfreulich. Aktien und Gold zeigten erfreuliche Kursgewinne und globale Anleihen (währungsgesichert) haben ihren Wert gehalten.

Anlegerstimmung: Was soll schon schief gehen? Es kann nur weiter steigen. Diversifikation und Risikomanagement werden vollkommen überschätzt.

Das Kalenderjahr 2018

Marktentwicklung: Das Jahr 2018 verlief zumindest für einige Segmente (Aktien Industrienationen) den Großteil des Jahres recht unspektakulär. Im vierten Quartal änderte sich das Bild allerdings schlagartig. Im Ergebnis lagen nahezu alle investierbaren Vermögensklassen im Minus.

Anlegerstimmung: Diversifikation hat versagt! Wir müssen jetzt Risikomanagement betreiben.

Das Kalenderjahr 2019

Marktentwicklung: Das Jahr 2019 (Stand 3.12.2019) war bisher überaus erfreulich. Alle relevanten Vermögensklassen sind stark gestiegen. Selbst defensive Vermögenskonzepte (30 Prozent Aktien, 70 Prozent Anleihen) haben Renditen jenseits der 6 Prozent Rendite erzielt.

Anlegerstimmung: Sehr unterschiedlich. Von „alles künstlich durch die Notenbanken“ bis zu „ist doch logisch bei Nullzinsen, jetzt mehr Risiko ins Depot nehmen“ ist alles dabei. Diversifikation interessiert immer noch niemanden.

Lektionen für Anleger

  1. Die Renditen am Kapitalmarkt kann weder jemand vorhersagen, noch sind sie zuverlässig aus vergangenen Kursen herauszulesen.
  2. Schlagzeilen, Stimmung und Bestsellerlisten sind kein geeigneter Indikator für die persönliche Anlagestrategie.
  3. Der Erfolg der Anlagestrategie zeigt sich darin, ob das eingegangene Risiko adäquat durch Renditen vergütet worden ist. Die Betrachtung muss also risikogewichtet (!) vorgenommen werden.
  4. Voraussetzung für Punkt 3 ist, dass passende Vergleichsmaßstäbe für die eigene Anlagestrategie definiert werden. Bsp.: 50 Prozent Aktien Welt, 40 Prozent Anleihen Welt (währungsgesichert), 10 Prozent Gold.
  5. Die Abweichungen der tatsächlichen Entwicklung des Depots von dem in Punkt 4 definierten Vergleichsmaßstab sind quantitativ zu messen und zu qualitativ zu erklären.

Ein Beispiel für eine quantitative Auswertung sehen Sie hier:

Natürlich hat ein Privatanleger nicht diese Möglichkeiten. Aber für vieles reichen die Grundrechenarten. Bei der unter Punkt 4 beispielhaften genannten Struktur sollte der Ertrag des Portfolios dieses Jahr zwischen 10 und 20 Prozent gelegen haben. 2018 sollte das Depot einen Verlust zwischen 5 und 10 Prozent erlitten haben. Diese Bandbreiten sind die Normalerwartung für die beispielhafte strategische Struktur. Abweichungen sind zu hinterfragen.

Was heißt das für mich?

Professionalisieren Sie Ihr finanziellen Entscheidungen und die Messung der Ergebnisse. Legen Sie Quoten für die wichtigsten Vermögensklassen fest und hinterfragen Sie diese nicht laufend. Solange das grundsätzliche Marktumfeld und ihre persönliche Situation konstant bleiben, sind auch keine großen Anpassungen notwendig.

Wichtig ist allerdings, dass die Risikostreuung innerhalb der Quoten beachtet wird. Insofern sind auch Indexstrategien (ETFs) nicht passiv, da sich deren deren Charakteristika laufend ändern. Durch regulatorische und gesellschaftliche Veränderungen können weitere Anpassungen erforderlich sein. Aktuell ist hier sicher das Thema Nachhaltigkeit für jeden Anleger relevant (unabhängig von der eigenen Meinung!).

Im aktuellen Umfeld bedeutet Rebalancing eher Risiken ab, als auf zubauen. Aber auch hier gilt: Ohne strategischen Vergleichsmaßstab ist selbst das nicht möglich.

Absicherung gegen Verluste – Mehr Handwerk als Meinung

By Alle Publikationen, Markteinschätzung No Comments

Jede Form der Geldanlage, ob Konto oder Aktie, stellt ein Risiko dar. In Abhängigkeit des Risikos erhalten Anleger eine Kompensation in Form von Renditen. Aber sind alle Risiken gleich?

Was ist Risiko?

Auf der einfachsten Ebene müssen Anleger eine Gewichtung zwischen der temporären Schwankung des eingesetzten Kapitals und der Wahrscheinlichkeit einer dauernden Wertminderung vornehmen. Dies kann man jeweils mit oder ohne Inflation betrachten.

Das Kontoguthaben bei einer Bank hat (sofern keine „Strafzinsen“ bzw. Verwahrgebühren anfallen) keine sichtbaren Schwankungen. Allerdings müssen Anleger einen sicheren Verlust an Kaufkraft akzeptieren. Ein global diversifiziertes Aktienportfolio hat sehr hohe Schwankungen. Es bietet aber die Chance langfristig eine nominelle Rendite oberhalb der Inflation zu erzielen. Damit ist der Kaufkrafterhalt bzw. deren Steigerung möglich.

Eine vereinfachte Darstellung dieser Systematik der Risikoprämien zeigt die Grafik.

Selbstverständlich spielt auch der Zeitraum der Betrachtung eine wichtige Rolle. Es wird offensichtlich, dass Anleger nicht nicht anlegen können. Auch Kontoguthaben, das über die Rücklage hinausgeht, ist Ausdruck einer Zukunftserwartung.

Was heißt das in der Praxis?

Je nach gewünschter Funktion in der Vermögensstruktur gibt es also unterschiedliche Vermögensklassen und Instrumente. Im andauernden Anlagenotstand scheinen die Grenzen zwischen den unterschiedlichen Vermögensklassen und deren Funktion manchmal zu verwischen…

Nehmen wir das Thema Absicherung von Aktien mittels Derivaten. Hier scheint manchmal nicht klar, was und warum eigentlich genau „abgesichert“ werden soll. Die normale Kursentwicklung von Aktien abzusichern erscheint nicht wirklich zielführend, denn dann bleibt von der Risikoprämie der Aktien wenig bis nichts übrig.

Je nach Marktmeinung und Zielsetzung kann dieses Vorgehen (permanente oder fallweise Absicherung) für Teilsegmente des Vermögens sinnvoll sein. Es weist dann aber nicht die Charakteristika eines Aktieninvestments auf. Dies ist insbesondere bei steigenden Kursen relevant. Strategien sind also nicht per se gut oder schlecht, sondern im Kontext des gewünschten Anlageziels zu werten.

Oft gewinnt man auch den Eindruck, dass der Wunsch nach „Absicherung“ sehr stark von den aktuell negativen Kursentwicklungen und den (dann natürlich passenden) Schlagzeilen abhängt.

Wie geht es besser?

Unterstellen wir einen Anleger, der eine strategische Aktienquote (Target) von 65 Prozent definiert hat. Durch die gestiegenen Kurse ist die aktuelle Aktienquote nun auf 85 Prozent (Current) gestiegen.

Unterstellen wir, dass das Depot bereits einen sehr hohen Diversifikationsgrad (=Risikostreuung) aufweist, dann bleiben am Ende nur zwei Möglichkeiten:

  1. Aktienpositionen verkaufen
  2. Eine Absicherung vornehmen

An dieser Stelle sei angemerkt, dass kaum ein Depot diesen sehr hohen Grad an Risikostreuung aufweist. Hier wird leider immer noch sehr viel Potential von Anlegern (insbesondere privaten) verschenkt.

Gleichzeitig besteht aktuell durchaus die Möglichkeit, dass der Grad der Risikostreuung im eigenen Depot massiv überschätzt wird.

Wie könnten Überlegungen zur Absicherung aussehen?

In der ursprünglichen Herleitung der Anlagestrategie (hier nicht weiter beschrieben) wurde ein beispielhafter Verlust in Höhe von 15.000 Euro als noch akzeptabel definiert. Die Gründe dafür können vielfältig sein.

Gesucht ist nun eine Absicherung, die den maximalen Verlust (trotz der gestiegenen Aktienquote) zu einem gewissen Zeitpunkt (hier Juni 2020) ungefähr auf 15.000 Euro begrenzt.

Aus Vereinfachungsgründen wurde hier unterstellt, dass sich die anderen Vermögensklassen (hier 15 Prozent des Depots) bei einem Rückgang nicht bewegen. In der Realität sieht das natürlich aus. Zudem wurde nur eine Absicherung auf den US-Markt unterstellt.

Das Ergebnis zeigt eine Absicherung, die ungefähr dem gewünschten Verlust in Euro entspricht. Diese ist relativ günstig (0,96 Prozent für 6,5 Monate), weil sie so weit aus dem Geld liegt und damit dem natürlichen Charakter von Aktien (zweistellige Schwankungen) Rechnung trägt.

Wir erinnern uns: Es geht hier nicht darum meinungsgetriebenes Market-Timing zu betreiben, sondern das in Euro gemessene Verlustpotenzial konstant zu halten.

Was heißt das für Anleger?

Setzen Sie die richtigen Prioritäten. Zuerst kommt die Herleitung der strategischen Vermögensstruktur, dann eine diversifizierte und effiziente Umsetzung und erst danach sind Überlegungen zur Absicherung anzustellen. Sofern Sie permanent über Ihre Aktienquote nachdenken oder sich durch Schlagzeilen verunsichern lassen, dann passt die Aktienquote einfach nicht zu Ihnen.

Offene Immobilienfonds – Aktuelle Überlegungen

By Alle Publikationen No Comments

Negative Renditen bei sicheren Anleihen und Strafzinsen auf dem Konto. Was liegt da näher als eine Kapitalanlage in den Sachwert Immobilie, die eine positive Rendite bei geringen Schwankungen erwarten lässt?

Offensichtlich wenig, denn schließlich sammelten die Fonds im Jahr 2019 rund 86 Prozent (!) des gesamten Nettomittelaufkommens des deutsche Fondsverbandes ein. Das Video beleuchtet die wichtigsten Punkte aus Anlegersicht.

  • Rekordverdächtige Mittelzuflüsse in offene Immobilienfonds – Ein Warnsignal?
  • Sind Immobilienfonds mal wieder ein Zinsersatz? – Charakteristika verstehen
  • Wie sind die Fonds in die eigene Vermögensstruktur einzuordnen?
  • Die Dosis macht das Gift – Ein Praxisfall

Offene Immobilienfonds – Aktuelle Überlegungen

By Alle Publikationen No Comments

Negative Renditen bei sicheren Anleihen und Strafzinsen auf dem Konto. Was liegt da näher als eine Kapitalanlage in den Sachwert Immobilie, die eine positive Rendite bei geringen Schwankungen erwarten lässt?

Offensichtlich wenig, denn schließlich sammelten die Fonds im Jahr 2019 rund 86 Prozent (!) des gesamten Nettomittelaufkommens des deutsche Fondsverbandes ein. Das Video beleuchtet die wichtigsten Punkte aus Anlegersicht.

  • Rekordverdächtige Mittelzuflüsse in offene Immobilienfonds – Ein Warnsignal?
  • Sind Immobilienfonds mal wieder ein Zinsersatz? – Charakteristika verstehen
  • Wie sind die Fonds in die eigene Vermögensstruktur einzuordnen?
  • Die Dosis macht das Gift – Ein Praxisfall

Kommentar Faktor-Portfolio – Oktober 2019

By Alle Publikationen No Comments

Marktbewegung

Die Ankündigung Chinas auch offen für einen eingeschränkten Handelsdeal zu sein, hat die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten wieder nach oben getrieben. Auch die Aussicht auf einen geregelten EU-Austritt Großbritanniens hat die Aktienmärkte zusätzlich beflügelt (Perf. Okt/19: Nikkei +5,4%; Dax +3,5%; S&P 500 +2,04%). Die Berichtsaison zum Q3/19 verlief bisher recht positiv. Während die aktuellen Zahlen überwiegend den Erwartungen entsprachen, enttäuschten allerdings einige Unternehmensausblicke. Die letzte EZB Sitzung unter Mario Draghi verlief unspektakulär und ohne zusätzliche Ankündigungen. Die Fed hat hingegen die dritte Leitzinssenkung um 25 BP in Folge beschlossen. Das schwächte den USD, der im Oktober ca. 2% leichter notierte. Der offene Streit in der EZB über die weitere Ausrichtung der Geldpolitik und auch Aussagen amerikanischer Notenbanker ließen die Erwartungen über weitere Leitzinssenkungen wieder merklich abkühlen. Steigende Anleiherenditen haben daraufhin an den weltweiten Anleihenmärkten zu Kursverlusten geführt. Gold konnte in diesem Umfeld zulegen (+2% auf USD Basis).

Portfoliokommentar

Im Oktober suchten die Marktteilnehmer zunehmend Anlagen mit höherem Risiko.  Die sicheren Anlagen wie Staatsanleihen waren entsprechend nicht gesucht und verloren an Wert. Trotz der positiven Aktienmarktentwicklung beendete das Strategiedepot den Monat mit einem kleinen Minus. Dies resultiert aus negativen Währungseffekten, Verlusten im Anleihesegment und enthaltenen Gebühren. Auch wenn kurzfristige Kursrückgänge möglich sind, hat sich das Umfeld für Aktien deutlich verbessert.

Ein aktuelles Factsheet der Strategie inkl. vergangener Wertentwicklung und aktueller Allokation finden Sie hier:

Performanceübersicht

Faktor Portfolio

Seit Jahresbeginn liegt die Entwicklung zum Stand 31.10.2019 bei 12,01 %

Faktor Depot

Seit Jahresbeginn liegt die Entwicklung zum Stand 31.10.2019 bei 7,62 %

Draghi – Er hat den Zins genommen und die Krise verschoben

By Alle Publikationen No Comments

„Super Mario“ ist Geschichte. Von Anfang November 2011 bis Ende Oktober 2019 war er Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese acht Jahre waren von sehr unterschiedlichen Phasen geprägt. Zuerst der Angst um das Kapital, dann den Sorgen um den Zins auf das Kapital.

Euro- und Staatsschuldenkrise – Wie war das damals?

Erinnern Sie sich noch an diese Zeit? Die Schlagzeilen waren damals dominiert von „dem Untergang des Euro“, „dem Ende der Währungsunion“ und den Berechnungen aber welcher Zinshöhe die überschuldeten Staaten erdrückt werden und ihre Schulden nicht mehr bedienen können. Dieser Dominoeffekt hätte das Finanzsystem kollabieren lassen können. Zuerst wären die Staaten gefallen, dann deren Gläubiger (Banken und Versicherungen) und dann deren Kunden (ja, auch Sie sind angesprochen). Wenn man es bis zum Ende denkt, dann ist das Finanzsystem eben doch nicht so abstrakt, wie man auf den ersten Blick meinen könnte…

Es war die Zeit als man von den „PIIGS“ sprach. Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien wurde zunehmend die Fähigkeit abgesprochen ihre Schulden zu bedienen. Diese Zweifel schlugen sich in stark steigenden Renditen nieder. Der Blick auf die damalige Situation und die hohen Renditen zeigt, wie angespannt die Lage war. Jedem war klar, dass sich Länder keine neuen Staatsschulden zu 6 oder mehr Prozent leisten können.

Der 26.12.2012 war der Tag an dem Mario Draghi ankündigte alles zu tun, was notwendig ist, um den Euro zu retten. In der Konsequenz fielen die Renditen.

Damit war das Kapital (vorerst?) gerettet, denn außer Griechenland konnten alle Länder ihre Schulden bedienen. Die Kehrseite der vermiedenen Schulden- und Guthabenreduktion ist das aktuelle Zinsniveau. Heute erodiert die Vermögenssubstanz langsam durch den negativen Realzins. Zudem haben wir einen massiven Anlagenotstand und eine Vielzahl von negativen Nebenwirkungen, die ein zu niedriges Zinsniveau mit sich bringt. Alles hat eben seinen Preis.

Die bessere von zwei schlechten Alternativen gewählt

Anders gesagt… Ein „angemessener“ Zins konnte, weder damals noch heute, auf hohe Schulden bezahlt werden. Höhere Zinsen bedingen also eine Abwertung der Schulden. Entweder durch einen Schuldenschnitt, oder Inflation. Die erste Option würde das gesamte Finanzsystem (inkl. Kontoguthaben und kapitalbildenden Versicherungen) ins Wanken bringen. Die zweite Option bezeichnet man als finanzielle Repression. Diese ist aber nicht so leicht zu steuern und sie wirkt deutlich langsamer. Beide Optionen waren und sind nicht berauschend. Der Vorteil der zweiten Option ist, dass die Probleme in die Zukunft verschoben wurden.

Kurzum: Wer sich heute über den fehlenden oder negativen Zins auf sichere Anlagen ärgert, der sollte stets bedenken, dass die Alternative vor Jahren schmerzliche Einschnitte bei dem vorhandenen (!) Kapital bedeutet hätte.

Jeder steht heute vor vielfältigen Herausforderungen

Offensichtlich ist, dass die strukturellen Probleme von damals nicht gelöst wurden. Zudem schafft die Geldpolitik neue Probleme. Die Politik möchte sich hier nicht lumpen lassen und bedient den Steuerbürger mit immer neuen Hemmnissen. In der Konsequenz stehen Sparer und Anleger vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Oft werden diese nicht erkannt und Prioritäten daher falsch gesetzt.

Komplexe Herausforderungen erfordern ein professionelles Vermögensmanagement. Gerne erläutern wir Ihnen, wie Sie von unserem Know-How profitieren können.

Kommentar Faktor-Portfolio – September 2019

By Alle Publikationen No Comments

Marktbewegung

Eine leichte Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China sowie eine geringere Wahrscheinlichkeit eines ungeordneten Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union am 31. Oktober haben die Aktienmärkte im September ansteigen lassen. Dabei spielte keine Rolle, dass die Rezessionssorgen wieder größer geworden sind und enttäuschende Wirtschaftsdaten veröffentlicht wurden. Auch Sorgen vor einer Eskalation am Persischen Golf wurden verdrängt, nachdem die Ölproduktion in Saudi-Arabien durch Drohnenangriffe beeinträchtigt wurde. Und das bei einem Ölpreisanstieg von fast 20% in der Spitze. Die beiden großen Notenbanken Fed und EZB haben im September wieder an der Zinsschraube gedreht und Zinssenkungen vorgenommen, was einigen Anlegern, aber auch speziell dem US Präsidenten nicht weit genug ging. Daher gab es hier eher nur verhaltene Kursreaktionen. Vielmehr dürfte das Monatsende dann noch positiv vom Windows Dressing aufgrund des Quartalsendes profitiert haben. Meldungen über den Fortgang des Handelsstreites und über den Brexit sowie die kommende Berichtssaison zum 3. Quartal dürften die Marschrichtung an den Märkten im Oktober vorgeben.

Portfoliokommentar

Die Verteilung des Vermögens der Strategie „Faktor Portfolio“ orientiert sich an der angestrebten strategischen Gewichtung von 65 Prozent Aktien zu 35 Prozent Geldmarkt bzw. festverzinslichen Wertpapieren. Das Strategiedepot „Faktor Portfolio“ erzielte im Verlauf des vergangenen Monats eine Rendite in Höhe von 1,52 Prozent. Im vergangenen Monat wurde das Bankguthaben und der Dimensional Global Short Fixed Income Fonds in den Geldmarktfonds Metzler Euro Renten Defensiv investiert. Die Transaktion wird als Vorbereitung der Übernahme durch die FFB, die zum Jahresende ansteht, vorgenommen und soll die Kosten auf Fondsebene optimieren. Durch die Transaktionen wird die Anlagestrategie und das Risikoprofil der Strategie nicht verändert.

Ein aktuelles Factsheet der Strategie inkl. vergangener Wertentwicklung und aktueller Allokation finden Sie hier:

Performanceübersicht

Faktor Portfolio

Seit Jahresbeginn liegt die Entwicklung zum Stand 30.09.2019 bei 12,65 %

Faktor Depot

Seit Jahresbeginn liegt die Entwicklung zum Stand 30.09.2019 bei 8,51 %

Strafzinsen, Unsicherheit und US-Konjunktur

By Alle Publikationen, Inflationscheck, Markteinschätzung No Comments

Banken verlangen zunehmend Strafzinsen bzw. Verwahrgebühren auf Kontoguthaben. Bei einer offiziellen Inflationsrate in Höhe von 1,2 Prozent nimmt der Anlagedruck damit weiter zu. Der YPOS Inflationscheck zeigt die aktuellen Renditen der wichtigsten zinstragenden Vermögensklassen.

Vermögensklassen im Inflationscheck

Die Grafik zeigt die offizielle Inflationsrate (rote Linie) und die aktuellen Renditen. Deutsche Staatsanleihen und Kontoguthaben weisen eine negative Rendite auf. Aber selbst Anleihen mit politischen Risiken (Staatsanleihen Eurozone) oder Bonitätsrisiken (Unternehmensanleihen, Nachranganleihen von Banken) bieten nur sehr geringe Renditen.

Lediglich Hochzinsanleihen von Unternehmen mit schwächerer Bonität bieten eine Rendite, die an frühere Zeiten auf dem Tagesgeldkonto erinnert. Die Risiken der beiden Anlagen sind natürlich nicht vergleichbar. Umso deutlicher illustrieren sie den stattgefundenen Wandel.

Unsicherheit auf Rekordniveau

Der Index der wirtschaftlichen Unsicherheit befindet sich auf einem Rekordniveau (dunkelblau). Spiegelbildlich dazu ist das Vertrauen der institutionellen Investoren auf einem sehr niedrigen Niveau (orange).

Dies erscheint mit dem Blick auf die volkswirtschaftlichen Daten durchaus rational. Schließlich zeigen die umfragebasierten Stimmungsindikatoren ein sich stark eintrübendes Bild der Zukunft. Insbesondere für Deutschland scheinen die Bäume nicht mehr in den Himmel zu wachsen. Das aktuelle Herbstgutachten ist hier nur ein Beispiel.

ISM Indices und US-Arbeitsmarkt

Die vielbeachteten ISM Indices haben die vorherrschende Skepsis in dieser Woche bestätigt. Sowohl im verarbeitenden, als auch im Dienstleistungssektor kühlt die Stimmung deutlich ab.

Die aktuellen US-Arbeitsmarktdaten (4.10.2019) stimmen dann etwas versöhnlich.

Dies wird jedoch wohl nicht ausreichen, um die Rezessionsängste nachhaltig zu reduzieren.

Risikoaversion bleibt erhöht

Folgerichtig zeigt der, auf Basis von Marktpreisen ermittelte, Indikator für die Risikoaversion der Investoren einen starken Anstieg in den letzten Monaten.

Marktreaktionen sind schwer zu „timen“

Für die nächsten Monate erwarten wir eine anhaltend schwache oder sogar eine sich weiter abschwächende Wirtschaft. Die Notenbanken werden zunehmend zu stimulierenden Maßnahmen greifen und auch von fiskalpolitischer Seite (selbst in Deutschland) wird Unterstützung immer wahrscheinlicher.

Die Kapitalmärkte sollten, wie in den letzten Monaten, mit deutlichen Kursschwankungen reagieren. Dabei wird es Phasen mit großen Enttäuschungen geben, in welchen die Aktienmärkte deutliche Kursverluste erleiden. Diese werden von starken und abrupten Kursanstiegen abgelöst. Die Auslöser für Erholungsrallyes erwarten wir in Folge der Bekanntgabe von stimulierenden Maßnahmen bzw. positiven politischen Nachrichten.

Rückschlüsse auf die Anlagestrategie

In diesem Marktumfeld halten wir weiterhin eine defensive Positionierung (in Relation zur persönlichen strategischen Ausrichtung) für angebracht. Damit bringt man sich in die Ausgangslage, auf erwartete Aktienkursrückgänge schnell und effizient reagieren zu können. Bei Aktienmarktrückgängen zwischen ca. 5% und 15% kann die Aktienquote antizyklisch angehoben werden– vorausgesetzt, es bleibt bei unserer derzeitigen Einschätzung der Marktlage.

Gold, Staatsanleihen und Aktien mit defensivem Charakter bilden zusammen den robusten Kern eines Portfolios. Dieser ist darauf ausgerichtet, in einer Welt mit niedrigen oder gar weiter fallenden Zinsen, anhaltenden politischen Unsicherheiten und hohen Kursschwankungen am Aktienmarkt eine stabile Ausgangsbasis für Anpassungen des Depots zu gewährleisten.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.